
Cymbopogon flexuosus
Das frisch-grasige Zitrusöl für den Diffuser, für laue Sommerabende draußen und für das Massageöl nach einem langen Tag.

Duftprofil
Frisch, zitrisch, grasig-grün
Duftnote
Kopfnote
Gewinnung
Wasserdampfdestillation der Blätter
Pflanze
Zitronengras (Cymbopogon flexuosus)
Herkunft
Indien
Anwendungsarten

Zitronengras gehört botanisch zu den Süßgräsern (Poaceae) und wird durch Wasserdampfdestillation der Blätter gewonnen – überwiegend in Indien, der Heimat der Pflanze. Sein Duft ist deutlich anders als der von Zitrone: zitrisch, aber mit einer grünen, grasigen Tiefe, die ihn im Diffuser sehr durchsetzungsstark macht. Chemisch dominieren Geranial und Neral, zusammen als Citral bekannt – sie geben dem Öl seine unverwechselbare Frische. In der Aromatherapie wird Zitronengras mit geistiger Wachheit und einem klaren Kopf assoziiert. Bei uns steht es vor allem für drei Dinge: frische Raumluft im Diffuser, Sommerabende draußen und ein Massageöl nach körperlich langen Tagen.
Der frische, zitrisch-grasige Duft wird traditionell zum Auffrischen der Raumluft eingesetzt – im Wohnraum ebenso wie im Keller oder in der Vorratskammer.
Wird in der Aromatherapie mit geistiger Wachheit und Klarheit assoziiert und deshalb gern in Diffuser-Mischungen für den Nachmittag verwendet.
Für viele Familien gehört Zitronengras zum Sommerabend auf der Terrasse: Der Diffuser wandert an warmen Abenden mit nach draußen, und der frisch-grasige Duft wird als Teil des Abendrituals geschätzt.
Wird nach Sport und körperlich fordernden Tagen gern in Massageölen eingesetzt – in der Aromapraxis meist zusammen mit Weihrauch und Copaiba.
Ein Klassiker in der Wäschepflege: zwei Tropfen auf ein feuchtes Tuch geben ihr eine frische Duftnote.
Konkrete Ideen, wie du Zitronengras in deinen Alltag integrieren kannst.
Gib 3–5 Tropfen Zitronengras in den Diffuser, wenn der Raum abgestanden wirkt. Der grasig-zitrische Duft ist deutlich präsenter als der von Zitrone – fang lieber mit 3 Tropfen an und taste dich heran. Wenn Haustiere im Haus sind, lass ihnen immer einen duftfreien Raum zum Ausweichen.
3–5 Tropfen im Diffuser
Ein Ultraschall-Diffuser lässt sich an warmen Abenden mit nach draußen nehmen. 2 Tropfen Zitronengras, 2 Tropfen Lavendel und 2 Tropfen Purification ergeben die Duftkulisse, die viele Familien mit lauen Sommerabenden verbinden. Draußen verfliegt Duft schneller als im Zimmer – lieber nachlegen als überdosieren.
2 Tropfen Zitronengras + 2 Tropfen Lavendel + 2 Tropfen Purification im Diffuser
Fülle eine 30-ml-Sprühflasche aus Braunglas mit Wasser und gib 8–10 Tropfen Zitronengras dazu. Vor jedem Sprühen kräftig schütteln, weil sich Öl und Wasser sofort wieder trennen – genau deshalb gehört dieses Spray auf Kleidung, Kissen oder Sitzauflagen und nicht auf die Haut. Nicht ins Gesicht sprühen. Wer Zitronengras auf der Haut möchte, nimmt das Massageöl weiter unten – dort ist es korrekt mit Trägeröl verdünnt.
8–10 Tropfen auf 30 ml Wasser
Mische 2–3 Tropfen Zitronengras in 10 ml Trägeröl wie V6, Jojoba- oder Kokosöl und massiere Beine, Waden oder Schultern nach einem langen Tag. Weil Zitronengras lichtempfindlich macht, ist das ein Abend-Ritual: Nach dem Auftragen mindestens 12 Stunden direkte Sonne und Solarium meiden, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. In der Aromapraxis wird Zitronengras dabei fast immer mit Weihrauch und Copaiba kombiniert.
2–3 Tropfen auf 10 ml Trägeröl
Die Fußsohlen sind die unkomplizierteste Stelle für ätherische Öle. Verdünne 1–2 Tropfen Zitronengras mit etwas Trägeröl und massiere es abends ein. Praktischer Nebeneffekt: An den Füßen kommt die Sonne ohnehin selten hin.
1–2 Tropfen verdünnt auf die Fußsohlen
Gib 2 Tropfen Zitronengras auf ein feuchtes Tuch oder einen Wäscheball und lege beides zur Wäsche in den Trockner. Ein Hinweis aus der Praxis: Zitronengras kann helle Textilien gelblich färben – nimm dafür lieber ein dunkles Tuch oder einen Wollball.
2 Tropfen auf ein feuchtes Tuch

Unser Tipp
Zitronengras ist ein Mischöl mit sehr lauter Stimme. Ein Tropfen zu viel legt sich über alles andere im Diffuser. Als Faustregel: höchstens ein Drittel der Gesamttropfen einer Mischung – der Rest darf Lavendel, Zitrone oder Zedernholz sein.
Die Diffuser-Mischung für draußen: frisch, grün und trotzdem weich.
Helle, wache Mischung für die Stunden, in denen der Kopf schwer wird.
Massagemischung für Beine und Schultern nach dem Sport – in 10 ml Trägeröl verrührt und einmassiert. Am besten abends: Danach mindestens 12 Stunden keine direkte Sonne.
Entdecke, in welchen Lebensbereichen Zitronengras eine Rolle spielen kann.
Zitronengras ist vor allem ein Diffuser- und Sommeröl. Sein frischer, grasig-zitrischer Duft wird traditionell zum Auffrischen der Raumluft genutzt und in der Aromatherapie mit geistiger Wachheit assoziiert. Draußen schätzen viele Familien es an lauen Abenden als Duftkulisse für die Terrasse. Und in der Aromapraxis ist Zitronengras ein fester Bestandteil von Massageölen nach körperlich fordernden Tagen, meist zusammen mit Weihrauch und Copaiba.
Gib 3–5 Tropfen in den Diffuser und starte im Zweifel mit 3. Zitronengras ist deutlich präsenter als Zitrone oder Orange, und ein Tropfen zu viel legt sich über jeden anderen Duft in der Mischung. Als Faustregel hat sich bewährt, Zitronengras höchstens ein Drittel der Gesamttropfen ausmachen zu lassen: 2 Tropfen Zitronengras mit 3 Tropfen Zitrone und 1 Tropfen Rosmarin ergeben zum Beispiel eine helle Nachmittagsmischung. Wenn Haustiere mit im Haushalt leben, sollte immer ein duftfreier Raum zum Ausweichen offen bleiben.
Ja, aber mit zwei klaren Regeln. Erstens: Zitronengras kann die Haut reizen und gehört deshalb immer verdünnt – 2–3 Tropfen auf 10 ml Trägeröl sind ein guter Ausgangspunkt, und ein kleiner Test in der Armbeuge lohnt sich vorher. Zweitens gilt Zitronengras als lichtempfindlich: Nach dem Auftragen solltest du mindestens 12 Stunden direkte Sonne und Solarium meiden, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Für ein Massageöl am Abend oder die Fußsohlen ist das im Alltag meist unproblematisch. Kontakt mit Augen und Schleimhäuten bitte vermeiden.
Hier bleiben wir ehrlich: Zitronengras taucht in der verbreiteten Schwangerschafts-Ampelliste in keiner der vier Kategorien auf. Es liegt also weder eine Freigabe noch eine ausdrückliche Warnung vor – und daraus eine Entwarnung abzuleiten, wäre unseriös. Sprich die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit deshalb vorab mit deiner Hebamme oder Ärztin ab. Für Kinder gibt es ebenfalls keine belegte Altersfreigabe: verdünnt anwenden, am besten an den Fußsohlen, im Diffuser sparsam dosieren und im Zweifel eine kundige Fachperson fragen. Und ein Hinweis zu unseren Mischungen: „Klarer Nachmittag" enthält Rosmarin, „Sommerabend" enthält Purification – beide sind in der Ampelliste für die Schwangerschaft nicht freigegeben.
Zitronengras braucht Partner, die seine Präsenz abfedern. Für draußen ist die Mischung „Sommerabend" aus 2 Tropfen Zitronengras, 2 Tropfen Lavendel und 2 Tropfen Purification die naheliegende Wahl – Purification bringt selbst eine grasig-frische Note mit und verbindet sich deshalb gut mit Zitronengras. Für einen wachen Nachmittag passen 2 Tropfen Zitronengras, 3 Tropfen Zitrone und 1 Tropfen Rosmarin. Und für das Massageöl nach dem Sport ist das Trio aus je 2 Tropfen Zitronengras, Weihrauch und Copaiba in 10 ml Trägeröl der Klassiker aus der Aromapraxis.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

Der Duft-Baukasten für dein Zuhause: 15 neue Mischungen in fünf Stimmungen, die eine Dosier-Regel – und die 3-2-1-Formel für deine eigene Signatur-Mischung.