
Ocotea quixos
Ein warm-würziges Öl aus dem Amazonasbecken Ecuadors, das an Zimt erinnert – runder und ohne dessen Schärfe. Die meisten kennen Ocotea nicht als eigenes Fläschchen, sondern aus der Zutatenliste von Stress Away. Und daran hängt der wichtigste Hinweis dieser Seite: In der Stillzeit wird Stress Away gemieden – wegen des Ocotea-Anteils.

Duftprofil
Warm, würzig und weich – deutlich an Zimt erinnernd, aber runder, tiefer und ohne dessen brennende Schärfe; leicht süß und holzig-balsamisch mit feiner Gewürznote (unser eigenes Buch führt Ocotea als warm-würzige Note, die eher unten im Duftbild sitzt)
Duftnote
Basisnote
Gewinnung
Wasserdampfdestillation – welchen Pflanzenteil unsere Quellen dabei meinen, geben sie widersprüchlich an (Holz, Blätter, Blüte/Frucht)
Pflanze
Ocotea-Baum (Ocotea quixos) aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) – botanisch verwandt mit Zimt, Lorbeer und Ravintsara
Herkunft
Amazonasbecken in Ecuador, von Meereshöhe bis auf rund 1.500 Meter – diese Angabe stammt aus dem Reisebericht des Firmengründers, nicht aus einem Datenblatt
Anwendungsarten

Ocotea ist ein ätherisches Einzelöl: Auf dem Etikett steht wörtlich „100% Pure Essential Oil" und „5 ml", die deutsche Preisliste führt den Artikel unter den Einzelölen. Gewonnen wird es durch Wasserdampfdestillation aus dem Ocotea-Baum (Ocotea quixos), einem Lorbeergewächs aus dem Amazonasbecken Ecuadors – botanisch also ein Verwandter von Zimt, Lorbeer und Ravintsara. Der Baum wächst dort von Meereshöhe bis auf rund 1.500 Meter; das Pflanzenmaterial wird von Hand gesammelt und über lange, holprige Wege bis zur Destille gebracht. Diese Herkunftsangabe stammt aus dem Reisebericht des Firmengründers und nicht aus einem Datenblatt, deshalb nennen wir sie so und nicht genauer: keine Provinz, kein Anbauort, kein „wildwachsend". Auch beim Pflanzenteil bleiben wir bewusst unbestimmt – unser eigenes Buch nennt das Holz, unsere Fachquelle nennt an drei verschiedenen Stellen Holz, Blätter und Blüte beziehungsweise Frucht. Solange sich das widerspricht, sagen wir nur, dass wasserdampfdestilliert wird. Diese Seite ist aus einem besonderen Grund entstanden: Im gesamten Bestand unserer Website kam Ocotea bis dahin kein einziges Mal als eigenständiges Öl vor, sondern ausschließlich als Bestandteil einer Mischung – vor allem von Stress Away, und meistens in einem Warnsatz. Denn genau daran hängt der wichtigste Hinweis: Unsere Quelle nennt für die Stillzeit nur zwei Öle ausdrücklich zum Meiden, und bei Stress Away steht die Begründung wörtlich dabei – „enthält Ocotea, nicht für Stillende empfohlen". Bislang zeigte diese Warnung ins Leere, weil es die Seite dazu nicht gab. Jetzt gibt es sie. Zum Duft: warm, würzig und weich, deutlich an Zimt erinnernd, aber runder und tiefer und ohne dessen brennende Schärfe. Es ist trotzdem kein Zimt – die Blüte des Baumes wird regional Ishpingo genannt und wegen ihres Aromas auch „falscher Zimt" (falsa canela). Echte Zimtrinde ist ein anderes, deutlich schärferes Öl mit eigenem Artikel und eigenen Sicherheitsregeln. Bei den Inhaltsstoffen halten wir uns kurz: Prägend für den warmen Grundton sind die Sesquiterpene Beta-Caryophyllen und Alpha-Humulen – dieselben, die auch Copaiba seinen Charakter geben. Prozentzahlen nennen wir keine, denn unsere Fachquelle beschreibt in ein und demselben Kapitel zwei Zusammensetzungen, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen. Ocotea steckt außerdem in mehreren fertigen Mischungen des Sortiments, unter anderem in Stress Away und Release. Als eigenes Fläschchen gibt es genau eine Variante: Artikelnummer 33328, 5 ml, 68,88 Euro inklusive Mehrwertsteuer – das sind 13,78 Euro je Milliliter und damit einer der höheren Preise unter den Einzelölen (Stand der deutschen Preisliste vom 1. April 2026). Ein zweites Gebinde gibt es nicht.
Der Duft ist warm, würzig und weich: deutlich an Zimt erinnernd, aber runder, tiefer und ohne dessen brennende Schärfe – leicht süß, holzig-balsamisch, mit feiner Gewürznote. Das ist eine Beschreibung des Geruchs und keine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung.
Ocotea ist nicht Zimt, auch wenn es so riecht. Die Blüte des Baumes heißt regional Ishpingo und wird wegen ihres Aromas auch „falscher Zimt" (falsa canela) genannt. Echte Zimtrinde ist ein eigenes, deutlich schärferes Öl mit eigenem Artikel – wer die Wärme ohne die Schärfe sucht, ist bei Ocotea richtiger, wer wirklich Zimt will, beim Zimt.
Prägend für den warmen Grundton sind die Sesquiterpene Beta-Caryophyllen und Alpha-Humulen – dieselben würzig-holzigen Bestandteile, die auch Copaiba seinen Charakter geben. Prozentzahlen nennen wir bewusst nicht: Unsere Fachquelle beschreibt in einem einzigen Kapitel zwei Zusammensetzungen, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen.
Die meisten kennen Ocotea, ohne es zu wissen. Es steckt in mehreren fertigen Mischungen des Sortiments, am bekanntesten in Stress Away, außerdem in Release. Wer eine dieser Mischungen im Schrank hat, hat Ocotea also längst im Haus – nur eben verdünnt und in Gesellschaft.
Historisch wird das würzige Aroma seit Jahrhunderten von den Menschen der Region genutzt: zum Verfeinern von Speisen und in traditionellen Reinigungsritualen. Das ist eine geschichtliche Angabe – eine Empfehlung, das destillierte Öl heute in der Küche einzusetzen, folgt daraus ausdrücklich nicht.
Und die drei Punkte, die zu diesem Öl gehören wie sein Duft: In der Stillzeit meiden wir Ocotea, und unsere Quelle nennt genau diesen Bestandteil als Grund dafür, Stress Away in dieser Zeit wegzulassen. Für die Schwangerschaft liegt uns keine Einstufung vor – weder eine Freigabe noch eine Abratung. Und eine belegte Altersfreigabe für Kinder haben wir nicht, deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung.
Konkrete Ideen, wie du Ocotea in deinen Alltag integrieren kannst.
Gib 3 bis 5 Tropfen in den Diffuser, wenn es im Raum warm und würzig werden soll – an gemütlichen Herbst- und Winterabenden. Allein oder mit einer Zitrusnote, die die Gewürztiefe aufhellt. Fang am unteren Ende der Spanne an: Ocotea trägt weit. Unsere Fachquelle nennt an dieser Stelle eine deutlich höhere Spanne; wir bleiben bei der vorsichtigeren Angabe aus unserem eigenen Buch. Weil hier nichts auf die Haut kommt, ist das der unkomplizierteste Weg – in der Stillzeit lassen wir aber auch den Diffuser mit Ocotea weg.
3–5 Tropfen im Aroma-Diffuser
Gib 1 bis 2 Tropfen auf einen Duftstein und stell ihn dorthin, wo es behaglich werden soll. Der Duft verteilt sich langsamer und leiser als im Diffuser – ganz ohne Wasser, ohne Strom und ohne Erhitzen. Praktisch für kleine Räume und für alle, die keinen Diffuser haben. Auch hier gilt: nichts auf die Haut, und den Stein außerhalb der Reichweite von Kindern platzieren. In der Stillzeit lassen wir Ocotea auch auf dem Duftstein weg.
1–2 Tropfen auf einen Duftstein
Gib 1 bis 2 Tropfen auf ein Wollknäuel und leg es in den Kleiderschrank, oder 2 Tropfen auf ein feuchtes Tuch und dieses ins Wäschefach. Das gibt Textilien eine warme, gewürzige Note, die länger hält als eine Zitrusfrische. Lass das Öl nicht direkt auf helle Stoffe tropfen, und leg nichts Ölgetränktes in den Wäschetrockner – Wärme und ölgetränkte Textilien sind keine gute Kombination. In der Stillzeit lassen wir Ocotea auch hier weg.
1–2 Tropfen aufs Wollknäuel, 2 Tropfen aufs Tuch
Gib 1 Tropfen Ocotea in 1 Esslöffel (etwa 15 ml) Trägeröl – zum Beispiel fraktioniertes Kokos-, Mandel- oder Jojobaöl – und verteile davon eine kleine Menge auf Nacken oder Handgelenk. Das ergibt nachgerechnet rund 0,3 Prozent und liegt damit weit unter unserer allgemeinen Obergrenze von 3 Prozent; bei diesem kräftigen Öl ist das Absicht und nicht Übervorsicht. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten. Nicht auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe, nichts auf Kinderhaut. In der Stillzeit lassen wir diese Anwendung weg – unsere Quelle nennt genau den Ocotea-Anteil als Grund, Stress Away in dieser Zeit zu meiden. Für die Schwangerschaft liegt uns keine Einstufung vor; sprich die Anwendung in dieser Zeit vorab mit Ärztin, Arzt oder Hebamme ab.
1 Tropfen auf 1 EL (15 ml) Trägeröl ≈ 0,3 %

Unser Tipp
Ein Tropfen reicht oft schon. Ocotea ist intensiv und übernimmt in Mischungen schnell die Führung – wer mehr davon nimmt, bekommt selten mehr Wärme, sondern meistens nur mehr Ocotea. Der bessere Weg geht in die andere Richtung: sparsam anfangen und die Gewürztiefe mit einer hellen Zitrusnote aufhellen, etwa mit Orange. Für die Haut gilt dasselbe in streng: Das ist ein kräftiges Öl, und die einzige Dosierung, die wir dafür belegen können, liegt bei rund 0,3 Prozent – 1 Tropfen auf 1 Esslöffel Trägeröl.
Ein warmes, weihnachtliches Gewürzaroma fürs Wohnzimmer: Die Orange hebt die Mischung an und nimmt ihr die Schwere, der eine Tropfen Nelke setzt die Spitze. Dieses Rezept bleibt ausdrücklich im Diffuser und kommt nicht auf die Haut – Gewürznelke gehört zu den sogenannten heißen Ölen und steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der roten Gruppe. Leben Kinder im Haushalt, läuft der Diffuser in einem Raum ohne Kinder. In Schwangerschaft und Stillzeit lassen wir diese Mischung weg.
Für eine warme Duftkulisse ohne Gerät: Die 15 Tropfen zuerst in etwa 5 ml hochprozentigem Alkohol lösen – Öl verbindet sich nicht mit Wasser, der Alkohol ist hier der Löslichkeitsvermittler –, dann die Flasche mit Wasser auffüllen. Das ergibt rund 1,5 Prozent, gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter. Vor jedem Gebrauch schütteln und in den Raum sprühen, nicht auf die Haut und nicht auf empfindliche Oberflächen oder Polster. In der Stillzeit lassen wir auch dieses Rezept weg.
Ocotea ist ein ätherisches Einzelöl aus dem Amazonasbecken Ecuadors; auf dem Etikett steht wörtlich „100% Pure Essential Oil" und „5 ml". Es stammt vom Ocotea-Baum (Ocotea quixos), einem Lorbeergewächs, und wird durch Wasserdampfdestillation gewonnen – welcher Pflanzenteil dabei verwendet wird, geben unsere Quellen widersprüchlich an (Holz, Blätter, Blüte beziehungsweise Frucht), deshalb nennen wir nur das Verfahren. Bekannt ist Ocotea vor allem als Bestandteil fertiger Mischungen, allen voran Stress Away, außerdem Release. Genau daran hängt der wichtigste Hinweis zu diesem Öl: Unsere Quelle nennt Stress Away in der Stillzeit ausdrücklich zum Meiden, und die Begründung steht wörtlich dabei – es enthält Ocotea. Deshalb meiden wir Ocotea in der Stillzeit auch als reines Öl. Für die Schwangerschaft liegt uns dagegen keine Einstufung vor: Ocotea taucht in der Ampelliste, an der wir uns orientieren, in keiner der vier Stufen auf – das ist weder eine Freigabe noch eine Abratung, und wir geben deshalb keine Einordnung aus. Eine belegte Altersfreigabe für Kinder haben wir ebenfalls nicht, deshalb nennen wir für Kinder keine Dosierung. Auf der Haut wird Ocotea nur stark verdünnt angewendet, und der folgende Richtwert gilt für Erwachsene: 1 Tropfen auf 1 Esslöffel (etwa 15 ml) Trägeröl, das sind rund 0,3 Prozent.
In der Stillzeit meiden wir Ocotea, und das ist die klarste Aussage zu diesem Öl. Unsere Quelle nennt für die Stillzeit nur zwei Öle ausdrücklich zum Meiden – bei einem davon, Stress Away, steht die Begründung wörtlich dabei: „enthält Ocotea, nicht für Stillende empfohlen". Die Aussage gilt damit dem Bestandteil, nicht nur der Mischung, und deshalb halten wir es beim reinen Öl genauso. Dieselbe Zurückhaltung gilt für die Mischungen, in denen Ocotea steckt, also Stress Away und Release. Als Alternative für ruhige Momente in dieser Zeit nennen unsere Quellen ausdrücklich Peace and Calming Original. Für die Schwangerschaft liegt uns dagegen keine Einstufung vor, und wir erfinden hier keine: Ocotea steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns sonst orientieren, in keiner der vier Stufen – weder in der grünen noch in der roten. Diese Lücke ist weder eine Freigabe noch eine rote Ampel. Unser eigenes Buch rät für die Schwangerschaft ab, begründet das aber ausdrücklich als Analogie zu anderen würzigen Gewürzölen wie Zimt und Nelke; das ist eine Ableitung, keine eigene Einstufung, und wir sagen es offen dazu. Sprich die Anwendung ätherischer Öle in Schwangerschaft und Stillzeit deshalb vorab mit Ärztin, Arzt, Hebamme oder Heilpraktikerin ab. Die Ampelliste selbst ist übrigens eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine behördliche Bewertung.
Am einfachsten aromatisch: 3 bis 5 Tropfen in den Aroma-Diffuser für ein warmes, würziges Raumaroma, gern mit einer Zitrusnote aufgehellt. Ohne Gerät geht es mit 1 bis 2 Tropfen auf einem Duftstein oder auf einem Wollknäuel im Kleiderschrank; 2 Tropfen auf einem feuchten Tuch im Wäschefach geben Textilien eine warme Note. Für die Haut gilt eine sehr sparsame Dosierung: 1 Tropfen Ocotea auf 1 Esslöffel (etwa 15 ml) Trägeröl, das sind nachgerechnet rund 0,3 Prozent – deutlich unter unserer allgemeinen Obergrenze von 3 Prozent, und bei diesem kräftigen Öl ist das Absicht. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten, nicht auf gereizte oder verletzte Haut auftragen, nichts in Augennähe. Ein Baderezept nennen wir für Ocotea nicht: Ätherisches Öl verbindet sich nicht mit Wasser und träfe die Haut dann unverdünnt. Zur inneren Anwendung ist Ocotea nicht bestimmt – es gehört zur regulären Linie, und eine Plus- beziehungsweise Vitality-Variante davon gibt es in der deutschen Preisliste nicht. Unabhängig von der Anwendungsform gilt: In der Stillzeit lassen wir Ocotea weg, für die Schwangerschaft liegt uns keine Einstufung vor, und für Kinder nennen wir keine Dosierung, weil uns keine Altersfreigabe vorliegt.
Uns liegt für das reine Öl keine belegte Altersfreigabe vor, und wir erfinden hier keine – deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung. Auf Kinderhaut kommt Ocotea bei uns gar nicht: Unser eigenes Buch führt es als kräftiges, würziges Lorbeergewächs-Öl und stellt es damit neben Zimt und Nelke, die man bei Kindern ebenfalls meidet. Für den Diffuser steht in unserem Manuskript zwar eine Altersangabe, für die aber keine Quelle vorliegt und die zu keiner unserer sonstigen Altersstufen passt; wir geben sie deshalb nicht weiter. Wichtig ist eine Unterscheidung, die leicht durcheinandergeht: Für die fertige Mischung Stress Away nennt unsere Quelle „ab 2 Jahren, mit V-6 verdünnt" und führt Ocotea ausdrücklich als den Grund für diese Verdünnungspflicht; dieselbe Quelle schließt Stress Away für Babys und Kleinkinder aus, wiederum mit Ocotea als benanntem Grund. Aus einer stark verdünnten Mischung folgt aber keine Freigabe für das reine Öl im Fläschchen, und die Altersregeln der KidScents- oder Seedlings-Kinderlinie lassen sich darauf ebenfalls nicht übertragen. Das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt. Zwei weitere Punkte gehören dazu: In der Stillzeit meiden wir Ocotea, weil unsere Quelle genau diesen Bestandteil als Grund nennt, Stress Away in dieser Zeit wegzulassen – und für die Schwangerschaft liegt uns keine Einstufung vor, weder eine Freigabe noch eine Abratung.
Nein. Ocotea riecht zimtartig, ist aber eine eigene Pflanze: der Ocotea-Baum (Ocotea quixos) aus der Familie der Lorbeergewächse. Zimt gehört zwar zur selben Pflanzenfamilie, ist aber eine andere Art und ein anderes Öl. Die Blüte des Ocotea-Baums wird regional Ishpingo genannt und wegen ihres Aromas auch „falscher Zimt" (falsa canela) – daher die Verwechslung. Im Duft ist Ocotea warm und würzig wie Zimtrinde, aber runder, tiefer und ohne deren brennende Schärfe; im Diffuser bringt es dieselbe Gewürzwärme in sanfterer Form. Praktisch heißt das trotzdem nicht, dass Ocotea harmlos wäre: Auf der Haut wird es nur stark verdünnt angewendet – 1 Tropfen auf 1 Esslöffel (etwa 15 ml) Trägeröl, also rund 0,3 Prozent –, in der Stillzeit meiden wir es, für die Schwangerschaft liegt uns keine Einstufung vor, und für Kinder nennen wir keine Dosierung, weil uns keine Altersfreigabe vorliegt. Echte Zimtrinde ist wiederum ein Öl mit eigenen, strengeren Regeln: Sie zählt zu den heißen Ölen und steht in der Schwangerschafts-Ampelliste in der roten Gruppe. Beide Öle sind also nicht austauschbar – weder im Duft noch in den Sicherheitshinweisen.
Ocotea gibt es in genau einer Variante: Artikelnummer 33328, 5 ml. In der deutschen Preisliste (Stand 1. April 2026) liegt der Preis bei 68,88 Euro inklusive Mehrwertsteuer – das sind 13,78 Euro je Milliliter und damit einer der höheren Preise unter den Einzelölen. Ein 15-ml-Gebinde davon gibt es nicht. Weil das Öl unverdünnt in der Flasche ist und sehr sparsam dosiert wird, reicht es lange: 3 bis 5 Tropfen für den Diffuser, 1 bis 2 Tropfen für einen Duftstein, und für die Haut 1 Tropfen auf 1 Esslöffel (etwa 15 ml) Trägeröl, also rund 0,3 Prozent. Bevor du bestellst, gehören zwei Dinge zur Entscheidung: In der Stillzeit meiden wir Ocotea – unsere Quelle nennt genau diesen Bestandteil als Grund, warum Stress Away in dieser Zeit wegbleibt –, und für die Schwangerschaft liegt uns keine Einstufung vor, weder eine Freigabe noch eine Abratung. Eine belegte Altersfreigabe für Kinder gibt es ebenfalls nicht. Wer den Duft zunächst nur kennenlernen möchte, findet Ocotea auch in fertigen Mischungen wieder, etwa in Stress Away und in Release – dort in kleiner Menge und in Gesellschaft anderer Öle.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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