
Rosa damascena
Der Inbegriff des Blumendufts: voll, tief blumig und samtig-warm. Rose ist mit 320,99 Euro für 5 ml das teuerste ätherische Öl im Sortiment – und jeder einzelne Tropfen steht für ein ganzes Blütenfeld.

Duftprofil
Voll, tief blumig und samtig-warm mit honigsüßer, leicht würziger Fruchtnote – entfaltet sich langsam und bleibt lange (unser Buch ordnet den Duft als Herz- bis Basisnote ein)
Duftnote
Herznote
Gewinnung
Doppelte Wasserdampfdestillation der Blütenblätter
Pflanze
Damaszener-Rose (Rosa damascena), Rosengewächse (Rosaceae)
Herkunft
Bulgarien
Anwendungsarten

Rose ist ein reines ätherisches Einzelöl – auf dem Etikett steht neben dem Produktnamen wörtlich „100% Pure Essential Oil" und „5 ml", also weder eine Mischung noch ein vorverdünntes Produkt. Der botanische Name steht dort allerdings nicht: Dass in diesem Fläschchen die Damaszener-Rose steckt (Rosa damascena, aus der Familie der Rosengewächse), entnehmen wir unserer Fachquelle und unserem eigenen Buch. Angebaut wird sie vor allem in Bulgarien, in den berühmten Rosentälern. Die Blütenblätter werden von Hand in den kühlen Morgenstunden gepflückt, bevor die Sonne die feinen Duftmoleküle davonträgt, und anschließend in zwei aufeinanderfolgenden Wasserdampfdestillationen verarbeitet – Rose ist bei Young Living also ein destilliertes Öl und kein mit Lösungsmitteln gewonnenes Absolue. Wie viel Blütenmaterial für einen Liter nötig ist, geben unsere Quellen sehr unterschiedlich an; wir bleiben deshalb bei der Angabe unseres Buches: mehrere Tausend Kilogramm handgepflückter Blütenblätter je Liter, anschaulicher gerechnet etwa 30 bis 50 Kilogramm Rosenblüten für 15 Milliliter. Genau das erklärt den Preis. Rose gibt es in genau einem Gebinde: Artikelnummer 33333, 5 ml, Kundenpreis 320,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer (115 PV), Stand der deutschen Preisliste vom 1. April 2026. Das sind 64,20 Euro je Milliliter und rund 3,21 Euro je Tropfen. Damit ist Rose das teuerste ätherische Öl des Sortiments und das teuerste von 82 Einzelölen; das teuerste Produkt insgesamt ist sie nicht, mehrere Sets und ein Diffuser liegen darüber. Zum Vergleich: Das günstigste Einzelöl, Zitronengras, kostet in derselben Flaschengröße 13,29 Euro. Den Duft prägen Citronellol und Geraniol, begleitet von Nerol und Beta-Phenylethanol. Dazu kommen natürliche Pflanzenwachse – sie machen das Öl dickflüssig und lassen es bei Kälte trüb werden oder gelieren. Das hat eine praktische Folge, die man ausgerechnet beim kostbarsten Öl nicht erwartet: In den Zerstäuber gehört Rose nicht. Sie vernebelt schlecht und kann feine Diffuser verstopfen. Wer den Duft im Raum haben möchte, gibt einen einzigen Tropfen auf einen Duftstein oder ein Taschentuch – das ist der Weg, den wir empfehlen. Unser Buch lässt daneben eine zweite Möglichkeit zu: einen einzigen Tropfen Rose zusammen mit einem leichteren Öl wie Bergamotte oder Geranie in den Diffuser zu geben, damit das dickflüssige Öl nicht allein durch die Düse muss. Wir bleiben beim Duftstein, weil das Gerät so gar kein Risiko trägt; genau deshalb steht in der Übersicht oben beim Diffuser ein Nein. Und weil der Name so viele Nachbarn hat, hier die Abgrenzung: Rosmarin, Melrose, Zistrose (in unserer Fachquelle auch „Rose von Sharon" genannt), Rosenholz, die Rosengeranie und die Salbe „Rose Ointment" sind allesamt andere Produkte. Diese Seite beschreibt ausschließlich das ätherische Rosenöl mit der Artikelnummer 33333; im Index unseres Buches taucht es zusätzlich unter dem Zweitnamen „Rose Otto" auf.
Der Duft ist voll, tief blumig und samtig-warm, mit einer honigsüßen, leicht würzigen Fruchtnote. Er entfaltet sich langsam und bleibt lange – ganz anders als leichte, spritzige Blütenöle. Unser Buch nennt Rose den Inbegriff des Blumendufts.
Kostbar im Wortsinn: 320,99 Euro für 5 ml, rund 3,21 Euro je Tropfen (Stand der deutschen Preisliste vom 1. April 2026). Genau deshalb taugt Rose als Prüfstein für Echtheit – ein Fläschchen echtes Rosenöl zum Schnäppchenpreis ist nicht möglich, und wer bei einem Anbieter Rose, Zitrone und Lavendel zum selben Preis findet, sollte stutzig werden: Die Ausbeute dieser Pflanzen ist viel zu unterschiedlich.
Wird traditionell mit Würde und Selbstannahme verbunden. Über Jahrtausende hinweg war die Rose Sinnbild für Schönheit, Liebe und festliche Momente – schon der Gelehrte Avicenna soll Rosenöl destilliert und darüber geschrieben haben.
Weihrauch und Rose werden seit Jahrtausenden in Trauerprozessen eingesetzt – nicht um den Schmerz zu betäuben, sondern um ihm einen würdevollen Platz zu geben.
Steckt in sechs Young-Living-Mischungen, die du hier schon kennst: Joy, Gentle Baby, Forgiveness, Harmony, Release und KidScents GeneYus. Wer den Rosenduft in fertiger Mischung sucht, findet ihn dort als eine Note unter vielen.
Enthält natürliche Pflanzenwachse und ist deshalb dickflüssig: Bei Kälte kann das Öl trüb werden oder gelieren – das ist normal und kein Verderb. Kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert kann Rose mit den Jahren sogar runder, tiefer und weicher werden.
Gehört ausdrücklich nicht in den Diffuser: Rose vernebelt schlecht und kann das Gerät verstopfen, und für ein Gerät, das eine Stunde läuft, ist sie zu kostbar. Für den Raumduft reicht ein Tropfen auf einem Duftstein oder einem Taschentuch.
Konkrete Ideen, wie du Rose in deinen Alltag integrieren kannst.
Öffne die Flasche, halte sie einige Zentimeter unter die Nase und nimm zwei, drei ruhige Atemzüge. Der sparsamste Weg, sich den Duft zu holen: Es geht kein einziger Tropfen verloren, und weil nichts auf die Haut kommt, stellt sich auch keine Verdünnungsfrage. Unsere Fachquelle nennt genau das als die aromatische Anwendung für Rose.
direkt aus der Flasche inhalieren
Gib 1 Tropfen Rose in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl – zum Beispiel Jojoba- oder Mandelöl – und trage die Mischung sanft auf. Das ergibt rund 1 Prozent und bleibt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. So wird das kostbare Öl gestreckt und hält als persönlicher Duft besonders lange. Rund um die Augen wird nichts aufgetragen; die Fußsohlen gelten als unempfindlichste Stelle.
1 Tropfen auf 1 TL (5 ml) Trägeröl ≈ 1 %
Dieselbe 1-Prozent-Mischung lässt sich in ein Roll-on füllen und wie ein Naturparfum tragen: ein wenig davon auf Handgelenke oder Halsseiten tupfen. Der Duft bleibt dezent, warm und unverwechselbar – und er hält lange, weil Rose zu den schweren, langsam verdunstenden Ölen gehört.
1 Tropfen auf 1 TL (5 ml) Trägeröl ≈ 1 %
Rühre 1 Tropfen Rose in eine kleine Menge neutrale Gesichts- oder Körperpflege ein; unser Buch nennt dafür eine haselnussgroße Menge. Nimm im Zweifel lieber etwas mehr Pflege: 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (etwa 5 ml) ergibt rund 1 Prozent und liegt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Bei empfindlicher Haut vorher an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten.
1 Tropfen auf 1 TL (5 ml) Pflege ≈ 1 %
Für den Raumduft gib einen einzigen Tropfen auf einen Duftstein, ein Taschentuch oder ein Wattepad und lege beides dorthin, wo du dich aufhältst. In den Aroma-Diffuser gehört reines Rosenöl nicht: Es ist dickflüssig, vernebelt schlecht und kann das Gerät verstopfen – und für einen Diffuser, der eine Stunde läuft, ist es schlicht zu kostbar.
1 Tropfen auf Duftstein oder Taschentuch
Gib 2 bis 4 Tropfen Rose auf eine Handvoll Basen- oder Magnesiumsalz und rühre das Salz erst dann ins einlaufende Wasser. Ätherische Öle lösen sich nicht in Wasser – ohne Trägersalz schwimmen sie unverdünnt oben auf, deshalb kommt Öl nie direkt ins Badewasser. Bei diesem Preis ist das ein bewusstes Ritual: 4 Tropfen entsprechen rund 12,80 Euro. Schön verpackt wird daraus ein Geschenk.
2–4 Tropfen auf Basen- oder Magnesiumsalz

Unser Tipp
Bei der Rose gilt mehr als bei jedem anderen Öl: weniger ist mehr. Ein einziger Tropfen reicht für ein ganzes Duftritual – und weil er rund 3,21 Euro kostet, wird sparsames Arbeiten hier ganz von selbst zur Regel. Zwei Handgriffe gehören dazu: Wenn das Öl im Fläschchen trüb wird oder geliert, halte es kurz unter warmes Wasser oder wärme es in der Handfläche, dann wird es wieder flüssig. Und teste vor der ersten Anwendung an einer kleinen Hautstelle in der Armbeuge und warte 24 Stunden ab – unsere Fachquelle empfiehlt diesen Hauttest für Rose ausdrücklich.
Verrühre die Tropfen in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Mandelöl, gib die Mischung in die Handflächen und atme ein paar Mal tief ein. Das ergibt 2 Prozent und bleibt unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Ein ruhiges, erdendes Duftritual für stille Momente – Weihrauch nimmt der Rose die Süße und legt eine harzige Basis darunter.
Die Tropfen in 30 ml Jojobaöl geben – das ergibt rund 0,8 Prozent und ist damit bewusst mild. Ein reichhaltiges Körper- und Massageöl mit festlichem Rosenduft für den Abend. In einer dunklen Glasflasche aufbewahren und innerhalb weniger Monate aufbrauchen; vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten.
Die Tropfen in eine 10-ml-Rollerflasche geben und mit Jojobaöl auffüllen – das ergibt 2,5 Prozent und bleibt unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Uns liegt dieses Rezept auch mit 7 Tropfen vor; das wären 3,5 Prozent und damit über der Grenze, deshalb steht hier die heruntergerechnete Fassung. Ein blumig-warmes Naturparfum für die Pulspunkte. Wichtig: Bergamotte macht die Haut vorübergehend lichtempfindlich – nach dem Auftragen 12 bis 48 Stunden keine direkte Sonne und kein Solarium auf den behandelten Stellen, oder den Roller abends und an bedeckten Stellen benutzen.
Entdecke, in welchen Lebensbereichen Rose eine Rolle spielen kann.
Weil der Rohstoff extrem aufwendig ist. Die Blütenblätter der Damaszener-Rose werden von Hand in den kühlen Morgenstunden gepflückt, bevor die Sonne die Duftmoleküle davonträgt, und anschließend in zwei aufeinanderfolgenden Wasserdampfdestillationen verarbeitet. Wie viel Blütenmaterial dabei für einen Liter nötig ist, geben unsere Quellen sehr unterschiedlich an; wir bleiben bei der Angabe unseres Buches: mehrere Tausend Kilogramm je Liter, anschaulicher gerechnet etwa 30 bis 50 Kilogramm Rosenblüten für 15 Milliliter. In der deutschen Preisliste (Stand 1. April 2026) kostet Rose 320,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer für 5 ml – Artikelnummer 33333, 115 PV. Das sind 64,20 Euro je Milliliter und rund 3,21 Euro je Tropfen. Damit ist Rose das teuerste ätherische Öl des Sortiments und das teuerste von 82 Einzelölen; das teuerste Produkt insgesamt ist sie nicht, mehrere Sets und ein Diffuser liegen darüber. Zum Vergleich: Das günstigste Einzelöl, Zitronengras, kostet in derselben Flaschengröße 13,29 Euro. Genau deshalb taugt Rose als Prüfstein für Echtheit – ein Fläschchen echtes Rosenöl zum Schnäppchenpreis ist nicht möglich.
Rose riecht voll, tief blumig und samtig-warm, mit einer honigsüßen, leicht würzigen Fruchtnote; der Duft entfaltet sich langsam und bleibt lange. Prägend sind Citronellol und Geraniol, begleitet von Nerol und Beta-Phenylethanol. Am sparsamsten ist die aromatische Anwendung: Flasche öffnen, ein paar Zentimeter unter die Nase halten, zwei, drei ruhige Atemzüge nehmen. Für die Haut wird Rose verdünnt – 1 Tropfen in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl ergibt rund 1 Prozent und bleibt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Aufgetragen wird auf Handgelenke, Nacken, Schläfen oder die Fußsohlen; rund um die Augen wird nichts aufgetragen, und vor der ersten Anwendung testest du an einer kleinen Stelle in der Armbeuge und wartest 24 Stunden ab. Rose selbst macht die Haut nicht lichtempfindlich – eine Sonnenkarenz brauchst du nur bei Mischungen mit Zitrus- oder Bergamotte-Anteil, dann 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium. Zur inneren Anwendung ist Rose nicht geeignet.
Besser nicht – und das ist bei diesem Öl der ungewöhnlichste Hinweis überhaupt. Rosenöl ist dickflüssig, weil es natürliche Pflanzenwachse enthält; es vernebelt schlecht und kann feine Diffuser verstopfen. Dazu kommt der Preis: Für ein Gerät, das eine Stunde läuft, ist Rose schlicht zu kostbar. Wenn du den Duft im Raum haben möchtest, gib einen einzigen Tropfen auf einen Duftstein, ein Taschentuch oder ein Wattepad – das ist der Weg, den wir empfehlen. Unser Buch lässt daneben eine zweite Möglichkeit zu: einen einzigen Tropfen Rose zusammen mit einem leichteren Öl wie Bergamotte oder Geranie in den Diffuser zu geben, damit das dickflüssige Öl nicht allein durch die Düse muss. Wir bleiben beim Duftstein, weil das Gerät so gar kein Risiko trägt. Beide Wege bleiben ohne Hautkontakt, eine Verdünnungsfrage stellt sich dabei also nicht. Für den regelmäßigen Raumduft sind leichtere Öle die praktischere Wahl – Geranie zum Beispiel geht in eine ähnliche, blumig-rosige Richtung.
Wir führen Rose in der Schwangerschaft als „mit Vorsicht", und wie wir dahin kommen, gehört zur Antwort: Die Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, nennt Rose an zwei Stellen gleichzeitig – einmal in der grünen und einmal in der gelben Gruppe. Wir folgen der strengeren Lesart, weil auch unsere eigenen Buchunterlagen Rose in der gelben Gruppe führen: in kleiner Menge, nicht täglich und nach Rücksprache mit Hebamme oder Ärztin; wer Zweifel hat, lässt sie weg. An anderer Stelle nennen dieselben Unterlagen Rose als dezenten Duft in Maßen unbedenklich und auf der Haut erst ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft und stark verdünnt, also bei rund 1 Prozent – das entspricht 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl. Die Ampelliste ist dabei eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine wissenschaftliche oder behördliche Freigabe. Für die Stillzeit liegt uns zu Rose keine eigenständige Einstufung vor; die Quelle behandelt dort ausdrücklich nur Pfefferminze und Stress Away. Sprich die Anwendung in beiden Zeiten deshalb vorab mit Ärztin, Arzt, Hebamme oder Heilpraktikerin ab. Unabhängig davon gilt: auf der Haut nur verdünnt, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, und zur inneren Anwendung ist Rose nicht geeignet.
Dazu können wir nichts Belastbares sagen, und wir erfinden hier nichts. Für reines Rosenöl liegt uns keine belegte Altersfreigabe vor: Die Alterstabellen, an denen wir uns sonst orientieren, führen Rose an keiner Stelle, und auf dem Etikett steht keine Altersangabe. Unser eigenes Buch nennt zwar „ab dem Kleinkindalter" – das ist kein Alter, und eine zweite Quelle dafür haben wir nicht; solange das so bleibt, reicht es uns nicht. Deshalb setzen wir hier keine eigene Altersgrenze und nennen für Kinder auch keine Dosierung. Eine Abgrenzung hilft: Dass Rose in der fertig verdünnten KidScents-Mischung GeneYus enthalten ist, ist keine Freigabe für das pure Öl – GeneYus ist ein eigenes Produkt mit eigener Zweckbestimmung, Rose mit der Artikelnummer 33333 dagegen ein unverdünntes Einzelöl. Wenn du Rose im Zusammenhang mit Kindern einsetzen möchtest, sprich das vorher mit Kinderärztin, Kinderarzt oder Hebamme ab und bewahre das Fläschchen außer Reichweite auf. Für Erwachsene gilt auf der Haut ohnehin: nur verdünnt, 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl ergibt rund 1 Prozent, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent.
Nein, das ist bei Rose normal. Rosenöl enthält natürliche Pflanzenwachse, und die festigen sich bei Kälte oder bei längerer Lagerung; das Öl wird dann dickflüssig, trüb oder sogar fest. Halte das Fläschchen einfach kurz unter warmes Wasser oder wärme es ein paar Minuten in der Handfläche, dann wird es wieder flüssig. Gelagert wird Rose kühl, dunkel und gut verschlossen; dauerhaft zu kalt sollte sie allerdings nicht stehen. Und noch etwas Erfreuliches: Rose gehört zu den Ölen, die mit dem Alter runder, tiefer und weicher werden können, ähnlich einem gereiften Wein. Voraussetzung dafür ist eine ungeöffnete oder sorgfältig verschlossene Flasche.
Besonders gut mit Geranie, Weihrauch, Lavendel, Bergamotte und Sandelholz. Drei Rezepte von dieser Seite: Für ein ruhiges Duftritual verrührst du 1 Tropfen Rose und 1 Tropfen Weihrauch in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Mandelöl – das ergibt 2 Prozent und bleibt unter unserer Obergrenze von 3 Prozent; die Mischung kommt in die Handflächen, dann tief einatmen. Für ein Pflegeöl gibst du 3 Tropfen Rose und 2 Tropfen Lavendel in 30 ml Jojobaöl, das sind rund 0,8 Prozent. Und für ein Naturparfum füllst du 2 Tropfen Rose, 2 Tropfen Geranie und 1 Tropfen Bergamotte in eine 10-ml-Rollerflasche und füllst mit Jojobaöl auf – 2,5 Prozent. Bei diesem Roller ist eines wichtig: Bergamotte macht die Haut vorübergehend lichtempfindlich, nach dem Auftragen sind 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen, oder du trägst ihn abends und an bedeckten Stellen auf. Wer den Rosenduft in fertiger Form sucht: Rose steckt unter anderem in Joy, Gentle Baby, Forgiveness, Harmony und Release. Vor der ersten Anwendung einer neuen Mischung gilt wie immer der Test an einer kleinen Stelle in der Armbeuge und 24 Stunden Abwarten.
Nein – und die Verwechslungsgefahr ist bei kaum einem Öl größer. Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist ein kräuteriges Öl aus einer ganz anderen Pflanzenfamilie und kommt in 15 ml. Melrose ist eine Ölmischung, in der laut unserer Fachquelle Rosmarin, Teebaum, Gewürznelke und Niaouli stecken – Rose ist darin nicht enthalten. Zistrose (Cistus ladaniferus) ist ein eigenes Öl, das in unserer Fachquelle zusätzlich unter dem irreführenden Zweitnamen „Rose von Sharon" geführt wird. Rosenholz (Aniba rosaeodora) ist ein Lorbeergewächs, und die Rosengeranie ist ein Storchschnabelgewächs – beide riechen rosig, sind aber keine Rosen. „Rose Ointment" schließlich ist eine Salbe aus der Körperpflege und kein ätherisches Öl. Diese Seite beschreibt ausschließlich das ätherische Rosenöl mit der Artikelnummer 33333 in 5 ml; im Index unseres Buches taucht es zusätzlich unter dem Zweitnamen „Rose Otto" auf.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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