
Tanacetum annuum
Tiefblau, süß-blumig und ausgesprochen selten – das marokkanische Öl, das seine Farbe erst beim Destillieren bekommt. Und das Öl, das leicht mit einer ganz anderen Pflanze verwechselt wird – sogar unsere Fachquelle tut es.

Duftprofil
Süß, warm-blumig und leicht krautig, mit einer weichen, fast honigartigen Tiefe (die Einordnung als Herznote stammt aus unserem eigenen Ölbuch; eine Herstellerangabe zur Duftnote liegt uns nicht vor)
Duftnote
Herznote
Gewinnung
Wasserdampfdestillation der blühenden Spitzen und des Krauts
Pflanze
Blauer Rainfarn (Tanacetum annuum), Familie der Korbblütler (Asteraceae)
Herkunft
Marokko
Anwendungsarten

Blauer Rainfarn ist ein Einzelöl aus Marokko, und das Wichtigste steht gleich am Anfang: Er ist nicht der Rainfarn, den man in Deutschland am Wegrand und auf Brachflächen findet. Dieses Öl stammt von Tanacetum annuum. Der heimische Gemeine Rainfarn – auch Wilder Rainfarn genannt, botanisch Tanacetum vulgare – ist eine ganz andere, thujonreiche Pflanze, und die Warnungen, die zu ihr kursieren, gehören nicht hierher. Beide teilen sich zwar die Pflanzenfamilie der Korbblütler, aber schon Herkunft und Pflanzenteil trennen sie: Tanacetum annuum kommt aus Marokko und wird aus den blühenden Spitzen und dem Kraut destilliert, Tanacetum vulgare stammt in den Quellen, die uns vorliegen, aus Idaho und wird aus Blättern und Stängeln gewonnen. Dass die Verwechslung real ist und nicht theoretisch, zeigt unsere eigene Fachquelle: Sie empfiehlt mitten in ihrem Kapitel zu Tanacetum annuum, „Rainfarnzweige neben die Tür" zu legen – eine alte Hausanwendung der heimischen Pflanze, die mit dem marokkanischen Destillat nichts zu tun hat. Zwei weitere Namen sind ebenfalls nicht dasselbe: Blaue Zypresse (Blue Cypress, Artikel 39080) ist eine völlig andere Pflanze, Callitris intratropica, und Blue Relief (Artikel 43602) ist keine Pflanze, sondern eine fertige Mischung, in der Blauer Rainfarn als Bestandteil steckt. Das Auffälligste an diesem Öl ist seine Farbe – und die entsteht erst im Kessel. In der frischen Pflanze ist noch kein Blau zu sehen; erst während der Wasserdampfdestillation bildet sich Chamazulen aus einem natürlichen Vorläuferstoff, und daraus wird das satte, tintige Blau, das dem Öl seinen Namen gibt. Dasselbe geschieht bei der Deutschen Kamille, weshalb beide Öle dieselbe ungewöhnliche Farbe tragen. Zur Zusammensetzung nennt unsere Fachquelle als Hauptinhaltsstoffe Sabinen (8 bis 27 Prozent), Kampfer (2 bis 17 Prozent), Chamazulen (5 bis 15 Prozent), Myrcen, 3,6-Dihydrochamazulen, Beta-Pinen, Alpha-Phellandren und Para-Cymen. Zwei Dinge sind daran praktisch bedeutsam: Thujon taucht in dieser Liste nicht auf – das gehört zur anderen Art. Und der Kampfer-Anteil ist der Grund, warum wir bei Kindern und in der Schwangerschaft ausdrücklich zurückhaltend sind. Diese Angaben beschreiben die Zusammensetzung des Naturöls und sind keine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung. Die Blüten sind zerbrechlich und geben nur sehr wenig Öl her; die Gewinnung ist entsprechend aufwendig. Das erklärt den Preis: Blauer Rainfarn gehört zu den teuersten Einzelölen der deutschen Preisliste. Es gibt genau ein Gebinde, das 5-ml-Fläschchen mit der Artikelnummer 33041, zu 161,26 Euro inklusive Mehrwertsteuer und 103 PV – das sind 32,25 Euro je Milliliter, Stand der deutschen Preisliste ab dem 1. April 2026. Eine 15-ml-Fassung, einen fertigen Roll-on oder eine Plus- beziehungsweise Vitality-Variante gibt es davon nicht: Blauer Rainfarn ist ein unverdünntes ätherisches Öl, laut Etikett „100% Pure Essential Oil", und laut unserer Fachquelle ausdrücklich nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt.
Die Farbe entsteht erst beim Destillieren: In der frischen Pflanze ist kein Blau zu sehen. Während der Wasserdampfdestillation bildet sich Chamazulen – und daraus das tiefe, tintige Blau, das dem Öl seinen Namen gibt. Dasselbe passiert bei der Deutschen Kamille; deshalb sind beide Öle so ungewöhnlich gefärbt.
Eine Rarität aus Marokko: Unsere Fachquelle beschreibt Blauen Rainfarn als seltene Pflanze, die vor allem aus hochwertigen Schönheitsprodukten bekannt ist. Die Blüten sind zerbrechlich und liefern nur sehr wenig Öl – das macht die Gewinnung aufwendig und erklärt, warum dieses Fläschchen zu den teuersten Einzelölen der Liste gehört.
Der Duft ist süß, warm-blumig und leicht krautig, mit einer weichen, fast honigartigen Tiefe. Viele empfinden ihn als beruhigend und erdend zugleich – anders als die frischen Kräuteröle legt er sich eher wie eine sanfte Decke über den Raum. In der Duftsystematik unserer Fachquelle steht Blauer Rainfarn bei den blumigen Düften.
Wird traditionell eingesetzt, wenn Anspannung und Ärger losgelassen werden sollen und man wieder zu sich kommen möchte. In der Aromatherapie wird er außerdem mit der Wertschätzung eigener Träume in Verbindung gebracht.
Traditionell in luxuriöser Hautpflege eingesetzt: Ein einzelner Tropfen lässt sich in eine Portion neutrale Gesichts- oder Körpercreme einrühren – mit einer weichen, blumigen Duftnote.
Steckt in mehreren fertigen Young-Living-Mischungen, darunter Peace & Calming, Valor, Release und Blue Relief. Wer den Duft bereits kennt, ohne das Einzelöl zu besitzen, kennt ihn meistens von dort.
Färbt intensiv blau. Das ist kein Schönheitsfehler, sondern die praktische Eigenheit dieses Öls: Auf Haut, Kleidung und empfindlichen Oberflächen können Flecken zurückbleiben.
Nicht zu verwechseln mit dem Gemeinen oder Wilden Rainfarn (Tanacetum vulgare), einer anderen, thujonreichen Pflanze – und ebenso wenig mit Blauer Zypresse (Callitris intratropica) oder mit der Mischung Blue Relief.
Konkrete Ideen, wie du Blauer Rainfarn in deinen Alltag integrieren kannst.
Der einfachste Weg zu diesem Duft und der sparsamste dazu: einen Tropfen auf ein Taschentuch geben und langsam einatmen. Blauer Rainfarn gilt seit jeher als das Öl fürs Durchatmen, wenn du Anspannung und Ärger loslassen und wieder zu dir kommen möchtest. Weil das Öl kräftig blau färbt, gehört das Taschentuch danach in die Wäsche und nicht in die helle Hosentasche.
1 Tropfen auf ein Taschentuch
Der süße, tief-blumige Duft schafft eine ruhige, geerdete Atmosphäre, wenn der Tag zu viel war. Unsere Fachquelle nennt für die aromatische Anwendung 5 bis 10 Tropfen; wir setzen bei diesem Öl bewusst niedriger an, weil es sehr ergiebig und sehr kostbar ist. Gern kombiniert mit Lavendel oder Römischer Kamille.
3–5 Tropfen ins Diffuser-Wasser (unsere Empfehlung, sparsam beginnen)
Als Auftragsorte nennt unsere Fachquelle Schläfen, Nacken und Fußsohlen. Verdünnt wird immer: 1 Tropfen in einem Teelöffel (5 ml) Trägeröl, etwa Jojoba- oder fraktioniertes Kokosöl, ergibt rund 1 Prozent und liegt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Weil das Öl stark blau färbt, ist die Fußsohle die unproblematischste Wahl; im Gesicht und am Hals sparsam bleiben und rund um die Augen nichts auftragen. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten.
1 Tropfen auf 5 ml Trägeröl (≈ 1 %, Erwachsene)
Blauer Rainfarn wird traditionell in hochwertiger Hautpflege eingesetzt. Rühre dafür einen einzigen Tropfen in eine Portion neutrale Gesichts- oder Körpercreme – auf der Handfläche, nicht im ganzen Tiegel, sonst färbt sich der komplette Vorrat blau. Sparsam dosieren und die Augenpartie aussparen.
1 Tropfen in eine Portion Creme auf der Handfläche

Unser Tipp
Blauer Rainfarn ist ein Öl zum Haushalten. Eine winzige Menge reicht weit – im Diffuser wie in der Pflege –, und weil das tiefe Blau kräftig färbt, ist Sparsamkeit hier gleich doppelt sinnvoll. Immer nur wenige Tropfen nehmen, auf hellen Stoffen und empfindlichen Oberflächen aufpassen und vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle testen. Bei einem Fläschchen zu 161,26 Euro für 5 Milliliter lohnt sich diese Zurückhaltung auch ganz praktisch.
Eine Diffuser-Mischung für den Übergang vom Tag in den Abend – blumig, weich und warm-harzig unterlegt. Sie bleibt im Diffuser, eine Verdünnung braucht es dafür nicht. Römische Kamille steht in der Schwangerschafts-Ampelliste in der gelben Gruppe („mit Vorsicht"); Blauer Rainfarn selbst bleibt in der Schwangerschaft ohnehin außen vor.
Die Tropfen in einen leeren 10-ml-Roll-on geben und mit Jojobaöl auffüllen. Das ergibt 3,0 Prozent und liegt damit genau auf unserer Obergrenze für die Haut – bei empfindlicher Haut lieber mit der Hälfte anfangen. Sparsam auf Handgelenke oder Nacken rollen und einziehen lassen, bevor helle Kleidung darüberkommt; den Kragen aussparen, das Öl färbt blau. Für Erwachsene: In der Schwangerschaft bleibt dieser Roller außen vor, und für Kinder geben wir keine Dosierung an.
Die Tropfen in 30 ml Jojobaöl geben – das ergibt rund 1,2 Prozent und bleibt deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Abends dünn auf Gesicht und Hals auftragen, die Augenpartie aussparen. Sparsam dosieren, das Öl färbt blau. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle testen und 24 Stunden abwarten.
Entdecke, in welchen Lebensbereichen Blauer Rainfarn eine Rolle spielen kann.
Nein, und das ist der wichtigste Satz zu diesem Öl. Blauer Rainfarn ist Tanacetum annuum, eine seltene Pflanze aus Marokko, aus deren blühenden Spitzen und Kraut das Öl destilliert wird. Der heimische Rainfarn – Gemeiner oder Wilder Rainfarn, botanisch Tanacetum vulgare – ist eine andere, thujonreiche Pflanze; unsere Fachquelle führt für beide getrennte Kapitel, und die Angaben aus dem einen gelten nicht für das andere. Gemeinsam ist ihnen nur die Pflanzenfamilie der Korbblütler; die taugt deshalb nicht zur Unterscheidung. In der Zusammensetzung von Tanacetum annuum taucht Thujon nicht auf. Praktisch bedeutsam ist dafür etwas anderes: Blauer Rainfarn enthält 2 bis 17 Prozent Kampfer, und deshalb sind wir bei Kindern und in der Schwangerschaft zurückhaltend – in der Schwangerschaft meiden wir ihn. Für die Haut gilt: nie pur, sondern verdünnt, etwa 1 Tropfen auf einen Teelöffel (5 ml) Trägeröl, also rund 1 Prozent; unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, Kontakt mit Augen und Schleimhäuten wird vermieden. Als lichtempfindlich ist Blauer Rainfarn in unseren Quellen nicht gekennzeichnet – eine ausdrückliche Entwarnung sprechen wir daraus nicht aus. Zwei weitere Namen sind ebenfalls nicht dasselbe Produkt: Blaue Zypresse (Callitris intratropica) ist eine völlig andere Pflanze, und Blue Relief ist eine fertige Mischung, die Blauen Rainfarn enthält.
Weil die Ausbeute sehr gering ist. Unsere Fachquelle beschreibt die Blüten als zerbrechlich und schreibt, dass sie nur eine sehr geringe Menge Öl liefern – die Herstellung in größeren Mengen ist entsprechend aufwendig. Blauer Rainfarn gehört damit zu den teuersten Einzelölen der deutschen Preisliste. Es gibt genau ein Gebinde: das 5-ml-Fläschchen mit der Artikelnummer 33041 für 161,26 Euro inklusive Mehrwertsteuer und 103 PV, also 32,25 Euro je Milliliter, Stand der deutschen Preisliste ab dem 1. April 2026. Eine 15-ml-Fassung oder einen fertigen Roll-on gibt es davon nicht. Gute Nachricht für die Praxis: Das Öl ist sehr ergiebig. Im Diffuser reichen 3 bis 5 Tropfen; auf der Haut wird ohnehin stark verdünnt – 1 Tropfen auf einen Teelöffel (5 ml) Trägeröl sind rund 1 Prozent, und über 3 Prozent gehen wir grundsätzlich nicht. In eine Portion Creme kommt ein einziger Tropfen, auf der Handfläche angerührt statt im ganzen Tiegel.
Das Blau entsteht erst im Destillierkessel. In der frischen Pflanze ist noch nichts davon zu sehen; während der Wasserdampfdestillation bildet sich aus einem natürlichen Vorläuferstoff Chamazulen, und das gibt dem Öl seine tiefe, tintige Farbe. Unsere Fachquelle nennt für Blauen Rainfarn einen Chamazulen-Anteil von 5 bis 15 Prozent. Dieselbe Farbchemie kennt man von der Deutschen Kamille, und weil in der Mischung Blue Relief beide stecken, ist auch sie fast tintenblau. Und ja: Das Öl färbt. Unsere Fachquelle weist ausdrücklich darauf hin, dass Blauer Rainfarn auf empfindlichen Oberflächen, auf der Haut und auf der Kleidung Flecken hinterlassen kann. Deshalb sparsam dosieren, nach einem Hautauftrag einziehen lassen, bevor helle Kleidung darüberkommt, und Creme immer nur portionsweise auf der Handfläche anmischen statt im ganzen Tiegel. Auf die Haut kommt das Öl ohnehin nur verdünnt – 1 Tropfen auf einen Teelöffel (5 ml) Trägeröl sind rund 1 Prozent, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent; Augen und Schleimhäute bleiben ausgespart.
Immer verdünnt und nur äußerlich – Blauer Rainfarn kommt nicht pur auf die Haut. Als Auftragsorte nennt unsere Fachquelle Schläfen, Nacken und Fußsohlen; sie stuft das Öl in ihrer Verdünnungstabelle auf 50:50 ein – ein Wert, der uns als Rezeptbasis zu hoch ist. Wir bleiben auf der Haut bei höchstens 3 Prozent. Eine praktische Fassung: 1 Tropfen in einem Teelöffel (5 ml) Trägeröl, etwa Jojoba- oder fraktioniertes Kokosöl, ergibt rund 1 Prozent. Zum Nachrechnen: 20 Tropfen sind etwa 1 Milliliter. Rund um die Augen wird nichts aufgetragen; Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden. Weil das Öl kräftig blau färbt, ist die Fußsohle die unproblematischste Stelle. Zur Sonne: Blauer Rainfarn ist in unseren Quellen nicht als lichtempfindlich gekennzeichnet – eine ausdrückliche Entwarnung sprechen wir daraus aber nicht aus, und fertige Mischungen mit Zitrusanteilen wie Release oder Peace & Calming machen die Haut sehr wohl vorübergehend lichtempfindlich. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten. In der Schwangerschaft meiden wir dieses Öl, und für Kinder geben wir keine Dosierung an, weil uns dafür keine Freigabe vorliegt.
In der Schwangerschaft meiden wir ihn. Unsere Fachquelle schreibt in ihrem Kapitel zu Tanacetum annuum wörtlich „Nicht während der Schwangerschaft anwenden", und der Kampfer-Anteil von 2 bis 17 Prozent spricht dafür, dieser vorsichtigeren Linie zu folgen – auch wenn eine unserer internen Quellen ihn abweichend als unbedenklich einstuft. Wichtig zur Einordnung: In der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns sonst orientieren, kommt Blauer Rainfarn in keiner der vier Stufen vor. Der rote Rainfarn-Eintrag dort meint den Gemeinen Rainfarn (Idaho Tansy, Tanacetum vulgare), also die andere Pflanze – und dass Blauer Rainfarn ganz fehlt, ist eine Lücke, keine Freigabe. In der Stillzeit gilt: nur nach Rücksprache mit Hebamme oder Ärztin und dann stark verdünnt. Für Kinder liegt uns keine belegte Altersfreigabe für dieses Einzelöl vor, deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung. Dass Blauer Rainfarn in der fertig verdünnten Kindermischung KidScents KidPower steckt, die ab 2 Jahren freigegeben ist, ist keine Freigabe für das unverdünnte Fläschchen. Bewahre es außerhalb der Reichweite von Kindern auf; für Kinder sind die vorverdünnten Kinderprodukte gedacht.
In einigen der bekanntesten. In Peace & Calming ist er einer von fünf Bestandteilen, zusammen mit Mandarine, Orange, Ylang Ylang und Patchouli; in Valor gehört er ebenfalls zur Rezeptur, in Release ist er einer von rund fünfzehn Ölen, und in Blue Relief ist er der erstgenannte Bestandteil. Drei Hinweise gehören dazu. Erstens: Bei Peace & Calming und Valor kommt es auf die Version an – die Originale stehen in unserer Schwangerschafts-Ampelliste in der grünen Gruppe, Peace and Calming II und Valor II dagegen in der roten. Zweitens: Release und Peace & Calming machen die Haut vorübergehend lichtempfindlich, aber wegen ihrer Zitrusanteile, nicht wegen des Blauen Rainfarns; nach einem Hautauftrag gehören dort 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium dazu. Drittens: Blue Relief steht in unserer Schwangerschafts-Übersicht in der orangen Gruppe („nicht empfohlen"). Zu den genauen Rezepturen weichen unsere Quellen bei Valor und Blue Relief voneinander ab – verlässlich ist am Ende immer das Etikett deiner Flasche.
Nein. Unsere Fachquelle schreibt zu diesem Öl ausdrücklich „Nur zur äußerlichen Anwendung", und das Etikett des Fläschchens sagt dasselbe: Dort steht „100% Pure Essential Oil", aber weder „Vitality" noch ein „+". Für die Küche gibt es bei Young Living eine eigene Produktlinie, die Plus- beziehungsweise Vitality-Öle – von Blauem Rainfarn existiert darin in der europäischen Preisliste keine Variante. Reguläre Öle und die Plus-Linie werden bei uns grundsätzlich nicht vermischt: Das sind unterschiedliche Produktlinien mit unterschiedlichen Etiketten und unterschiedlicher Zweckbestimmung. Blauer Rainfarn ist ein Duftöl für den Diffuser und – verdünnt, bei höchstens 3 Prozent – für die Haut. Von Augen und Schleimhäuten fernhalten und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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