
Ölmischung aus mehreren ätherischen Ölen – kein einzelner botanischer Name
Eine Ölmischung aus Rosmarin, Teebaum, Gewürznelke und Niaouli im 15-ml-Fläschchen, unverdünnt. Der Duft ist kräuterig-frisch mit warm-würzigem Nelken-Unterton – und weil zwei der vier Bestandteile zu den Ölen gehören, die wir einzeln besonders zurückhaltend führen, stehen die Sicherheitshinweise auf dieser Seite vorne.

Duftprofil
Kräuterig-frisch und im Geruch leicht medizinisch, mit warm-würzigem Nelken-Unterton und klarer, teebaumartiger Kopfnote – sauber und belebend, nie süß
Duftnote
Herznote
Gewinnung
Verschnitt fertiger Einzelöle: Alle vier Bestandteile werden durch Wasserdampfdestillation gewonnen – Rosmarin aus dem blühenden Kraut, Gewürznelke aus den getrockneten Blütenknospen, Teebaum und Niaouli aus den Blättern – und erst danach zur fertigen Mischung verschnitten
Pflanze
Keine einzelne Pflanze: Rosmarin (Rosmarinus officinalis CT cineol), Teebaum (Melaleuca alternifolia), Gewürznelke (Syzygium aromaticum) und Niaouli (Melaleuca quinquenervia)
Herkunft
Zu den Anbau- und Herkunftsländern der vier Öle liegt uns keine belegte Angabe vor; unser eigenes Buch nennt nur allgemein die eigenen und partnerschaftlich geführten Farmen und das Seed-to-Seal-Programm
Anwendungsarten

Melrose ist eine Ölmischung von Young Living – kein Einzelöl, und deshalb trägt sie auch keinen eigenen botanischen Namen. Auf dem Etikett steht unter dem Produktnamen wörtlich „Essential Oil Blend" und „15 ml", die deutsche Preisliste führt den Artikel 32163 in der Kategorie Ölmischungen. Es ist also eine unverdünnte Mischung ätherischer Öle: kein fertiger Roll-on, kein Massageöl – für die Haut wird sie selbst mit einem Trägeröl verdünnt. In der Flasche stecken vier Öle: Rosmarin (Rosmarinus officinalis CT cineol), Teebaum (Melaleuca alternifolia), Gewürznelke (Syzygium aromaticum) und Niaouli (Melaleuca quinquenervia). Teebaum und Niaouli sind zwei verwandte Melaleuca-Arten; Niaouli, in unserer Fachquelle auch MQV genannt, riecht milder als Teebaum und hat bei uns keine eigene Seite, weil die deutsche Preisliste es auch nicht als Einzelöl führt. Für die drei anderen findest du bei uns eigene Seiten. Mengenangaben zur Rezeptur nennt keine unserer Quellen; welches Öl den Ton angibt, sagen wir deshalb nicht. Der Duft ist kräuterig-frisch und leicht medizinisch, mit warm-würzigem Nelken-Unterton und klarer, teebaumartiger Kopfnote – sauber und belebend, nie süß. Unser eigenes Buch schreibt dazu einen Satz, den wir für den wichtigsten dieser Seite halten: Es handelt sich um eine Wohlfühl- und Ritual-Komposition, keine medizinische Zubereitung. Genau deshalb trägt diese Seite mehr Sicherheitstext als die meisten anderen. Melrose steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der orangen Gruppe „nicht empfohlen" – dort heißt das: in der Schwangerschaft zurückstellen und nach der Geburt wieder aufnehmen. Zwei seiner vier Bestandteile stehen in derselben Liste jedoch eine Stufe strenger, nämlich in der roten Gruppe „stark abgeraten": Rosmarin und Gewürznelke. Teebaum steht in der gelben Gruppe, Niaouli führt die Liste gar nicht. Dass eine Mischung milder eingestuft ist als ihre Bestandteile, ist ein offener Punkt, den wir hier nicht entscheiden – bis das fachlich geprüft ist, halten wir uns an die strengere Lesart, und in Schwangerschaft und Stillzeit bleibt Melrose weg. Unser eigenes Buch zieht dieselbe Konsequenz und begründet sie mit genau diesen beiden Ölen. Mit der Gewürznelke enthält die Mischung außerdem eines der Öle, die unsere Quellen als heiß führen: Es brennt bei direktem Hautkontakt, und auf die Haut kommt Melrose deshalb ausnahmslos verdünnt. Für Kinder unter 6 Jahren kommt die Mischung nicht infrage, und darüber nennen wir bewusst keine eigene Dosierung, weil uns dazu nur eine einzige Quelle vorliegt. Leben Katzen im Haushalt, gehört Melrose nicht in den Diffuser. Es gibt sie in genau einem Gebinde: Artikelnummer 32163, 15 ml, 36,78 Euro inklusive Mehrwertsteuer (23,5 PV) – das sind rund 2,45 Euro je Milliliter und etwa 12 Cent je Tropfen, Stand der deutschen Preisliste vom 1. April 2026. Das 15-ml-Fläschchen ist das einzige Gebinde, das die deutsche Preisliste zu diesem Artikel führt. Und weil der Name in die Irre führt: In Melrose steckt keine Rose. Rosmarin (Artikel 32048), Melrose (32163) und Zistrose (33092) sind drei verschiedene Produkte.
In der Mischung stecken vier ätherische Öle: Rosmarin (Rosmarinus officinalis CT cineol), Teebaum (Melaleuca alternifolia), Gewürznelke (Syzygium aromaticum) und Niaouli (Melaleuca quinquenervia). Alle vier werden durch Wasserdampfdestillation gewonnen – Rosmarin aus dem blühenden Kraut, Gewürznelke aus den getrockneten Blütenknospen, Teebaum und Niaouli aus den Blättern – und erst danach zur fertigen Mischung verschnitten. Drei davon haben bei uns eine eigene Seite: Rosmarin, Teebaum und Gewürznelke. Wir verlinken sie weiter unten als Bestandteile und nicht als Duftpartner – sie stecken schon in der Flasche und werden nicht noch einmal dazugegeben. Beim Rosmarin ist das der wichtigste Punkt: Er steht in der Schwangerschafts-Ampelliste in der roten Stufe, und ein Rezept, das der ohnehin rosmarinhaltigen Mischung noch zusätzlichen Rosmarin gibt, steht auf dieser Seite deshalb nicht – auch dann nicht, wenn unser eigenes Buch es führt. Für Niaouli gibt es keine, weil es in Deutschland auch nicht einzeln im Sortiment steht – deshalb steht hier, was wir darüber wissen: Es ist die zweite Melaleuca-Art der Mischung, in unserer Fachquelle auch MQV genannt, und riecht milder als Teebaum.
Der Duft ist kräuterig-frisch und leicht medizinisch, mit warm-würzigem Nelken-Unterton und klarer, teebaumartiger Kopfnote – sauber und belebend, nie süß. Die beiden Melaleuca-Öle bringen die frische, klare Kopfnote und den sauberen Grundton, Rosmarin steuert eine krautige, belebende Frische bei, und die Gewürznelke rundet mit ihrer warmen Würze die Tiefe ab. Das ist eine Beschreibung des Geruchs – eine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung ist sie nicht.
Zur Zusammensetzung liegen uns nur zwei Angaben auf Molekülebene vor, und beide erklären, warum diese Mischung kräftiger ausfällt als ein mildes Einzelöl: Rosmarin CT cineol enthält Kampfer und 1,8-Cineol, die Gewürznelke hat einen hohen Eugenol-Anteil. Für Teebaum und Niaouli nennt keine unserer Quellen Leitsubstanzen, und Mengenangaben zur Rezeptur liegen uns für keinen der vier Bestandteile vor – wir ergänzen an dieser Stelle nichts.
Unser eigenes Buch ordnet Melrose so ein: Es handelt sich um eine Wohlfühl- und Ritual-Komposition, keine medizinische Zubereitung. Genau so halten wir es auf dieser Seite.
Hier gilt besonders „weniger ist mehr": Weil Rosmarin und Nelke darin stecken, ist die Mischung deutlich kräftiger als ein mildes Einzelöl. Lieber mit wenigen Tropfen starten und bei Bedarf steigern – im Diffuser wie auf der Haut.
Und die Punkte, die zu dieser Mischung dazugehören wie ihr Duft: In der Schwangerschaft steht sie in der orangen Gruppe „nicht empfohlen", zwei ihrer Bestandteile stehen dort in der roten – wir halten uns an die strengere Lesart und lassen sie in Schwangerschaft und Stillzeit weg. Auf die Haut kommt sie ausschließlich verdünnt, eingenommen wird sie nicht. Für Kinder unter 6 Jahren kommt sie nicht infrage. Und in Haushalten mit Katzen bleibt sie aus dem Diffuser.
Zur Herkunft der Rezeptur: Unsere Fachquelle – ein Nachschlagewerk aus dem Umfeld Seeds of Thyme, nicht von Young Living – datiert die Formel auf das Jahr 1990. Eine zweite, unabhängige Quelle für diese Jahreszahl haben wir nicht, deshalb steht sie hier mit Zuschreibung. Zu Anbauland, Destillationsdauer und Mischungsverhältnis liegt uns nichts Belastbares vor.
Konkrete Ideen, wie du Melrose in deinen Alltag integrieren kannst.
Gib 4 bis 6 Tropfen in den Diffuser, wenn du einen frischen, kräuterig-klaren Duft im Raum möchtest – viele mögen ihn beim Lüften, in der Küche oder im Bad. Fang am unteren Ende der Spanne an: Wie voll ein Duft im Raum steht, hängt auch von Raumgröße, Gerät und Laufzeit ab. Weil hier nichts auf die Haut kommt, ist das die zurückhaltendste Art, diese Mischung zu benutzen. Zwei Auflagen gehören dazu, und die erste kommt von einem Bestandteil: Unsere eigene Seite zur Gewürznelke – die in Melrose steckt – schließt den Diffuser aus, wenn Kleinkinder im Raum sind; daran halten wir uns auch für die Mischung. Sind ältere Kinder im Raum, dann nur kurz, sehr sparsam und bei guter Lüftung. Und leben Katzen im Haushalt, bleibt Melrose ganz aus dem Diffuser.
4–6 Tropfen im Aroma-Diffuser
Gib 1 Tropfen Melrose in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl – zum Beispiel Jojoba oder fraktioniertes Kokosöl – und trage die Mischung punktuell auf gepflegte, unverletzte Erwachsenenhaut auf. Das ergibt 1 Prozent und liegt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Unverdünnt kommt Melrose bei uns nicht auf die Haut: Mit der Gewürznelke steckt ein heißes Öl darin, und Teebaum steht in der Verdünnungstabelle, an der wir uns orientieren, in der schärfsten Stufe. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und abwarten. Nichts auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe, nichts in Ohren, Nase oder Mund. Nach dem Auftragen die Hände mit Seife waschen. Zwei Auflagen erben wir von den Bestandteilen, und keine Melrose-Quelle nennt sie: Unsere Seite zu Rosmarin rät bei Epilepsie oder Krampfneigung von der Anwendung ab, unsere Seite zur Gewürznelke bittet alle um vorherige ärztliche Rücksprache, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder eine Operation vor sich haben. Beide Öle stecken in Melrose; wie viel davon, sagen unsere Quellen nicht – solange das offen ist, geben wir die Hinweise für die Mischung weiter.
1 Tropfen auf 1 TL (5 ml) Trägeröl ≈ 1 %
Ein Tropfen auf einem Wattepad genügt, um einer Schublade, dem Schuhschrank oder der Sporttasche einen frischen, kräuterigen Duft zu geben. Das Pad legst du hinein und tauschst es aus, wenn der Duft nachlässt – nicht auf empfindliche Oberflächen legen, das Öl kann sie angreifen. Für die Haut ist diese Anwendung nicht gedacht: Dort gilt weiterhin ausschließlich verdünnt.
1 Tropfen auf ein Wattepad
Das kleine Fläschchen passt in jede Wander- oder Campingtasche. Unterwegs kannst du 1 Tropfen auf ein Wattepad geben und damit Textilien oder Gegenstände duftig auffrischen – wie zu Hause gilt: aufs Pad, nicht auf die Haut. Für die Haut gilt unterwegs nichts anderes als zu Hause: nur verdünnt, also 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl und damit 1 Prozent, und nur auf gepflegter, unverletzter Haut. Für Kinder unter 6 Jahren kommt die Mischung auch auf Reisen nicht infrage. Die Flasche bleibt außerhalb der Reichweite von Kindern.
1 Tropfen auf ein Wattepad

Unser Tipp
Weniger ist mehr – bei dieser Mischung ist das keine Floskel. Ein einziger Tropfen auf einem Wattepad genügt, um einer Schublade, dem Schuhschrank oder der Sporttasche einen frischen, kräuterigen Duft zu geben; im Diffuser sind 4 bis 6 Tropfen für einen ganzen Raum gedacht. Wer mit wenig anfängt und erst bei Bedarf steigert, hat länger etwas von der Flasche. Und etwas Praktisches dazu: Weil die Gewürznelke zu den heißen Ölen zählt, wasch dir nach jedem Hautkontakt die Hände mit Seife, bevor du dein Gesicht oder deine Augen berührst.
Für Textilien, den Schuhschrank oder die Sporttasche: 1 Esslöffel hochprozentigen Alkohol in eine 100-ml-Sprühflasche geben und die Öle darin lösen – ätherisches Öl verbindet sich nicht mit Wasser, der Alkohol ist hier der Löslichkeitsvermittler –, dann mit destilliertem Wasser bis zur 100-ml-Marke auffüllen und vor jedem Gebrauch kräftig schütteln. Nachgerechnet sind das 0,75 Prozent, gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter – ein Raum- und Textilspray, kein Hautprodukt. Nicht auf empfindliche Oberflächen sprühen. Und weil Zitrone enthalten ist, gilt für den Fall, dass etwas auf die Haut gelangt: danach 12 bis 48 Stunden keine direkte Sonne und kein Solarium auf den betroffenen Stellen, mindestens aber 12 Stunden.
Die Tropfen in ein 10-ml-Rollerfläschchen geben und mit Jojobaöl auffüllen. Das ergibt 2,5 Prozent und liegt damit innerhalb unserer Obergrenze von 3 Prozent, aber nah daran – ausdrücklich ein Rezept für Erwachsene. Gedacht für die punktuelle Pflege gepflegter, unverletzter Haut; nichts auf gereizte oder verletzte Stellen und nichts in Augennähe. Vor der ersten Anwendung einen Hauttest in der Armbeuge machen. Wer sanfter einsteigen möchte, nimmt 2 Tropfen Melrose allein auf 10 ml, das ist 1 Prozent. Nach dem Auftragen die Hände mit Seife waschen, bevor du dein Gesicht berührst. Und weil dieser Roller die stärkere der beiden Hautzubereitungen auf dieser Seite ist, gelten hier dieselben zwei Rückfragen wie überall sonst: Bei Epilepsie oder bekannter Krampfneigung besprich die Anwendung vorher ärztlich – Melrose enthält Rosmarin. Wer blutverdünnende Medikamente nimmt oder vor einer Operation steht, klärt es ebenfalls vorher ab, weil Gewürznelke in der Mischung steckt.
Entdecke, in welchen Lebensbereichen Melrose eine Rolle spielen kann.
Melrose ist eine Ölmischung, kein Einzelöl – einen eigenen botanischen Namen hat sie deshalb nicht. Auf dem Etikett steht wörtlich „Essential Oil Blend" und „15 ml". Enthalten sind vier Öle: Rosmarin (Rosmarinus officinalis CT cineol), Teebaum (Melaleuca alternifolia), Gewürznelke (Syzygium aromaticum) und Niaouli (Melaleuca quinquenervia). Teebaum und Niaouli sind zwei verwandte Melaleuca-Arten; Niaouli riecht milder als Teebaum und wird in Deutschland nicht einzeln angeboten. Mengenangaben zur Rezeptur nennt keine unserer Quellen. Vier Punkte gehören unmittelbar dazu: In der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, steht Melrose in der orangen Gruppe „nicht empfohlen", zwei der vier Bestandteile – Rosmarin und Gewürznelke – stehen dort eine Stufe strenger in der roten Gruppe „stark abgeraten"; dass die Mischung milder eingestuft ist als ihre Bestandteile, ist ein offener Punkt, den wir nicht selbst entscheiden, deshalb halten wir uns an die strengere Lesart und lassen Melrose in Schwangerschaft und Stillzeit weg. Die Gewürznelke zählt zu den Ölen, die bei direktem Hautkontakt brennen, deshalb kommt Melrose auf die Haut ausschließlich verdünnt – belegt vorliegen tut uns 1 Prozent, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl. Und für Kinder unter 6 Jahren kommt die Mischung nicht infrage. Zwei weitere Hinweise erben wir von den Bestandteilen, obwohl keine Melrose-Quelle sie nennt, und wir legen die Ableitung offen: Unsere Seite zu Rosmarin rät bei Epilepsie oder Krampfneigung von der Anwendung ab, unsere Seite zur Gewürznelke bittet alle um vorherige ärztliche Rücksprache, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder eine Operation vor sich haben. Wie hoch der Anteil dieser beiden Öle in der Mischung ist, sagen unsere Quellen nicht – solange das offen ist, gilt der Hinweis bei uns auch für Melrose.
Am zurückhaltendsten aromatisch: 4 bis 6 Tropfen in den Aroma-Diffuser für einen frischen, kräuterig-klaren Duft im Raum. Sind Kleinkinder im Raum, läuft der Diffuser mit Melrose nicht – unsere eigene Seite zur Gewürznelke, die in Melrose steckt, schließt das aus; sind ältere Kinder im Raum, dann nur kurz, sehr sparsam und bei guter Lüftung. Leben Katzen im Haushalt, bleibt Melrose ganz aus dem Diffuser. Für die Haut wird Melrose verdünnt: 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl ergibt 1 Prozent, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml. Unverdünnt kommt die Mischung bei uns nicht auf die Haut, weil die enthaltene Gewürznelke zu den Ölen gehört, die bei direktem Hautkontakt brennen, und Teebaum in der Verdünnungstabelle, an der wir uns orientieren, in der schärfsten Stufe steht. Aufgetragen wird nur punktuell auf gepflegte, unverletzte Erwachsenenhaut – nichts auf gereizte oder verletzte Stellen, nichts in Augennähe, nichts in Ohren, Nase oder Mund. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen; nach dem Auftragen die Hände mit Seife waschen. Ohne Hautkontakt geht es auch: ein Tropfen auf ein Wattepad, das in Schublade, Schuhschrank oder Sporttasche einen frischen Duft hinterlässt. Eingenommen wird Melrose nicht – es gehört zur regulären Linie, die wir ausschließlich aromatisch und verdünnt auf der Haut anwenden. Für Kinder unter 6 Jahren kommt die Mischung nicht infrage, in Schwangerschaft und Stillzeit lassen wir sie weg. Und zwei Hinweise erben wir von den Bestandteilen, obwohl keine Melrose-Quelle sie nennt: Unsere Seite zu Rosmarin rät bei Epilepsie oder Krampfneigung von der Anwendung ab, unsere Seite zur Gewürznelke bittet alle um vorherige ärztliche Rücksprache, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder eine Operation vor sich haben. Beide Öle stecken in Melrose; ihren Anteil beziffern unsere Quellen nicht, deshalb geben wir die Hinweise für die Mischung weiter.
Nein, wir lassen Melrose in beiden Zeiten weg – und weil die Begründung ungewöhnlich ist, steht sie hier ganz. In der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, steht Melrose namentlich in der orangen Gruppe „nicht empfohlen": Diese Stufe bedeutet, das Öl in der Schwangerschaft zurückzustellen und nach der Geburt wieder aufzunehmen. Zwei der vier Bestandteile stehen in derselben Liste jedoch eine Stufe strenger in der roten Gruppe „stark abgeraten" – Rosmarin und Gewürznelke. Rot heißt dort: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier, die ganze Schwangerschaft über. Teebaum steht in der gelben Gruppe „mit Vorsicht", Niaouli führt die Liste gar nicht, was keine Entwarnung ist, sondern nur bedeutet, dass die Liste eine Auswahl ist. Dass eine Mischung milder eingestuft ist als ihre Bestandteile, ist ein offener Punkt, den wir nicht selbst entscheiden und auch nicht eigenmächtig anders eintragen – bis das fachlich geprüft ist, halten wir uns an die strengere Lesart. Unser eigenes Buch zieht dieselbe Konsequenz und nennt die Stillzeit gleich mit; eine unabhängige Stillzeit-Angabe zu Melrose liegt uns nicht vor. Für einen milden Duft sind in dieser Zeit Lavendel oder Weihrauch die naheliegenderen Öle – beide stehen in derselben Liste in der grünen Gruppe. Sprich die Anwendung ätherischer Öle in Schwangerschaft und Stillzeit vorab mit Ärztin, Arzt, Hebamme oder Heilpraktikerin ab. Zur Einordnung: Die Ampelliste ist eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine behördliche Bewertung – sie ist aber die vorsichtigere Angabe.
Für Kinder unter 6 Jahren kommt Melrose nicht infrage. Und auch darüber nennen wir bewusst keine Dosierung: Die einzige Altersangabe, die uns vorliegt, stammt aus unserem eigenen Buch und ist nicht durch eine zweite Quelle gedeckt; unsere Fachquelle sagt an derselben Stelle etwas ganz anderes, das wir nicht übernehmen. Bei einer so dünnen Lage bleiben wir bei der Grenze und verzichten auf eine eigene Kinder-Dosierung. Der Grund liegt in der Rezeptur: Melrose enthält Rosmarin und Gewürznelke, zwei Öle, die wir einzeln besonders zurückhaltend führen – die Gewürznelke gehört zu denen, die bei direktem Hautkontakt brennen und immer verdünnt werden müssen. Melrose gehört auch nicht zur KidScents- oder Seedlings-Kinderlinie; deren Roll-ons sind fertig verdünnt und tragen eigene Altersangaben, Melrose ist eine unverdünnte Mischung im 15-ml-Fläschchen, und die Regeln dieser Kinderlinien lassen sich darauf nicht übertragen. Für den Diffuser gilt dieselbe Zurückhaltung: Unsere eigene Seite zur Gewürznelke schließt den Diffuser aus, wenn Kleinkinder im Raum sind, und daran halten wir uns auch für die Mischung. Sind ältere Kinder im Raum, dann nur kurz, sehr sparsam und bei guter Lüftung. Wer ein milderes Öl sucht, findet es bei Lavendel. Das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt, und in Schwangerschaft und Stillzeit lassen wir Melrose ganz weg.
Melrose gibt es in genau einem Gebinde: Artikelnummer 32163, 15 ml. In der deutschen Preisliste (Stand 1. April 2026) liegt der Preis bei 36,78 Euro inklusive Mehrwertsteuer (23,5 PV) – das sind rund 2,45 Euro je Milliliter und etwa 12 Cent je Tropfen. Das 15-ml-Fläschchen ist das einzige Gebinde, das die deutsche Preisliste zu diesem Artikel führt – einen fertigen Roll-on davon gibt es dort nicht. Weil sie unverdünnt in der Flasche ist, reicht sie lange: Für den Diffuser sind 4 bis 6 Tropfen gedacht, für die Haut 1 Tropfen auf einen Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl, was 1 Prozent ergibt; unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml. Vier Dinge gehören zur Kaufentscheidung dazu: In Schwangerschaft und Stillzeit lassen wir Melrose weg, für Kinder unter 6 Jahren kommt es nicht infrage, in Haushalten mit Katzen gehört es nicht in den Diffuser, und zwei Hinweise erben wir von den Bestandteilen – unsere Seite zu Rosmarin rät bei Epilepsie oder Krampfneigung von der Anwendung ab, unsere Seite zur Gewürznelke bittet alle um vorherige ärztliche Rücksprache, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder eine Operation vor sich haben. Wer davon betroffen ist, fährt mit einem milderen Öl wie Lavendel besser.
Nein, das sind verschiedene Produkte, und der Name führt hier leicht in die Irre: In Melrose steckt keine Rose. Melrose ist eine Ölmischung (Artikel 32163, 15 ml) aus Rosmarin, Teebaum, Gewürznelke und Niaouli. Rosmarin (Artikel 32048) ist eines der vier Einzelöle darin und hat bei uns eine eigene Seite. Rose (Artikel 33333) und Zistrose (Artikel 33092) sind wieder andere Produkte, die mit Melrose nichts zu tun haben. Für die Anwendung heißt das: Eine Dosierung oder Duftbeschreibung des Einzelöls gilt nicht automatisch für die Mischung und umgekehrt. Bei den Sicherheitshinweisen gehen wir den anderen Weg – dort übernehmen wir bewusst, was für einen Bestandteil gilt, solange uns nicht belegt ist, wie viel davon in der Mischung steckt. Für Melrose gilt deshalb, was auf dieser Seite steht – auf die Haut nur verdünnt (belegt sind 1 Prozent, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent), nicht einnehmen, in Schwangerschaft und Stillzeit weglassen, für Kinder unter 6 Jahren nicht, in Haushalten mit Katzen nicht in den Diffuser, bei Epilepsie oder Krampfneigung vorher ärztlich abklären (wegen des Rosmarins) und ebenso, wer blutverdünnende Medikamente nimmt oder vor einer Operation steht (wegen der Gewürznelke).
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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