Ätherisches Öl
Salbei
Salvia officinalis
Herb, würzig und kräuterig-frisch, mit einer klaren, leicht kampferartigen Spitze. Ein reines ätherisches Einzelöl im 15-ml-Fläschchen – und eines, bei dem die Sicherheitshinweise vor dem Duft kommen: Salbei ist ketonreich, wird bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck nicht angewendet und steht in der Schwangerschaft in der roten Gruppe.
- Diffuser · Topisch

Salbeiöl (Sage)
15 ml · Artikelnummer 36543
·Grundpreis 3.610,67 € je 1 Liter
inkl. MwSt., zzgl. Versand · Lieferung in 3 bis 5 Werktagen · Bestellen als Gast

Auf einen Blick
- Duftprofil
- Herb, würzig und kräuterig-frisch – trocken-aromatisch, mit einer leicht kampferartigen, klaren Spitze und einem warmen, holzig-krautigen Untergrund; ein charaktervoller Kräuterduft nach Küchengarten und mediterranen Hängen
- Duftnote
- Kopfnote
- Gewinnung
- Wasserdampfdestillation des blühenden Krauts – Blätter, Stängel und Blüten
- Pflanze
- Echter Salbei, auch Garten-Salbei (Salvia officinalis), Lippenblütler (Lamiaceae)
- Herkunft
- Albanien, Frankreich, Montenegro und das Vereinigte Königreich
- Anwendungsarten
- Diffuser
- Topisch
Was Salbei besonders macht
Salbei ist ein reines ätherisches Einzelöl – auf dem Etikett steht unter dem Produktnamen wörtlich „100% Pure Essential Oil" und „15 ml", also weder eine Mischung noch ein vorverdünntes Produkt; die deutsche Preisliste führt den Artikel 36543 in der Kategorie Einzelöle. Botanisch handelt es sich um Salvia officinalis, den Echten oder Garten-Salbei aus der Familie der Lippenblütler. Der graugrüne, samtblättrige Halbstrauch wächst rund ums Mittelmeer und in gemäßigten Lagen; Young Living gewinnt das Öl an Standorten in Albanien, Frankreich, Montenegro und im Vereinigten Königreich. Destilliert wird das blühende Kraut – Blätter, Stängel und Blüten – schonend mit Wasserdampf. Bevor es um den Duft geht, gehört der Kern dieser Seite nach vorne: Salbei ist ein ketonreiches Kräuteröl. Seine prägenden Bestandteile sind Thujon, Kampfer und 1,8-Cineol; unsere Fachquelle nennt für die Monografie 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon, zusammengerechnet also bis zu rund 52 Prozent. Das ist eine Angabe zur Zusammensetzung und keine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung – aber sie erklärt, warum dieses Öl anders behandelt wird als ein Lavendel. Unser eigenes Buch schreibt es genauso: Wegen des Thujon- und Kampfergehalts ist Salbei kein sanftes Einsteiger-Öl, sondern eines, das man bewusst und sparsam einsetzt. Daraus folgen drei Dinge, die auf dieser Seite überall mitlaufen: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet. In der Schwangerschaft steht er in der Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der roten Gruppe „stark abgeraten" – dort sogar an erster Stelle –, und in der Stillzeit meiden wir ihn ebenfalls. Alle Angaben hier gelten für Erwachsene. Weil der Name so viele Nachbarn hat, hier die Abgrenzung, die im Handel dauernd durcheinandergeht: Unsere Fachquelle führt vier Salvia-Arten. Salvia officinalis ist dieses Öl, Artikel 36543. Salvia sclarea ist der Muskatellersalbei, Artikel 33272 – ein anderes Öl mit eigener Seite bei uns, dessen Hauptbestandteil Linalylacetat ist und in dessen Inhaltsstoffliste Thujon gar nicht vorkommt. Salvia lavandulifolia ist der Spanische Salbei oder Salbei-Lavendel; er steckt in der Mischung Harmony, nicht dieses Öl. Und Salvia apiana, der Weiße Salbei. Dazu kommt die Linientrennung: Sage+ mit der Artikelnummer 564210 ist die Küchenfassung aus der Plus-Linie, ein anderes Produkt in einer anderen Produktkategorie – jede Frage nach Kochen oder Einnehmen gehört dorthin und nicht auf diese Seite. Als Bestandteil taucht Salbei in drei Mischungen auf, die es in Deutschland gibt: EndoFlex, Mister und Magnify Your Purpose. Wofür sie gedacht sind, sagen wir hier nicht, weil wir für sie keine eigenen Seiten haben – wichtig ist der Übertrag, den unsere Ampelquelle ausdrücklich formuliert: Wer Salbei meidet, meidet auch die Mischungen, in denen er steckt. Kulturgeschichtlich ist Salbei eines der ehrwürdigsten Kräuter des Mittelmeerraums: Bei den alten Römern hieß er „herba sacra", das heilige Kraut, und der botanische Name Salvia leitet sich vom lateinischen Wort für „heil sein, wohlbehalten" ab. Über Jahrhunderte war er in Europa ein Kräuterbüschel- und Räucherkraut, das für eine klare, aufgeräumte Raumatmosphäre verbrannt wurde – genau dieser erdig-klare Charakter macht ihn bis heute zu einem Öl mit Profil. Es gibt ihn in genau einem Gebinde: Artikelnummer 36543, 15 ml, 54,16 Euro inklusive Mehrwertsteuer (34 PV) – das sind 3,61 Euro je Milliliter, Stand der deutschen Preisliste vom 21. September 2026. Ein 5-ml-Fläschchen oder einen fertigen Roll-on davon gibt es nicht.
- Der Duft ist herb, würzig und kräuterig-frisch: trocken-aromatisch, mit einer leicht kampferartigen, klaren Spitze und einem warmen, holzig-krautigen Untergrund. Ein charaktervoller, echter Kräuterduft, der sofort an Küchengarten und mediterrane Hänge denken lässt. Das ist eine Beschreibung des Geruchs – eine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung ist sie nicht.
- Salbei gehört zu den ketonreichen Kräuterölen. Prägend sind Thujon (Alpha- und Beta-Thujon), Kampfer und 1,8-Cineol (Eukalyptol), ergänzt um kleinere Anteile an Alpha-Humulen, Alpha-Pinen, Camphen und Limonen. Für Thujon nennt unsere Fachquelle 18 bis 43 Prozent Alpha- und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon. Diese Zusammensetzung gibt dem Öl seinen markant herben Duftcharakter – und sie ist der Grund für den sparsamen Umgang damit.
- Kein Einsteigeröl, und das sagt unser eigenes Buch so deutlich, dass wir es übernehmen: Salbei ist ein charaktervolles Kräuteröl mit klarer Handschrift, kein sanftes Allround-Öl wie Lavendel, sondern eines für bewusste, gezielte Momente. Im Alltag heißt das: ein, zwei Tropfen im Diffuser genügen, auf der Haut wird immer gut verdünnt gearbeitet. Und der Satz, der über allem steht: Salbei ist ein Duft- und Wohlfühlöl, kein Arzneimittel.
- Vier Salvia-Arten, vier verschiedene Öle – diese Seite beschreibt ausschließlich Salvia officinalis, Artikel 36543. Muskatellersalbei (Salvia sclarea, Artikel 33272) ist ein anderes Öl; sein Hauptbestandteil ist Linalylacetat mit 44 bis 79 Prozent, Thujon kommt in seiner Inhaltsstoffliste nicht vor. Spanischer Salbei (Salvia lavandulifolia) ist der, der in Harmony steckt. Weißer Salbei (Salvia apiana) ist noch einmal etwas anderes. Wer im Netz eine Angabe zu „Salbei" liest, sollte deshalb immer zuerst auf den botanischen Namen schauen.
- Zwei Linien, zwei Produkte: Das reguläre Salbeiöl (36543, 15 ml) wenden wir aromatisch oder verdünnt auf der Haut an. Sage+ (564210, 5 ml) ist die Fassung aus der Plus-Linie, die für die Küche gedacht ist – eine andere Produktkategorie, geführt unter einem anderen Steuersatz. Alles auf dieser Seite gilt für Artikel 36543; Fragen zu Sage+ beantwortet unsere Seite zur Plus-Linie.
- Kulturgeschichtlich ein Klassiker: Bei den alten Römern hieß Salbei „herba sacra", das heilige Kraut, und der Name Salvia leitet sich vom lateinischen Wort für „heil sein, wohlbehalten" ab. In Europa war er über Jahrhunderte ein Kräuterbüschel- und Räucherkraut für eine klare, aufgeräumte Raumatmosphäre.
- Und die drei Punkte, die zu diesem Öl gehören wie sein Duft: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet. In der Schwangerschaft ist er stark abgeraten, in der Stillzeit meiden wir ihn ebenfalls. Alle Angaben hier gelten für Erwachsene.
4 Anwendungen für Salbei
Konkrete Ideen, wie du Salbei in deinen Alltag integrieren kannst.
Im Aroma-Diffuser
Gib 1 bis 3 Tropfen in den Diffuser, wenn du dir ein herb-klares, aufgeräumtes Raumaroma wünschst – am Schreibtisch, im Arbeitszimmer oder zu einem bewussten Moment des Innehaltens. Fang am unteren Ende an: Salbei ist intensiv, weniger ist hier wirklich mehr, und wie voll ein Duft im Raum steht, hängt auch von Raumgröße, Gerät und Laufzeit ab. Wer schwanger ist oder stillt, lässt Salbei ganz weg, auch im Diffuser; dasselbe gilt bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck.
1–3 Tropfen im Aroma-Diffuser
Auf einem Duftstein oder in der Duftschale
Ein Tropfen auf einen Duftstein oder in eine Duftschale reicht für ein erdendes Kräuteraroma – der einfachste Weg, ganz ohne Gerät. Der klare Charakter passt gut zu einem bewussten Moment des Innehaltens, etwa zu Beginn oder am Ende eines fordernden Tages. Auch hier kommt nichts auf die Haut, eine Verdünnungsfrage stellt sich also nicht. Die Kontraindikationen gelten trotzdem: bei Epilepsie, hohem Blutdruck, in Schwangerschaft und Stillzeit bleibt Salbei weg.
1 Tropfen auf Duftstein oder in die Duftschale
Verdünnt auf Nacken oder Schultern – nur Erwachsene
Gib 1 Tropfen Salbei in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl – zum Beispiel fraktioniertes Kokos- oder Jojobaöl – und massiere die Mischung sanft in Nacken oder Schultern ein. Gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter ergibt das 1 Prozent und bleibt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Nie unverdünnt, nicht auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe. Vor der ersten Anwendung eine kleine Menge 30 Minuten lang an einer empfindlichen Stelle testen, etwa an der Innenseite des Oberarms.
1 Tropfen auf 1 TL (5 ml) Trägeröl ≈ 1 %
Als Kräuternote in der Wäsche
Gib 1 Tropfen Salbei auf einen Wollball oder ein feuchtes Tuch und leg das mit in den Trockner. Mehr als zwei Tropfen braucht es nicht, und bleib in der Nähe, solange er läuft. Das verleiht der Wäsche eine dezente, frische Kräuternote. Auch hier gilt: Bei Epilepsie, hohem Blutdruck, in Schwangerschaft und Stillzeit bleibt Salbei weg.
1 Tropfen auf Wollball oder Tuch
Alle Anwendungen
Eine Flasche, vier Wege.
Grundpreis 3.610,67 € je 1 Liter
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Salbei im Alltag: die passenden Momente

Am Schreibtisch, wenn der Kopf nicht mitkommt
- In der Schwangerschaft gelten für einige Öle eigene Regeln — schau vor der Anwendung in unsere Ampel-Übersicht.
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Unser Tipp
Salbei ist ein Öl für bewusste, gezielte Momente – am schönsten kommt er im Diffuser zur Geltung. Schon ein bis zwei Tropfen schaffen ein herb-klares Raumaroma, das an einen mediterranen Kräutergarten erinnert. Wer die herbe Note aufhellen möchte, kombiniert ihn mit einem Zitrusöl wie Zitrone. Weil Salbei intensiv und thujonhaltig ist, gilt hier ganz besonders: sparsam dosieren, gut verdünnen und lieber einen Tropfen weniger nehmen. Und bevor das Fläschchen überhaupt aufgeschraubt wird, gehört die Gegenprobe dazu: Bei Epilepsie oder hohem Blutdruck bleibt es zu, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ebenfalls.
Beliebte Mischungen mit Salbei
„Klarer Kopf“
Ein reines Diffuser-Rezept aus unserem eigenen Buch für konzentrierte Arbeitsstunden am Schreibtisch: Die Zitrone hellt die herbe Kräuternote auf, der Rosmarin verlängert sie ins Frische. Diese Kombination bleibt im Diffuser und kommt nicht auf die Haut. Wichtig dazu: Salbei und Rosmarin stehen beide in der roten Gruppe der Schwangerschafts-Ampelliste – in der Schwangerschaft und in der Stillzeit bleibt dieses Rezept deshalb weg, ebenso bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck. Wer sparsamer dosieren möchte, halbiert die Tropfenzahlen.
- Salbei2 Tropfen
- Zitrone3 Tropfen
- Rosmarin2 Tropfen
Sicherheitshinweise
- Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet – das ist der wichtigste Satz dieser Seite, und er steht deshalb vor allem anderen. Unsere Fachquelle schreibt es in der Salbei-Monografie wörtlich: „Bei Epilepsie und bei Personen mit hohem Blutdruck nicht verwenden." Dieselbe Quelle wiederholt es an zwei weiteren Stellen: Menschen mit Epilepsie oder Bluthochdruck sollten vor der Anwendung ätherischer Öle ihren Arzt konsultieren, und besondere Vorsicht sei bei Ölen mit hohem Ketongehalt wie Basilikum, Rosmarin und Salbei geboten. Unser eigenes Buch sagt dasselbe und nennt den Grund in der Zusammensetzung: Salbei ist ein ketonreiches Kräuteröl, sein prägender Bestandteil ist Thujon. Diese Fachquelle ist ein privat verlegtes Aromatherapie-Nachschlagewerk, keine Angabe des Herstellers. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, bespricht die Anwendung ätherischer Öle vorab ärztlich.
- In der Schwangerschaft ist Salbei stark abgeraten. In der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, steht er in der roten Gruppe – und dort an erster Stelle. Rot heißt bei uns eindeutig: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier, die ganze Schwangerschaft über. Drei voneinander unabhängige Quellen sagen dasselbe, eine davon führt Salbei zusätzlich in einer erweiterten Verbotsliste. Der Übertrag gehört dazu und steht in derselben Quelle ausdrücklich: Auch Mischungen, die diese Öle enthalten, werden in der Schwangerschaft gemieden – Salbei steckt in EndoFlex, Mister und Magnify Your Purpose. In unserer Ampelliste steht davon bisher nur Mister in der roten Stufe; EndoFlex und Magnify Your Purpose stehen dort eine Stufe darunter unter „Nicht empfohlen", was ebenfalls heißt: in der Schwangerschaft zurückstellen. Wir lassen alle drei weg. Die vollständige Liste mit allen vier Stufen findest du in unserer Anwendungswelt Schwangerschaft, im Abschnitt über die nicht empfohlenen Öle – die Übersicht auf der Elternseite ist bewusst eine Auswahl und führt diese Mischungen nicht.
- In der Stillzeit lassen wir Salbei weg. Sprich die Anwendung ätherischer Öle in dieser Zeit vorab mit Ärztin, Arzt, Hebamme oder Heilpraktikerin ab.
- Salbei ist bei uns ein Öl für Erwachsene. Unser Buch verlangt auf der Haut ausnahmslos eine Verdünnung und zieht die Altersgrenze weit nach oben. Auf der Haut wird Salbei bei uns ausschließlich verdünnt angewendet, und für Kinder nennen wir gar keine Dosierung. Das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt.
- Auf der Haut nur verdünnt, und sparsam – und ausschließlich bei Erwachsenen. 1 Tropfen in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl – gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter sind das 1 Prozent. Unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, also höchstens 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl; bei diesem Öl bleiben wir bewusst am unteren Ende. Nichts unverdünnt auftragen, nicht auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe. Vor der ersten Anwendung eine kleine Menge 30 Minuten lang an einer empfindlichen Hautstelle testen, zum Beispiel an der Innenseite des Oberarms.
- Nicht zur inneren Anwendung. Salbei gehört zur regulären Linie, und reguläre Öle wenden wir ausschließlich aromatisch oder verdünnt auf der Haut an – nicht in Wasser, nicht in Kapseln, nicht in Speisen. Die Einnahme-Fassung heißt Sage+, hat die Artikelnummer 564210 und steht bei uns auf der Seite zur Plus-Linie. Und weil Salbei zugleich Küchenkraut und Teekraut ist: Aus der Alltäglichkeit von Salbeiblättern oder Salbeitee folgt für dieses Fläschchen nichts. Im Fläschchen steckt das Destillat des blühenden Krauts mit 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon.
- Nicht ins Badewasser. Unverdünntes ätherisches Öl gehört nie direkt ins Badewasser, weil es sich mit Wasser nicht verbindet, oben aufschwimmt und die Haut dann unverdünnt trifft.
- Im Diffuser bleiben wir bei 1 bis 3 Tropfen. Wer eine Duftfahne als zu intensiv empfindet und mit Unwohlsein reagiert, beendet die Anwendung, lüftet gut und dosiert beim nächsten Mal niedriger.
- Leben Katzen im Haushalt, gilt besondere Vorsicht: Katzen bauen viele Öl-Bestandteile schlechter ab. Salbei nicht in Reichweite der Katze diffundieren – nur kurz, in gut belüfteten Räumen und so, dass das Tier den Raum jederzeit verlassen kann – und nie direkt auf das Tier auftragen.
- Fest verschlossen, kühl und lichtgeschützt lagern; richtig gelagert behalten ätherische Öle ihre Qualität über viele Jahre, und Salbei ist kein Zitrusöl, verflüchtigt sich also nicht so rasch aus der Flasche. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren – bei einem thujonreichen Öl ist das doppelt angebracht.
- Augenkontakt vermeiden – rund um die Augen wird nichts aufgetragen. Brennt Öl auf der Haut, hilft ein fettes Pflanzenöl (zum Beispiel Oliven- oder Kokosöl); Wasser verschlimmert es, weil Öl und Wasser sich nicht verbinden, und Milch ist ebenfalls ungeeignet. Ist etwas ins Auge geraten, gilt dasselbe: nicht mit Wasser spülen, sondern ein fettes Pflanzenöl verwenden. Ruf zusätzlich den Giftnotruf 030 19240 an und folge dessen Anweisungen.
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Salbei in der Praxis
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Häufige Fragen zu Salbei
Was ist Salbei – und was unterscheidet ihn von Muskatellersalbei?
Salbei ist ein reines ätherisches Einzelöl aus dem blühenden Kraut von Salvia officinalis, dem Echten oder Garten-Salbei aus der Familie der Lippenblütler. Auf dem Etikett steht wörtlich „100% Pure Essential Oil" und „15 ml", die Artikelnummer ist 36543. Gewonnen wird es durch Wasserdampfdestillation von Blättern, Stängeln und Blüten, an Standorten in Albanien, Frankreich, Montenegro und im Vereinigten Königreich. Muskatellersalbei ist ein anderes Öl: Salvia sclarea, Artikelnummer 33272, mit Linalylacetat (44 bis 79 Prozent) als Hauptbestandteil – Thujon kommt in seiner Inhaltsstoffliste nicht vor. Genau darin liegt der wichtigste Unterschied: Salvia officinalis ist ketonreich, unsere Fachquelle nennt 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon. Zwei weitere Arten heißen im Handel ebenfalls Salbei: Spanischer Salbei (Salvia lavandulifolia), der in der Mischung Harmony steckt, und Weißer Salbei (Salvia apiana). Und noch eine Verwechslung ist häufig: Sage+ mit der Artikelnummer 564210 ist die Küchenfassung aus der Plus-Linie und ein anderes Produkt. Was für alle Angaben auf dieser Seite gilt: Sie beziehen sich ausschließlich auf Artikel 36543. Wichtig unabhängig von der Art: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet, in der Schwangerschaft ist er stark abgeraten, in der Stillzeit meiden wir ihn ebenfalls, und für Kinder nennen wir keine Dosierung.
Wie wende ich Salbei an?
Am einfachsten aromatisch: 1 bis 3 Tropfen in den Aroma-Diffuser oder 1 Tropfen auf einen Duftstein beziehungsweise in eine Duftschale. Salbei ist intensiv, deshalb lieber am unteren Ende anfangen. Für die Haut gibt es genau eine Dosierung, und die gilt für Erwachsene: 1 Tropfen Salbei in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl wie fraktioniertem Kokos- oder Jojobaöl, sanft in Nacken oder Schultern einmassiert. Gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter ergibt das 1 Prozent; unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, also höchstens 6 Tropfen auf 10 ml. Nie unverdünnt auftragen, nicht auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe, und vor der ersten Anwendung eine kleine Menge 30 Minuten lang an einer empfindlichen Hautstelle testen. Fürs Bad nennen wir kein Rezept. Nicht zur inneren Anwendung. Und bevor irgendeine dieser Anwendungen infrage kommt: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet, in Schwangerschaft und Stillzeit bleibt er weg, und für Kinder nennen wir keine Dosierung.
Ist Salbei in der Schwangerschaft oder Stillzeit geeignet?
Nein. Salbei steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der roten Stufe „stark abgeraten" – dort sogar an erster Stelle, gemeinsam mit Muskatellersalbei, Rosmarin, Zimt, Nelke und Eukalyptus. Das gilt für die Anwendung auf der Haut ebenso wie für den Diffuser: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier, die ganze Schwangerschaft über. Drei voneinander unabhängige Quellen sagen dasselbe, eine davon führt Salbei zusätzlich in einer erweiterten Verbotsliste. Dazu gehört der Übertrag auf Mischungen, den dieselbe Quelle ausdrücklich formuliert: Auch Mischungen, die diese Öle enthalten, werden in der Schwangerschaft gemieden – Salbei steckt in EndoFlex, Mister und Magnify Your Purpose. In unserer Ampelliste steht davon bisher nur Mister in der roten Stufe; EndoFlex und Magnify Your Purpose stehen dort eine Stufe darunter unter „Nicht empfohlen", was ebenfalls heißt: in der Schwangerschaft zurückstellen. Wir lassen alle drei weg. In der Stillzeit lassen wir Salbei weg. Die vollständige Liste mit allen vier Stufen findest du in unserer Anwendungswelt Schwangerschaft, im Abschnitt über die nicht empfohlenen Öle – die Übersicht auf der Elternseite ist bewusst eine Auswahl und führt diese Mischungen nicht. Sprich die Anwendung ätherischer Öle in Schwangerschaft und Stillzeit vorab mit Ärztin, Arzt, Hebamme oder Heilpraktikerin ab.
Ist Salbei für Kinder geeignet?
Salbei ist bei uns ein Öl für Erwachsene. Unser Buch verlangt auf der Haut ausnahmslos eine Verdünnung und zieht die Altersgrenze weit nach oben. Auf der Haut wird Salbei bei uns ausschließlich verdünnt angewendet, und für Kinder nennen wir gar keine Dosierung. Auch aus dem Küchenkraut oder aus Salbeitee folgt hier nichts: Das ätherische Öl ist ein Destillat des blühenden Krauts mit 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon. Das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt. Und unabhängig vom Alter gilt: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet.
Darf ich Salbei einnehmen oder damit kochen?
Nein – nicht dieses Öl. Salbei mit der Artikelnummer 36543 gehört zur regulären Linie, und reguläre Öle wenden wir ausschließlich aromatisch oder verdünnt auf der Haut an: nicht in Wasser, nicht in Kapseln, nicht in Speisen. Für die Küche gibt es eine eigene Produktlinie: Sage+ mit der Artikelnummer 564210 ist ein anderes Produkt in einer anderen Produktkategorie und steht bei uns auf der Seite zur Plus-Linie. Und noch eine Fehlannahme, die bei diesem Öl besonders nahe liegt: Salbei ist als Küchenkraut und als Tee vielen vertraut. Daraus folgt für dieses Fläschchen nichts. Im Fläschchen steckt das Destillat des blühenden Krauts, dessen prägender Bestandteil Thujon ist – unsere Fachquelle nennt 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon. Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet, in Schwangerschaft und Stillzeit bleibt er weg.
Was kostet Salbei – und gibt es eine kleinere Flasche?
Salbei gibt es in genau einem Gebinde: Artikelnummer 36543, 15 ml. In der deutschen Preisliste (Stand 21. September 2026) liegt der Preis bei 54,16 Euro inklusive Mehrwertsteuer (34 PV) – das sind 3,61 Euro je Milliliter. Ein 5-ml-Fläschchen oder einen fertigen Roll-on davon gibt es nicht; Sage+ (564210, 5 ml) ist ein anderes Produkt aus der Plus-Linie und keine kleinere Fassung dieses Öls. Weil das Öl unverdünnt in der Flasche ist, reicht es lange: 15 ml sind rund 300 Tropfen, und für den Diffuser sind es 1 bis 3 Tropfen, auf der Haut 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl, was 1 Prozent ergibt. Bevor du bestellst, gehört die Gegenprobe zur Kaufentscheidung dazu: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet. In der Schwangerschaft ist er stark abgeraten, in der Stillzeit meiden wir ihn ebenfalls. Alle Angaben hier gelten für Erwachsene. Wer nach einem ersten Öl für den Einstieg sucht, ist mit Lavendel oder Zitrone besser bedient – Salbei ist ein Öl für bewusste, gezielte Momente und für Menschen, die schon wissen, was sie tun.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.
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