
Viele Tierbesitzer nutzen ätherische Öle auch für ihre Vierbeiner. Was funktioniert, was du unbedingt beachten musst – und warum Katzen eine ganz eigene Kategorie sind.

Was uns als angenehmer Duft erscheint, kann für ein Tier mit empfindlicherer Nase überwältigend sein. Hunde riechen rund 1.000-mal besser als Menschen – das bedeutet: was für uns eine dezente Note ist, kann für sie sehr intensiv sein.
Der Grundsatz lautet deshalb immer: weniger ist mehr. Nicht jedes Öl ist für jedes Tier geeignet. Und manche Tiere – allen voran Katzen – brauchen ganz besondere Aufmerksamkeit.
Praktische Anwendungen, die sich bei vielen Tierbesitzern bewährt haben.
Stress Away auf Brust und Rücken auftragen (mit Kokosöl verdünnt), Peace & Calming im Diffuser laufen lassen. Wichtig: Tür immer offenlassen, damit dein Tier ausweichen kann. Schon Minuten vor dem Lärm beginnen.
Copaiba und Weihrauch direkt auf die betroffene Stelle auftragen – mit einem Trägeröl wie Kokosöl verdünnen. Viele berichten, dass ältere Tiere nach regelmäßiger Anwendung beweglicher wirken.
Lavendel und Purification verdünnt mit Kokosöl ins Fell einarbeiten. Wird als natürliche Ergänzung zum Zeckenschutz genutzt. Kein Ersatz für medizinische Präventionsmaßnahmen.
Diese Öle werden von den meisten Tierbesitzern als gut verträglich beschrieben.
Diese Grundsätze gelten für alle Tiere – egal ob Hund, Katze oder Pferd.
Besonders bei Katzen: Katzen können viele ätherische Öle nicht gut verstoffwechseln. Bitte lies die spezifischen Hinweise für Katzen unbedingt vor dem ersten Einsatz.