
Ocimum basilicum
Frisch, grün und würzig mit anisiger Süße – das Küchenkraut zeigt als ätherisches Öl eine ganz eigene, intensive Seite. Ein Duft, der wach macht, statt in die Tiefe zu ziehen.

Duftprofil
Frisch, grün und würzig mit deutlich anisig-süßlicher Note und einem klaren, fast pfeffrigen Kern (unsere Unterlagen führen Basilikum als Kopf- bis Herznote; hier ist die Kopfnote eingetragen)
Duftnote
Kopfnote
Gewinnung
Wasserdampfdestillation aus Kraut und Blättern
Pflanze
Basilikum (Ocimum basilicum), ein Lippenblütler (Lamiaceae)
Herkunft
Kein festes Anbauland – unsere Fachquelle nennt an einer Stelle Vietnam, führt an anderer Stelle aber ganz andere Anbaugebiete auf; wir legen uns deshalb nicht fest
Anwendungsarten

Basilikum ist das Küchenkraut schlechthin – doch als ätherisches Öl zeigt es eine ganz eigene, intensive Seite. Botanisch ist es ein Lippenblütler (Lamiaceae) mit dem Namen Ocimum basilicum, gewonnen wird das Öl durch Wasserdampfdestillation aus dem Kraut und den Blättern. Es braucht eine große Menge grüner Blattmasse für ein einziges Fläschchen, und genau das erklärt die kräftige Würze im Duft. Der Name führt auf das griechische „basileus" (König) zurück: Basilikum galt lange als königliches Kraut und ist in den Küchen und Kulturräumen Asiens und des Mittelmeers seit Jahrhunderten zu Hause – italienische Frauen trugen es einst bei sich, wenn sie Verehrer anziehen wollten. Der Duft ist frisch, grün und würzig, mit einer deutlich anisig-süßlichen Note und einem klaren, fast pfeffrigen Kern; unsere Fachquelle ordnet ihn den Kräuterdüften zu. Basilikum riecht lebendig und wach – es hebt den Kopf, statt in die Tiefe zu ziehen, und bringt eine krautige Frische in jede Mischung. Bei den Inhaltsstoffen dominiert Methylchavicol, das auch Estragol genannt wird, mit 75 bis 88 Prozent; dazu kommen Linalool bis zu 5 Prozent, Eucalyptol 1 bis 5 Prozent, Trans-Beta-Ocimen und Methyl-Eugenol jeweils bis zu 3 Prozent sowie Kampfer bis zu 1 Prozent. Diese Zahlen nennen wir, ohne sie zu bewerten: Wie die einzelnen Anteile sicherheitsseitig einzuordnen sind, sagt uns keine unserer Quellen – und wir ergänzen an dieser Stelle nichts Eigenes. Bemerkenswert ist dagegen etwas anderes: Der Chemotyp von Basilikum schwankt mit dem Anbaugebiet, mal ist das Öl linaloolbetont, mal methylchavicolbetont. Deshalb kann sich der Duft von Charge zu Charge leicht unterscheiden, und deshalb lohnt sich bei diesem Öl der Blick auf die Chemotyp-Angabe mehr als bei den meisten anderen. Bei Young Living steckt Basilikum außerdem in mehreren fertigen Mischungen, unter anderem in Clarity, M-Grain und Aroma Siez. Angeboten wird es in genau einem Gebinde: dem 15-ml-Fläschchen mit der Artikelnummer 33266. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 45,39 Euro inklusive Mehrwertsteuer (29 PV) – Preisstand ist die deutsche Preisliste ab dem 1. April 2026. Eine zweite Größe des regulären Öls, einen fertigen Roll-on oder ein Massageöl gibt es dort nicht. Und noch eine Einordnung, die bei diesem Öl wichtiger ist als bei fast jedem anderen: Diese Seite beschreibt ausschließlich das reguläre ätherische Öl im 15-ml-Fläschchen. Zum Kochen führt Young Living mit Basil+ einen eigenen Artikel aus der Plus-Linie im 5-ml-Fläschchen (Artikelnummer 558310) – zwei verschiedene Produktlinien mit verschiedenen Etiketten, die wir konsequent getrennt halten. Wer Basilikum fürs Pesto sucht, ist bei der Plus-Linie richtig.
Der Duft ist frisch, grün und würzig mit anisig-süßlicher Spitze – viele beschreiben ihn als lebendig und wach machend: Er hebt den Kopf, statt in die Tiefe zu ziehen.
Hat seinen Platz am Schreibtisch – für eine frische, klare Arbeits- oder Lernatmosphäre, etwa am Nachmittag, wenn die Konzentration nachlässt.
Ist ein sehr kräftiges Öl: Schon ein einziger Tropfen prägt eine ganze Diffuser-Füllung oder eine Roller-Mischung. Bei Basilikum ist weniger fast immer mehr.
Bringt krautige Frische in Mischungen und verträgt sich besonders gut mit Zitrone, Pfefferminze und Rosmarin – helle, klare Düfte, die in dieselbe Richtung gehen.
Ist Bestandteil mehrerer fertiger Young-Living-Mischungen, unter anderem von Clarity, M-Grain und Aroma Siez.
Konkrete Ideen, wie du Basilikum in deinen Alltag integrieren kannst.
Gib Basilikum in den Diffuser, wenn der Raum wach und klar riechen soll – am Schreibtisch, im Homeoffice oder in einer Lernphase. Die Angabe ist bewusst niedrig: Basilikum ist kräftig, starte lieber mit einem Tropfen und kombiniere ihn dann mit Zitrone oder Pfefferminze, statt einfach mehr Basilikum nachzulegen. Leben Katzen im Haushalt, lass die Tür offen, damit sie den Raum jederzeit verlassen können.
1–2 Tropfen im Diffuser (sparsam beginnen)
Öffne die Flasche, halte sie einige Zentimeter unter die Nase und nimm zwei, drei ruhige Atemzüge. Das ist der unkomplizierteste Weg, sich den Duft zu holen – ohne Hautkontakt und deshalb auch am Arbeitsplatz oder unterwegs möglich.
direkt aus der Flasche inhalieren
Gib einen Tropfen Basilikum auf ein Taschentuch und steck es ein. Bei einem kurzen Durchhänger riechst du daran – der frisch-würzige Duft holt dich schnell zurück. Auch hier kommt nichts auf die Haut, das Tuch bleibt zwischen Öl und Fingern.
1 Tropfen auf ein Taschentuch
Für den Hautauftrag gibst du 1 Tropfen Basilikum in einen Teelöffel (5 ml) Trägeröl – etwa fraktioniertes Kokos- oder Mandelöl – und massierst die Mischung in Nacken oder Schläfen ein. Das entspricht rund 1 Prozent und reicht für Duftzwecke völlig aus. Basilikum kann sich auf der Haut warm anfühlen, deshalb vorher an einer kleinen Stelle testen und 24 Stunden abwarten. Rund um die Augen wird nichts aufgetragen. Diese Anwendung ist für Erwachsene gedacht und in Schwangerschaft und Stillzeit nicht vorgesehen.
1 Tropfen auf 5 ml Trägeröl (etwa 1 Prozent)

Unser Tipp
Basilikum ist ein Fokus-Öl für den Schreibtisch. Wenn am Nachmittag die Konzentration nachlässt, sorgt ein Tropfen im Diffuser – gern kombiniert mit Zitrone oder Pfefferminze – für eine wache, frische Arbeitsatmosphäre. Dosiere dabei sparsam: Basilikum ist aromatisch so kräftig, dass ein Tropfen oft für den ganzen Raum reicht; fang lieber mit einem an und geh erst dann höher, nicht umgekehrt. Für unterwegs genügt ein Tropfen auf ein Taschentuch, an dem du bei einem kurzen Durchatmen riechst. Und falls du auf dieser Seite gelandet bist, weil du mit Basilikum kochen möchtest: Dafür gibt es Basil+ aus der Plus-Linie – ein anderer Artikel mit eigenem Etikett, den wir vom regulären Öl getrennt halten.
Die Schreibtisch-Mischung dieser Seite: Zitrone bringt Helligkeit, Rosmarin die frische Kräuterspitze, Basilikum die anisige Würze darunter. Sie bleibt im Diffuser – dort spielt es keine Rolle, dass Zitrone als kaltgepresstes Zitrusöl die Haut vorübergehend lichtempfindlich macht. Zwei Hinweise zu den Partnern: Rosmarin steht in der uns vorliegenden Schwangerschafts-Ampelliste in der roten Gruppe, Basilikum selbst in der orangen. In der Schwangerschaft ist diese Mischung deshalb nichts.
Die Tropfen kommen auf das Wattepad eines Riechstifts – ein Riechstift wird nur beschnuppert und nicht auf die Haut aufgetragen. Deshalb ist hier auch der Grapefruit-Anteil unkritisch, obwohl Zitrusöle auf der Haut eine Sonnen-Karenz mitbringen würden, und eine Prozentrechnung entfällt ganz. Auch diese Mischung ist in Schwangerschaft und Stillzeit nichts: Rosmarin steht in der Ampelliste in der roten Gruppe, Basilikum in der orangen.
Die einzige Hautmischung dieser Seite und die einzige, die nicht zum Schreibtisch gehört: Zedernholz gibt der krautigen Würze einen ruhigen Boden, Lavendel nimmt ihr die Kante. Die 13 Tropfen kommen in 30 ml Trägeröl, das sind rund 2,2 Prozent und damit unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Ein paar Tropfen davon sanft in Schulter- und Nackenpartien einmassieren – für Erwachsene, und nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit. Zeder steht in der Ampelliste in der gelben Gruppe „mit Vorsicht", Basilikum in der orangen. Unsere eigene Zedernholz-Seite ist an diesem Punkt strenger als die Ampelliste – die Einstufung liegt bei uns zur fachlichen Klärung, und bis dahin nennen wir beide Stände offen.
Entdecke, in welchen Lebensbereichen Basilikum eine Rolle spielen kann.
Basilikum wird vor allem für seinen frischen, grün-würzigen Duft mit anisiger Süße geschätzt – ein Duft, den viele als wach machend beschreiben und der deshalb gut an den Schreibtisch passt, in Lern- und Arbeitsphasen. Am häufigsten kommt er in den Diffuser, wo 1 bis 2 Tropfen völlig reichen; Basilikum ist sehr kräftig. Daneben gibt es zwei Wege ganz ohne Hautkontakt: kurz an der Flasche riechen oder einen Tropfen auf ein Taschentuch geben. Auf der Haut wird Basilikum immer verdünnt – unser Richtwert ist 1 Tropfen auf einen Teelöffel (5 ml) Trägeröl, also rund 1 Prozent, die Obergrenze für Erwachsene liegt bei 3 Prozent (6 Tropfen auf 10 ml). Es kann sich dabei warm anfühlen, deshalb vorher an einer kleinen Stelle testen; rund um die Augen wird nichts aufgetragen. Als lichtempfindliches Öl wird Basilikum in unseren Quellen nicht geführt, eine ausdrückliche Entwarnung sprechen wir aber nicht aus. In Schwangerschaft und Stillzeit meiden wir Basilikum, und eine belegte Altersfreigabe für Kinder liegt uns nicht vor. Und ein Hinweis, der bei diesem Öl dazugehört: Das reguläre Basilikumöl ist kein Lebensmittel – fürs Kochen gibt es Basil+ aus der Plus-Linie.
Basilikum riecht frisch, grün und würzig, mit einer deutlich anisig-süßlichen Note und einem klaren, fast pfeffrigen Kern. Unsere Fachquelle ordnet ihn den Kräuterdüften zu; er hebt den Kopf, statt in die Tiefe zu ziehen. Dass der Duft von Charge zu Charge leicht anders ausfallen kann, hat einen sachlichen Grund: Ocimum basilicum bildet je nach Anbaugebiet unterschiedliche Chemotypen aus – mal ist das Öl linaloolbetont, mal methylchavicolbetont. Im Öl von Young Living dominiert Methylchavicol, auch Estragol genannt, mit 75 bis 88 Prozent; dazu kommen Linalool bis zu 5 Prozent, Eucalyptol 1 bis 5 Prozent, Trans-Beta-Ocimen und Methyl-Eugenol jeweils bis zu 3 Prozent sowie Kampfer bis zu 1 Prozent. Diese Zahlen geben wir so wieder, wie unsere Fachquelle sie nennt, ohne sie zu bewerten. Wer Öle vergleicht, achtet bei Basilikum deshalb besonders auf den botanischen Namen und die Chemotyp-Angabe.
Nein – in Schwangerschaft und Stillzeit meiden wir Basilikum, und zwar sowohl im Diffuser als auch auf der Haut. In der uns vorliegenden Schwangerschafts-Ampelliste steht Basilikum in der orangen Gruppe, der Stufe „nicht empfohlen". Diese Liste ist eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und damit keine behördliche Bewertung – sie ist aber die vorsichtigere Angabe, und in der Schwangerschaft ist die vorsichtigere Angabe die richtige. Für die Stillzeit führt dieselbe Liste namentlich nur zwei andere Produkte auf; unsere eigenen Unterlagen nennen Basilikum jedoch ausdrücklich auch für die Stillzeit als zu meiden, und dem folgen wir. Das betrifft ebenso fertige Mischungen mit Basilikumanteil: Aroma Siez steht in derselben Liste in der roten Gruppe, M-Grain in der orangen, und Clarity ist wegen seines Rosmarin- und Basilikumanteils in dieser Zeit ebenfalls nichts. Wenn du in dieser Zeit mit Düften arbeiten möchtest, greif zu einem Öl der grünen Gruppe, etwa Lavendel, und sprich die Anwendung vorab mit Ärztin, Hebamme oder Heilpraktikerin ab.
Dazu liegt uns keine belegte Altersfreigabe vor, deshalb geben wir hier auch keine aus – und deshalb nennen wir für Kinder ebenso wenig eine Dosierung. Der Grund ist eine echte Lücke, keine Vorsicht ins Blaue: In den Altersregeln unserer Wissensdatenbank kommt Basilikum in keiner der Listen vor, während unsere Buchunterlagen eine Altersgrenze nennen. Solange sich unsere eigenen Quellen an dieser Stelle widersprechen, führen wir Basilikum als Öl für Erwachsene. Wer es dennoch bei einem Kind einsetzen möchte, bespricht das vorher mit Kinderärztin oder Hebamme. Unabhängig vom Alter gilt: Basilikum kommt nie pur auf die Haut, sondern immer verdünnt – unser Richtwert für Erwachsene ist 1 Tropfen auf 5 ml Trägeröl (etwa 1 Prozent), die Obergrenze liegt bei 3 Prozent. Und das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt.
Nicht dieses. Das reguläre Basilikumöl im 15-ml-Fläschchen (Artikelnummer 33266) ist kein Lebensmittel – es gehört weder in Speisen noch in Wasser noch in Kapseln, und wir geben dafür auch keine Anleitung. Fürs Kochen führt Young Living eine eigene Produktlinie: die Plus-Öle, die als Lebensmittel gekennzeichnet sind. Basilikum gibt es dort als Basil+ in 5 ml (Artikelnummer 558310) – ein anderer Artikel mit eigenem Etikett und eigener Kennzeichnung als Lebensmittelaroma – schon auf den ersten Blick zu unterscheiden: Basil+ trägt ein weißes Etikett, das reguläre Basilikum ein dunkles petrolfarbenes. Beide Linien werden bei uns konsequent getrennt, und diese Seite beschreibt ausschließlich das reguläre Öl. Wer mit Ölen kochen möchte, ist bei der Plus-Linie richtig – nicht hier.
Das reguläre Basilikum gibt es bei Young Living in genau einer Ausführung: als 15-ml-Fläschchen mit der Artikelnummer 33266. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 45,39 Euro inklusive Mehrwertsteuer (29 PV) – Preisstand ist die deutsche Preisliste ab dem 1. April 2026. Eine zweite Größe des regulären Öls, einen fertigen Roll-on oder ein Massageöl gibt es nicht. Das 5-ml-Fläschchen Basil+ aus der Plus-Linie ist ein eigener Artikel mit eigener Nummer und eigenem Preis und gehört nicht zu diesem Produkt. Weil ein einzelner Tropfen Basilikum sehr weit reicht, hält ein 15-ml-Fläschchen bei gelegentlicher Anwendung im Diffuser lange – gelagert wird es dunkel, kühl und dicht verschlossen, dann bleibt es als Kraut- und Blattöl etwa 2 bis 3 Jahre stabil.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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