
Ölmischung aus mehreren ätherischen Ölen – kein einzelner botanischer Name
Würzig, krautig und warm, mit harziger Tiefe und einem süßlich-warmen Nelken-Akzent. Eine Ölmischung von Young Living im 15-ml-Fläschchen, unverdünnt – und eine, die unsere Fachquelle zu den „heißen" Mischungen zählt: Auf die Haut kommt sie ausschließlich verdünnt, in der Schwangerschaft gar nicht.

Duftprofil
Würzig, krautig und warm – harzige Tiefe vom Weihrauch, eine scharfe Kräuternote von Oregano, Ysop und Bergbohnenkraut, dazu ein süßlich-warmer Nelken-Akzent; ein kräftiger Duft, der einen Raum spürbar füllt (die Einordnung als Basisnote stammt aus unserem eigenen Buch, eine Herstellerangabe zur Duftnote liegt uns nicht vor)
Duftnote
Basisnote
Gewinnung
Verschnitt fertiger Einzelöle: Unser eigenes Buch beschreibt die Gewinnung als vorwiegend Wasserdampfdestillation der Kräuter, Blätter und Harze, gefolgt vom Verschnitt nach fester Rezeptur – „vorwiegend" ist dabei die Grenze der Aussage, denn für Weihrauch und Zistrose beschreiben unsere Quellen die Harzgewinnung an anderer Stelle abweichend
Pflanze
Keine einzelne Pflanze: Weihrauch (Boswellia carterii), Ysop (Hyssopus officinalis), Bergbohnenkraut (Satureja montana), Zistrose (Cistus ladanifer), Ravintsara (Cinnamomum camphora), Oregano (Origanum vulgare), Gewürznelke (Syzygium aromaticum), Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) und Dorado Azul (Hyptis suaveolens)
Herkunft
Für die Mischung als Ganzes liegt uns keine Herkunftsangabe vor; belegt sind nur einzelne Bestandteile – Ysop aus Frankreich und Moldawien, Zistrose aus Spanien, Gewürznelke aus Madagaskar
Anwendungsarten

ImmuPower ist eine Ölmischung von Young Living – kein Einzelöl, und deshalb trägt sie auch keinen eigenen botanischen Namen. Auf dem Etikett steht unter dem Produktnamen wörtlich „Essential Oil Blend" und „15 ml", die deutsche Preisliste führt den Artikel 33301 unter „Ölmischungen". Ein Trägeröl steht in keiner unserer vier Zusammensetzungsquellen und auch nicht auf dem Etikett: ImmuPower ist damit eine unverdünnte Mischung ätherischer Öle – kein fertiger Roll-on, kein vorverdünnter Blend. Für die Haut wird sie selbst mit einem Trägeröl verdünnt. Ein Satz gehört ganz an den Anfang, weil er hier die wichtigste Einordnung ist: Der Produktname ist eine Bezeichnung des Herstellers und kein Wirkversprechen. Wir lösen ihn auf dieser Seite nicht auf, wir übersetzen ihn nicht und wir leiten nichts daraus ab. ImmuPower ist eine Duftmischung; sie behandelt nichts. Dass wir sie trotzdem ausführlich beschreiben, hat einen Grund: damit du sie einordnen kannst, wenn du ihr begegnest – lieber die ehrliche Einordnung bei uns als irgendwo ein Versprechen, das falsche Hoffnungen macht. In der Flasche stecken neun ätherische Öle: Weihrauch (Boswellia carterii), Ysop (Hyssopus officinalis), Bergbohnenkraut (Satureja montana), Zistrose (Cistus ladanifer), Ravintsara (Cinnamomum camphora), Oregano (Origanum vulgare), Gewürznelke (Syzygium aromaticum), Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) und Dorado Azul (Hyptis suaveolens). Die Zahl neun verdient eine ehrliche Fußnote: Unsere Fachquelle listet acht davon einzeln auf und nennt Dorado Azul nur im Fließtext; drei weitere eigene Quellen führen ihn als neunten Bestandteil, und dieser Mehrheit folgen wir. Bei einem Bestandteil gehen unsere Quellen außerdem im Namen auseinander – vier nennen Ravintsara (Cinnamomum camphora), zwei schreiben Ravensara (Ravensara aromatica). Das sind zwei verschiedene Pflanzen; die deutsche Preisliste führt nur Ravintsara, deshalb bleiben wir bei dieser Angabe und sagen die Abweichung dazu, statt sie zu übergehen. Vier der neun haben bei uns eine eigene Seite – Weihrauch, Zistrose, Oregano und Gewürznelke –, für Ysop, Bergbohnenkraut, Ravintsara, Kreuzkümmel und Dorado Azul gibt es keine. Mengenangaben zur Rezeptur nennt keine unserer Quellen; welches Öl den Ton angibt, sagen wir deshalb nicht. Genau diese Zusammensetzung ist der Grund, warum diese Seite mehr Sicherheitstext trägt als die meisten anderen. Unsere Fachquelle zählt ImmuPower namentlich zu den „heißen" Mischungen, die verdünnt werden sollten – auf die Haut kommt sie also nie pur. Und in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, steht ImmuPower namentlich in der roten Gruppe „stark abgeraten"; beide unserer eigenen Bücher führen sie ebenso. Drei ihrer Bestandteile – Ysop, Bergbohnenkraut und Gewürznelke – stehen in derselben Liste ebenfalls rot. Das ist hier kein Widerspruch, sondern der glatte Fall: Die Mischung ist genauso streng eingestuft wie ihre strengsten Bestandteile, es gibt nichts abzuwägen und nichts hochzustufen. Zistrose steht in der gelben Stufe „mit Vorsicht" – unsere eigene Seite zu Zistrose fährt dort allerdings die strengere Linie und wendet das Öl in der Schwangerschaft gar nicht an. Weihrauch steht in der grünen Stufe; für Ravintsara, Oregano, Kreuzkümmel und Dorado Azul enthält die Liste überhaupt keinen Eintrag – und eine Lücke lesen wir nicht als Entwarnung. Eine belegte Altersfreigabe liegt uns nicht vor, deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung. Es gibt ImmuPower in genau einem Gebinde: Artikelnummer 33301, 15 ml, 115,07 Euro inklusive Mehrwertsteuer (73,5 PV) – das sind 7,67 Euro je Milliliter oder rund 38 Cent pro Tropfen, Stand der deutschen Preisliste vom 1. April 2026. Ein 5-ml-Fläschchen, einen fertigen Roll-on oder eine Variante für die Küche führt diese Preisliste nicht.
Der Produktname ist eine Bezeichnung des Herstellers und kein Wirkversprechen – das ist der wichtigste Satz dieser Seite. Wir nennen den Namen, weil das Produkt so heißt, und wir deuten ihn nicht aus. ImmuPower ist eine Duftmischung: Sie behandelt nichts, und was im Netz an körperlichen Wirkungen dazu kursiert, ist weder belegt noch in Deutschland zulässig zu behaupten. Alles, was auf dieser Seite steht, beschreibt einen Duft, seine Zusammensetzung und seine sichere Anwendung.
Neun ätherische Öle sind darin: Weihrauch, Ysop, Bergbohnenkraut, Zistrose, Ravintsara, Oregano, Gewürznelke, Kreuzkümmel und Dorado Azul. Vier davon haben bei uns eine eigene Seite – Weihrauch, Zistrose, Oregano und Gewürznelke. Zur Zahl gehört eine Fußnote: Unsere Fachquelle listet acht Öle einzeln auf und nennt Dorado Azul nur im Fließtext; drei weitere eigene Quellen führen ihn als neunten Bestandteil. Mengenangaben nennt keine unserer Quellen.
Der Duft ist würzig, krautig und warm: harzige Tiefe vom Weihrauch, eine scharfe Kräuternote von Oregano, Ysop und Bergbohnenkraut, dazu ein süßlich-warmer Nelken-Akzent. Ein kräftiger Duft mit deutlicher Basisnote, der einen Raum spürbar füllt. Das ist eine Beschreibung des Geruchs – eine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung ist sie nicht.
Warum diese Mischung verdünnt gehört, lässt sich an ihrer Zusammensetzung ablesen: Aus der Gewürznelke stammt vor allem Eugenol, aus Oregano und Bergbohnenkraut die Phenole Carvacrol und Thymol, vom Weihrauch kommen harzige Sesquiterpene. Unser eigenes Buch fasst zusammen, was das praktisch bedeutet: Diese Bestandteile prägen den würzig-warmen Duft und machen die Mischung hautaktiv – sie gehört damit zu den kräftigen, „warmen" Blends, die immer gut verdünnt gehören. Genau deshalb steht auf dieser Seite kein einziges Rezept ohne Trägeröl.
Die Sicherheitslage in einem Absatz: ImmuPower steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, namentlich in der roten Gruppe „stark abgeraten" – und drei seiner Bestandteile stehen dort ebenfalls rot. Das ist bemerkenswert genau deshalb, weil es kein Widerspruch ist: Bei vielen Mischungen ist ein Bestandteil strenger eingestuft als das fertige Produkt, hier nicht. Die Mischung ist so streng eingestuft wie ihre strengsten Bestandteile. In der Stillzeit lassen wir sie ebenfalls weg, eine belegte Altersfreigabe liegt uns nicht vor, und auf die Haut kommt sie ausschließlich verdünnt.
Zur Lichtempfindlichkeit sagen wir, was wir gemessen haben, und nicht mehr: Keiner der neun Bestandteile steht auf der Liste lichtempfindlich machender Öle, an der wir uns orientieren. Eine ausdrückliche Angabe zur Lichtempfindlichkeit von ImmuPower selbst liegt uns nicht vor. Das ist eine Messung, keine Entwarnung – vier der neun Öle sind in unseren Systematiken überhaupt nicht erfasst, und „nicht gelistet" heißt nicht „geprüft und freigegeben".
Zur Rezeptur selbst: Unsere Fachquelle nennt 1994 als Entstehungsjahr der Mischung – und sie ist dafür die einzige Quelle, die uns vorliegt. Auf dem Etikett steht dieselbe Zahl, aber in einer anderen Bedeutung: Das runde Goldsiegel trägt „EST. 1994", das Gründungsjahr von Young Living, und es sitzt unverändert auch auf Mischungen desselben Hauses, deren Rezeptur später entstanden ist – für Longevity nennt dieselbe Fachquelle das Jahr 2001. Dass die beiden Zahlen hier zufällig übereinstimmen, macht das Siegel nicht zum zweiten Beleg. Wer die Zahl auf der Flasche als Rezepturdatum liest, liest sie falsch.
Konkrete Ideen, wie du ImmuPower in deinen Alltag integrieren kannst.
Gib 3 bis 5 Tropfen in den Diffuser, lass ihn kurz laufen und lüfte danach gut. Der Duft ist intensiv – hier ist weniger tatsächlich mehr. Fang am unteren Ende der Spanne an: Wie voll ein Duft im Raum steht, hängt auch von Raumgröße, Gerät und Laufzeit ab. Unsere Fachquelle nennt für diese Mischung 8 bis 20 Tropfen; dieser Angabe folgen wir bewusst nicht, sondern der niedrigeren aus unserem eigenen Buch. Nicht direkt über dem laufenden Gerät und nicht direkt aus dem Fläschchen einatmen – der konzentrierte Dampf einer phenolreichen Mischung kann die Nasenschleimhaut reizen. Mit Babys oder Kleinkindern im Raum bleibt das Gerät aus, und lebt eine Katze im Haushalt, gilt der Absatz weiter unten. Weil hier nichts auf die Haut kommt, entfällt die Frage nach dem Trägeröl.
3–5 Tropfen im Aroma-Diffuser
Gib 1 Tropfen auf ein Taschentuch oder in einen Inhalier-Stick und halte es einige Zentimeter unter die Nase. Das ist der unkomplizierteste Weg, diesen Duft kennenzulernen – ohne Zubehör, ohne Gerät und ohne Hautkontakt. Halte dabei nicht das offene Fläschchen unter die Nase: Der konzentrierte Dampf kann die Nasenschleimhaut reizen. Ein Tropfen genügt; bei dieser Mischung ist das keine Sparsamkeit, sondern die richtige Dosis.
1 Tropfen aufs Taschentuch
Gib 1 Tropfen ImmuPower in 10 ml Trägeröl – zum Beispiel fraktioniertes Kokosöl – und rühre gut um. Gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter ergibt das rund 0,5 Prozent und liegt damit weit unter unserer Obergrenze von 3 Prozent für Erwachsene. Punktuell auf Nacken oder Fußsohlen einmassieren. Unser eigenes Buch nennt als weitere Auftragsstelle die Brust; die lassen wir bewusst weg, weil ein Auftrag dort wie eine Zweckangabe wirken würde, die wir für diese Mischung nicht machen. Vor der ersten Anwendung einen Tropfen der fertigen Mischung – nie das pure Öl – in die Armbeuge geben und 24 Stunden abwarten. Nichts auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe, danach die Hände mit Seife waschen, bevor du dein Gesicht berührst. In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt diese Anwendung weg, und für Kinder nennen wir keine Dosierung. Wer Mandelöl als Trägeröl wählt, sollte wissen: Das ist ein Baumnussprodukt und für Menschen mit Nussallergie keine Option – ImmuPower selbst enthält kein Nussöl, die Frage hängt allein am Trägeröl deiner Wahl.
1 Tropfen auf 10 ml Trägeröl ≈ 0,5 %

Unser Tipp
Die kleinste Menge ist hier fast immer die richtige. Ein Tropfen ImmuPower kostet rund 38 Cent – und ein einziger Tropfen genügt schon für 10 ml Trägeröl, also für ein ganzes Rollerfläschchen; das sind rund 0,5 Prozent. Selbst das Rollerrezept weiter unten kommt mit zwei Tropfen auf dieselbe Menge aus und liegt damit bei 1 Prozent ImmuPower – beides deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Im Diffuser sind 3 bis 5 Tropfen genug, danach gut lüften. Wer mehr nimmt, bekommt keinen besseren Duft, sondern einen aufdringlichen und, auf der Haut, eine unnötig scharfe Mischung. Und weil das Fläschchen so lange reicht: Es gehört kühl, dunkel und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt.
Die Zitrone nimmt der Würze die Schärfe: 3 Tropfen ImmuPower und 2 Tropfen Zitrone ergeben eine warme, würzig-frische Raumstimmung an grauen Tagen. Dieses Rezept bleibt im Diffuser und kommt nicht auf die Haut – deshalb spielt die Lichtempfindlichkeit der Zitrone hier keine Rolle. Kurz laufen lassen, danach gut lüften. Unser eigenes Buch nennt noch eine weitere fertige Ölmischung als Duftpartner; die führen wir hier nicht auf, weil auch sie zu den „heißen" Mischungen zählt und zwei davon in einem Rezept die falsche Botschaft wären.
Für die Haut: 2 Tropfen ImmuPower und 1 Tropfen Zedernholz in ein leeres 10-ml-Rollerfläschchen geben und mit Trägeröl auffüllen. Nachgerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter sind das 1,5 Prozent ätherische Öle insgesamt, davon 1 Prozent ImmuPower – beides bleibt unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Abends dünn über die Fußsohlen rollen, als ruhiges Ritual an kühlen Abenden. Ehrlich dazugesagt: In unserem eigenen Buch steht bei diesem Rezept die Angabe „ca. 0,5 Prozent" – nachgerechnet ist das zu niedrig, und wir schreiben hier die richtige Zahl. Nur für Erwachsene, vorher der Hauttest in der Armbeuge, danach nicht täglich anwenden. In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt auch dieser Roller weg, für Kinder nennen wir keine Dosierung. Zum Zedernholz gehört ein Vorbehalt, den wir offenlegen: Seine Einstufung für die Schwangerschaft ist in unserer eigenen Ampeldatei ein ausdrücklich offener Fall – drei Quellen, drei Antworten. Für dieses Rezept ändert das nichts, weil es in Schwangerschaft und Stillzeit ohnehin wegbleibt; wir sagen es trotzdem dazu, damit dieselbe Sache auf allen unseren Seiten gleich stark steht.
ImmuPower ist eine Ölmischung, kein Einzelöl – einen eigenen botanischen Namen hat sie deshalb nicht. Auf dem Etikett steht wörtlich „Essential Oil Blend" und „15 ml". Enthalten sind neun ätherische Öle: Weihrauch (Boswellia carterii), Ysop (Hyssopus officinalis), Bergbohnenkraut (Satureja montana), Zistrose (Cistus ladanifer), Ravintsara (Cinnamomum camphora), Oregano (Origanum vulgare), Gewürznelke (Syzygium aromaticum), Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) und Dorado Azul (Hyptis suaveolens). Ein Trägeröl ist nicht darin, die Mischung ist also unverdünnt. Zwei ehrliche Fußnoten gehören dazu: Unsere Fachquelle listet acht Öle einzeln auf und nennt Dorado Azul nur im Fließtext, drei weitere eigene Quellen führen ihn als neunten Bestandteil – wir folgen der Mehrheit. Und bei einem Bestandteil gehen die Quellen im Namen auseinander: vier nennen Ravintsara, zwei schreiben Ravensara, was eine andere Pflanze ist; die deutsche Preisliste führt nur Ravintsara. Mengenangaben zur Rezeptur nennt keine unserer Quellen. Drei Punkte gehören unmittelbar dazu: ImmuPower zählt zu den „heißen" Mischungen und kommt deshalb nur verdünnt auf die Haut – unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, das sind 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl. In der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, steht die Mischung in der roten Gruppe „stark abgeraten", und drei ihrer Bestandteile stehen dort ebenfalls rot. Und eine belegte Altersfreigabe für Kinder liegt uns nicht vor, deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung.
Am einfachsten aromatisch: 3 bis 5 Tropfen in den Aroma-Diffuser, kurz laufen lassen und danach gut lüften – der Duft ist intensiv, hier ist weniger tatsächlich mehr. Oder 1 Tropfen auf ein Taschentuch geben und daran riechen; das geht ganz ohne Hautkontakt. Nicht direkt über dem laufenden Gerät und nicht direkt aus dem Fläschchen einatmen, denn der konzentrierte Dampf dieser phenolreichen Mischung kann die Nasenschleimhaut reizen. Für die Haut gilt: ImmuPower zählt zu den „heißen" Mischungen und kommt nie pur auf die Haut. 1 Tropfen in 10 ml Trägeröl ergibt rund 0,5 Prozent – gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter –, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, also höchstens 6 Tropfen auf 10 ml. Aufgetragen wird punktuell auf Nacken oder Fußsohlen, nur bei Erwachsenen und nicht täglich. Vor der ersten Anwendung einen Tropfen der fertigen Mischung – nie das pure Öl – in die Armbeuge geben und 24 Stunden abwarten. Nichts auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe, danach die Hände mit Seife waschen. Ins Badewasser gehört diese Mischung nicht: Ätherisches Öl verbindet sich nicht mit Wasser und träfe die Haut dann unverdünnt. Eingenommen wird sie ebenfalls nicht – reguläre Öle wenden wir ausschließlich aromatisch oder verdünnt auf der Haut an. In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt ImmuPower ganz weg, und für Kinder nennen wir keine Dosierung.
Nein. ImmuPower steht in der uns vorliegenden Schwangerschafts-Ampelliste namentlich in der roten Gruppe – der Stufe „stark abgeraten" –, und beide unserer eigenen Bücher raten ebenso ab: Das eine führt ImmuPower namentlich in seiner roten Gruppe „strikt abgeraten", das andere schreibt „in Schwangerschaft und Stillzeit meiden", ohne eine Stufe zu nennen. Rot heißt hier: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier, die ganze Schwangerschaft über. Ein zweiter, davon unabhängiger Weg führt zum selben Ergebnis: Die Mischung enthält Ysop, und unsere Unterlagen führen Ysop ausdrücklich als in der Schwangerschaft verboten – samt der Regel, Mischungen mit diesem Öl ebenfalls zu meiden. Die Rezeptur macht das nachvollziehbar: Ysop, Bergbohnenkraut und Gewürznelke stehen selbst in der roten Gruppe. Zistrose steht in der gelben Stufe „mit Vorsicht" – unsere eigene Seite zu Zistrose fährt dort die strengere Linie und wendet das Öl in der Schwangerschaft gar nicht an; als milde Alternative taugt sie also nicht. Weihrauch steht in der grünen Gruppe; für Ravintsara, Oregano, Kreuzkümmel und Dorado Azul enthält die Liste keinen Eintrag, und eine Lücke lesen wir nicht als Entwarnung. Anders als bei manchen anderen Mischungen gibt es hier nichts abzuwägen: Die Mischung ist genauso streng eingestuft wie ihre strengsten Bestandteile. In der Stillzeit lassen wir ImmuPower ebenfalls weg; die Beleglage legen wir offen, denn eine unabhängige produktbezogene Stillzeit-Einstufung liegt uns nicht vor – die Angabe stammt aus unserem eigenen Buch, das Schwangerschaft und Stillzeit in einem Atemzug nennt. Die Ampelliste ist eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine behördliche Bewertung, aber sie ist die vorsichtigere Angabe, und der folgen wir. Sprich die Anwendung ätherischer Öle in Schwangerschaft und Stillzeit vorab mit Ärztin, Arzt, Hebamme oder Heilpraktikerin ab.
Uns liegt keine belegte Altersfreigabe vor, und wir erfinden hier keine – deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung. Wir sagen offen, dass unsere Quellen sich an diesem Punkt widersprechen: Unser eigenes Buch führt ImmuPower wegen Oregano, Gewürznelke und Bergbohnenkraut als deutlich zu scharf für Kinder und als für Babys und Kleinkinder ungeeignet; unsere Fachquelle beschreibt an anderer Stelle eine Anwendung an Kindern. Wo sich Quellen widersprechen, nehmen wir die strengere. Eine Abgrenzung hilft: ImmuPower gehört nicht zur KidScents- oder Seedlings-Kinderlinie. Deren Produkte sind fertig verdünnt und tragen eigene Altersangaben; ImmuPower ist eine unverdünnte Ölmischung im 15-ml-Fläschchen, die zu den „heißen" Mischungen zählt – die Regeln dieser Kinderlinien lassen sich darauf nicht übertragen. Dass eine unserer internen Übersichten ImmuPower thematisch bei „Kinder & Familie" einsortiert, ist eine Themenzuordnung und keine Altersfreigabe. Unabhängig vom Alter gilt: Auf die Haut kommt die Mischung ausschließlich verdünnt, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent für Erwachsene, also 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl. Und das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt – unsere Fachquelle nennt genau diese Regel für „heiße" Öle wie Oregano, Bergbohnenkraut und Gewürznelke, und drei davon stecken hier drin.
Weil der Produktname eine Bezeichnung des Herstellers ist und kein Wirkversprechen – und weil wir ihn deshalb weder übersetzen noch ausdeuten. ImmuPower ist eine Duftmischung: Sie behandelt nichts. Was auf dieser Seite steht, beschreibt einen Duft, seine Zusammensetzung, seine Verdünnung und seine Grenzen; alles darüber hinaus wäre eine gesundheitsbezogene Aussage, die für ätherische Öle in Deutschland nicht zulässig ist. Unsere Quellen enthalten solche Aussagen reichlich – wir haben sie geprüft und übernehmen sie nicht, auch nicht sinngemäß und auch nicht als Anekdote. Was wir stattdessen liefern, ist die Einordnung: neun Bestandteile mit Namen, die Zugehörigkeit zu den „heißen" Mischungen mit Verdünnungspflicht, die rote Einstufung in der Schwangerschafts-Ampelliste, die fehlende Altersfreigabe, der Preis mit Stand und Artikelnummer. Ätherische Öle ersetzen keine medizinische Behandlung; bei anhaltenden oder belastenden Beschwerden führt der Weg zuerst zur Ärztin oder zum Arzt.
ImmuPower gibt es in genau einem Gebinde: Artikelnummer 33301, 15 ml. In der deutschen Preisliste mit Stand vom 1. April 2026 liegt der Preis bei 115,07 Euro inklusive Mehrwertsteuer (73,5 PV) – das sind 7,67 Euro je Milliliter oder rund 38 Cent pro Tropfen, gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter. Ein 5-ml-Fläschchen, einen fertigen Roll-on oder eine Variante für die Küche führt diese Preisliste nicht. Weil die Mischung unverdünnt in der Flasche ist, reicht sie lange: Für den Diffuser sind es 3 bis 5 Tropfen, für die Haut genügt 1 Tropfen auf 10 ml Trägeröl, was rund 0,5 Prozent ergibt; unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml. Drei Dinge gehören zur Kaufentscheidung dazu, bevor du auf den Preis schaust: ImmuPower steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der roten Gruppe „stark abgeraten", und in der Stillzeit lassen wir es ebenfalls weg. Eine belegte Altersfreigabe für Kinder liegt uns nicht vor. Und die Mischung zählt zu den „heißen" Blends – auf die Haut kommt sie ausschließlich verdünnt, ins Badewasser und in Kapseln gar nicht. Wer diese drei Punkte kennt, kann die Kaufentscheidung sauber treffen – in die eine wie in die andere Richtung.
Unser eigenes Buch nennt als Duftpartner Weihrauch, Zitrone und Zedernholz – für alle drei findest du bei uns eine eigene Seite. Fürs Zimmer ergeben 3 Tropfen ImmuPower und 2 Tropfen Zitrone eine warme, würzig-frische Raumstimmung an grauen Tagen; die Zitrone nimmt der Würze die Schärfe. Dieses Rezept bleibt im Diffuser und kommt nicht auf die Haut, deshalb spielt die Lichtempfindlichkeit der Zitrone hier keine Rolle – auf der Haut wäre sie ein eigenes Thema, dann gälten nach dem Auftragen mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne, bei intensiver Sonne oder Solarium bis zu 48 Stunden. Für die Haut lässt sich ein 10-ml-Roller mischen: 2 Tropfen ImmuPower und 1 Tropfen Zedernholz, mit Trägeröl aufgefüllt – nachgerechnet 1,5 Prozent ätherische Öle insgesamt, davon 1 Prozent ImmuPower, und damit unter unserer Obergrenze von 3 Prozent für Erwachsene. Vorher der Hauttest in der Armbeuge, danach nicht täglich anwenden. Eine weitere fertige Ölmischung, die unser Buch als Duftpartner nennt, führen wir hier nicht auf: Auch sie zählt zu den „heißen" Mischungen, und zwei davon in einem Rezept wären die falsche Botschaft. Unabhängig von der Kombination gilt: In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt ImmuPower weg, und für Kinder nennen wir keine Dosierung.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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