
Salvia officinalis
Herb, würzig und kräuterig-frisch, mit einer klaren, leicht kampferartigen Spitze. Ein reines ätherisches Einzelöl im 15-ml-Fläschchen – und eines, bei dem die Sicherheitshinweise vor dem Duft kommen: Salbei ist ketonreich, wird bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck nicht angewendet und steht in der Schwangerschaft in der roten Gruppe.

Duftprofil
Herb, würzig und kräuterig-frisch – trocken-aromatisch, mit einer leicht kampferartigen, klaren Spitze und einem warmen, holzig-krautigen Untergrund; ein charaktervoller Kräuterduft nach Küchengarten und mediterranen Hängen
Duftnote
Kopfnote
Gewinnung
Wasserdampfdestillation des blühenden Krauts – Blätter, Stängel und Blüten
Pflanze
Echter Salbei, auch Garten-Salbei (Salvia officinalis), Lippenblütler (Lamiaceae)
Herkunft
Albanien, Frankreich, Montenegro und das Vereinigte Königreich
Anwendungsarten

Salbei ist ein reines ätherisches Einzelöl – auf dem Etikett steht unter dem Produktnamen wörtlich „100% Pure Essential Oil" und „15 ml", also weder eine Mischung noch ein vorverdünntes Produkt; die deutsche Preisliste führt den Artikel 36543 in der Kategorie Einzelöle. Botanisch handelt es sich um Salvia officinalis, den Echten oder Garten-Salbei aus der Familie der Lippenblütler. Der graugrüne, samtblättrige Halbstrauch wächst rund ums Mittelmeer und in gemäßigten Lagen; Young Living gewinnt das Öl an Standorten in Albanien, Frankreich, Montenegro und im Vereinigten Königreich. Destilliert wird das blühende Kraut – Blätter, Stängel und Blüten – schonend mit Wasserdampf. Bevor es um den Duft geht, gehört der Kern dieser Seite nach vorne: Salbei ist ein ketonreiches Kräuteröl. Seine prägenden Bestandteile sind Thujon, Kampfer und 1,8-Cineol; unsere Fachquelle nennt für die Monografie 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon, zusammengerechnet also bis zu rund 52 Prozent. Das ist eine Angabe zur Zusammensetzung und keine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung – aber sie erklärt, warum dieses Öl anders behandelt wird als ein Lavendel. Unser eigenes Buch schreibt es genauso: Wegen des Thujon- und Kampfergehalts ist Salbei kein sanftes Einsteiger-Öl, sondern eines, das man bewusst und sparsam einsetzt. Daraus folgen drei Dinge, die auf dieser Seite überall mitlaufen: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet. In der Schwangerschaft steht er in der Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der roten Gruppe „stark abgeraten" – dort sogar an erster Stelle –, und in der Stillzeit meiden wir ihn ebenfalls. Und für Kinder liegt uns keine widerspruchsfreie Altersfreigabe vor, deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung. Weil der Name so viele Nachbarn hat, hier die Abgrenzung, die im Handel dauernd durcheinandergeht: Unsere Fachquelle führt vier Salvia-Arten. Salvia officinalis ist dieses Öl, Artikel 36543. Salvia sclarea ist der Muskatellersalbei, Artikel 33272 – ein anderes Öl mit eigener Seite bei uns, dessen Hauptbestandteil Linalylacetat ist und in dessen Inhaltsstoffliste Thujon gar nicht vorkommt. Salvia lavandulifolia ist der Spanische Salbei oder Salbei-Lavendel; er steckt in der Mischung Harmony, nicht dieses Öl. Und Salvia apiana, der Weiße Salbei, taucht in unseren Quellen nur als Kräuter-Anekdote auf. Dazu kommt die Linientrennung: Sage+ mit der Artikelnummer 564210 ist die Küchenfassung aus der Plus-Linie, ein anderes Produkt in einer anderen Produktkategorie – jede Frage nach Kochen oder Einnehmen gehört dorthin und nicht auf diese Seite. Als Bestandteil taucht Salbei in drei Mischungen auf, die es in Deutschland gibt: EndoFlex, Mister und Magnify Your Purpose. Wofür sie gedacht sind, sagen wir hier nicht, weil wir für sie keine eigenen Seiten haben – wichtig ist der Übertrag, den unsere Ampelquelle ausdrücklich formuliert: Wer Salbei meidet, meidet auch die Mischungen, in denen er steckt. Kulturgeschichtlich ist Salbei eines der ehrwürdigsten Kräuter des Mittelmeerraums: Bei den alten Römern hieß er „herba sacra", das heilige Kraut, und der botanische Name Salvia leitet sich vom lateinischen Wort für „heil sein, wohlbehalten" ab. Über Jahrhunderte war er in Europa ein Kräuterbüschel- und Räucherkraut, das für eine klare, aufgeräumte Raumatmosphäre verbrannt wurde – genau dieser erdig-klare Charakter macht ihn bis heute zu einem Öl mit Profil. Es gibt ihn in genau einem Gebinde: Artikelnummer 36543, 15 ml, 50,87 Euro inklusive Mehrwertsteuer (32,5 PV) – das sind 3,39 Euro je Milliliter, Stand der deutschen Preisliste vom 1. April 2026. Ein 5-ml-Fläschchen oder einen fertigen Roll-on davon gibt es nicht.
Der Duft ist herb, würzig und kräuterig-frisch: trocken-aromatisch, mit einer leicht kampferartigen, klaren Spitze und einem warmen, holzig-krautigen Untergrund. Ein charaktervoller, echter Kräuterduft, der sofort an Küchengarten und mediterrane Hänge denken lässt. Unser eigenes Buch ordnet ihn als kräuterig-herbe, klare Kopf- bis Herznote ein; in der Übersicht „Auf einen Blick" führen wir ihn als Kopfnote. Das ist eine Beschreibung des Geruchs – eine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung ist sie nicht.
Salbei gehört zu den ketonreichen Kräuterölen. Prägend sind Thujon (Alpha- und Beta-Thujon), Kampfer und 1,8-Cineol (Eukalyptol), ergänzt um kleinere Anteile an Alpha-Humulen, Alpha-Pinen, Camphen und Limonen. Für Thujon nennt unsere Fachquelle 18 bis 43 Prozent Alpha- und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon; eine einzelne Zahl für Kampfer nennen wir bewusst nicht, weil die Quelle dafür in derselben Zeile zwei unvereinbare Spannen angibt. Diese Zusammensetzung gibt dem Öl seinen markant herben Duftcharakter – und sie ist der Grund für den sparsamen Umgang damit.
Kein Einsteigeröl, und das sagt unser eigenes Buch so deutlich, dass wir es übernehmen: Salbei ist ein charaktervolles Kräuteröl mit klarer Handschrift, kein sanftes Allround-Öl wie Lavendel, sondern eines für bewusste, gezielte Momente. Im Alltag heißt das: ein, zwei Tropfen im Diffuser genügen, auf der Haut wird immer gut verdünnt gearbeitet. Und der Satz, der über allem steht: Salbei ist ein Duft- und Wohlfühlöl, kein Arzneimittel.
Vier Salvia-Arten, vier verschiedene Öle – diese Seite beschreibt ausschließlich Salvia officinalis, Artikel 36543. Muskatellersalbei (Salvia sclarea, Artikel 33272) ist ein anderes Öl; sein Hauptbestandteil ist Linalylacetat mit 44 bis 79 Prozent, Thujon kommt in seiner Inhaltsstoffliste nicht vor. Spanischer Salbei (Salvia lavandulifolia) ist der, der in Harmony steckt. Weißer Salbei (Salvia apiana) ist noch einmal etwas anderes. Wer im Netz eine Angabe zu „Salbei" liest, sollte deshalb immer zuerst auf den botanischen Namen schauen.
Zwei Linien, zwei Produkte: Das reguläre Salbeiöl (36543, 15 ml) wenden wir aromatisch oder verdünnt auf der Haut an. Sage+ (564210, 5 ml) ist die Fassung aus der Plus-Linie, die für die Küche gedacht ist – eine andere Produktkategorie, geführt unter einem anderen Steuersatz. Alles auf dieser Seite gilt für Artikel 36543; Fragen zu Sage+ beantwortet unsere Seite zur Plus-Linie.
Kulturgeschichtlich ein Klassiker: Bei den alten Römern hieß Salbei „herba sacra", das heilige Kraut, und der Name Salvia leitet sich vom lateinischen Wort für „heil sein, wohlbehalten" ab. In Europa war er über Jahrhunderte ein Kräuterbüschel- und Räucherkraut für eine klare, aufgeräumte Raumatmosphäre.
Und die drei Punkte, die zu diesem Öl gehören wie sein Duft: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet. In der Schwangerschaft ist er stark abgeraten, in der Stillzeit meiden wir ihn ebenfalls. Eine widerspruchsfreie Altersfreigabe für Kinder liegt uns nicht vor – deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung.
Konkrete Ideen, wie du Salbei in deinen Alltag integrieren kannst.
Gib 1 bis 3 Tropfen in den Diffuser, wenn du dir ein herb-klares, aufgeräumtes Raumaroma wünschst – am Schreibtisch, im Arbeitszimmer oder zu einem bewussten Moment des Innehaltens. Fang am unteren Ende an: Salbei ist intensiv, weniger ist hier wirklich mehr, und wie voll ein Duft im Raum steht, hängt auch von Raumgröße, Gerät und Laufzeit ab. Unsere Fachquelle nennt für Salbei 5 bis 15 Tropfen – diese Menge übernehmen wir nicht. Wer schwanger ist oder stillt, lässt Salbei ganz weg, auch im Diffuser; dasselbe gilt bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck.
1–3 Tropfen im Aroma-Diffuser
Ein Tropfen auf einen Duftstein oder in eine Duftschale reicht für ein erdendes Kräuteraroma – der einfachste Weg, ganz ohne Gerät. Der klare Charakter passt gut zu einem bewussten Moment des Innehaltens, etwa zu Beginn oder am Ende eines fordernden Tages. Auch hier kommt nichts auf die Haut, eine Verdünnungsfrage stellt sich also nicht. Die Kontraindikationen gelten trotzdem: bei Epilepsie, hohem Blutdruck, in Schwangerschaft und Stillzeit bleibt Salbei weg.
1 Tropfen auf Duftstein oder in die Duftschale
Gib 1 Tropfen Salbei in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl – zum Beispiel fraktioniertes Kokos- oder Jojobaöl – und massiere die Mischung sanft in Nacken oder Schultern ein. Gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter ergibt das 1 Prozent und bleibt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Das ist die einzige Hautdosierung, die unsere Quellen für Salbei belegen, und mehr nennen wir auch nicht. Nie unverdünnt, nicht auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe. Vor der ersten Anwendung eine kleine Menge 30 Minuten lang an einer empfindlichen Stelle testen, etwa an der Innenseite des Oberarms.
1 Tropfen auf 1 TL (5 ml) Trägeröl ≈ 1 %
Gib 1 Tropfen auf ein Stück Stoff oder einen Wollball und leg beides mit in den Wäschetrockner – das verleiht der Wäsche eine dezente, frische Kräuternote. Zwei unserer Quellen nennen diese Anwendung; wir bleiben bei der sparsameren Menge. Reine Duftsache: Hier geht es um das Aroma der Wäsche und um nichts darüber hinaus.
1 Tropfen auf Stoff oder Wollball

Unser Tipp
Salbei ist ein Öl für bewusste, gezielte Momente – am schönsten kommt er im Diffuser zur Geltung. Schon ein bis zwei Tropfen schaffen ein herb-klares Raumaroma, das an einen mediterranen Kräutergarten erinnert. Wer die herbe Note aufhellen möchte, kombiniert ihn mit einem Zitrusöl wie Zitrone. Weil Salbei intensiv und thujonhaltig ist, gilt hier ganz besonders: sparsam dosieren, gut verdünnen und lieber einen Tropfen weniger nehmen. Und bevor das Fläschchen überhaupt aufgeschraubt wird, gehört die Gegenprobe dazu: Bei Epilepsie oder hohem Blutdruck bleibt es zu, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ebenfalls.
Ein reines Diffuser-Rezept aus unserem eigenen Buch für konzentrierte Arbeitsstunden am Schreibtisch: Die Zitrone hellt die herbe Kräuternote auf, der Rosmarin verlängert sie ins Frische. Diese Kombination bleibt im Diffuser und kommt nicht auf die Haut. Wichtig dazu: Salbei und Rosmarin stehen beide in der roten Gruppe der Schwangerschafts-Ampelliste – in der Schwangerschaft und in der Stillzeit bleibt dieses Rezept deshalb weg, ebenso bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck. Wer sparsamer dosieren möchte, halbiert die Tropfenzahlen.
Entdecke, in welchen Lebensbereichen Salbei eine Rolle spielen kann.
Salbei ist ein reines ätherisches Einzelöl aus dem blühenden Kraut von Salvia officinalis, dem Echten oder Garten-Salbei aus der Familie der Lippenblütler. Auf dem Etikett steht wörtlich „100% Pure Essential Oil" und „15 ml", die Artikelnummer ist 36543. Gewonnen wird es durch Wasserdampfdestillation von Blättern, Stängeln und Blüten, an Standorten in Albanien, Frankreich, Montenegro und im Vereinigten Königreich. Muskatellersalbei ist ein anderes Öl: Salvia sclarea, Artikelnummer 33272, mit Linalylacetat (44 bis 79 Prozent) als Hauptbestandteil – Thujon kommt in seiner Inhaltsstoffliste nicht vor. Genau darin liegt der wichtigste Unterschied: Salvia officinalis ist ketonreich, unsere Fachquelle nennt 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon. Zwei weitere Arten heißen im Handel ebenfalls Salbei: Spanischer Salbei (Salvia lavandulifolia), der in der Mischung Harmony steckt, und Weißer Salbei (Salvia apiana). Und noch eine Verwechslung ist häufig: Sage+ mit der Artikelnummer 564210 ist die Küchenfassung aus der Plus-Linie und ein anderes Produkt. Was für alle Angaben auf dieser Seite gilt: Sie beziehen sich ausschließlich auf Artikel 36543. Wichtig unabhängig von der Art: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet, in der Schwangerschaft ist er stark abgeraten, in der Stillzeit meiden wir ihn ebenfalls, und für Kinder nennen wir keine Dosierung.
Am einfachsten aromatisch: 1 bis 3 Tropfen in den Aroma-Diffuser oder 1 Tropfen auf einen Duftstein beziehungsweise in eine Duftschale. Salbei ist intensiv, deshalb lieber am unteren Ende anfangen – unsere Fachquelle nennt zwar 5 bis 15 Tropfen für den Diffuser, diese Menge übernehmen wir nicht. Für die Haut gibt es genau eine belegte Dosierung, und die gilt für Erwachsene: 1 Tropfen Salbei in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl wie fraktioniertem Kokos- oder Jojobaöl, sanft in Nacken oder Schultern einmassiert. Gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter ergibt das 1 Prozent; unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, also höchstens 6 Tropfen auf 10 ml. Nie unverdünnt auftragen, nicht auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe, und vor der ersten Anwendung eine kleine Menge 30 Minuten lang an einer empfindlichen Hautstelle testen. Fürs Bad nennen wir kein Rezept: Die Monografie unserer Fachquelle empfiehlt zwei bis vier Tropfen ins Badewasser, dieselbe Quelle verbietet das an anderer Stelle – wir folgen der strengeren Fassung. Zur inneren Anwendung liegt uns für dieses Öl keine Empfehlung vor, und wir geben auch keine aus. Und bevor irgendeine dieser Anwendungen infrage kommt: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet, in Schwangerschaft und Stillzeit bleibt er weg, und für Kinder nennen wir keine Dosierung.
Nein. Salbei steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der roten Stufe „stark abgeraten" – dort sogar an erster Stelle, gemeinsam mit Muskatellersalbei, Rosmarin, Zimt, Nelke und Eukalyptus. Das gilt für die Anwendung auf der Haut ebenso wie für den Diffuser: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier, die ganze Schwangerschaft über. Drei voneinander unabhängige Quellen sagen dasselbe, eine davon führt Salbei zusätzlich in einer erweiterten Verbotsliste. Dazu gehört der Übertrag auf Mischungen, den dieselbe Quelle ausdrücklich formuliert: Auch Mischungen, die diese Öle enthalten, werden in der Schwangerschaft gemieden – Salbei steckt in EndoFlex, Mister und Magnify Your Purpose. In unserer Ampelliste steht davon bisher nur Mister in der roten Stufe; EndoFlex und Magnify Your Purpose stehen dort eine Stufe darunter unter „Nicht empfohlen", was ebenfalls heißt: in der Schwangerschaft zurückstellen. Dass eine Mischung milder eingestuft ist als ihr Bestandteil, ist ein offener Punkt, den wir hier nicht entscheiden – bis das fachlich geprüft ist, halten wir uns an die strengere Lesart und lassen alle drei weg. In der Stillzeit meiden wir Salbei ebenfalls; hier ist die Beleglage dünner, und wir sagen das offen: Unser eigenes Nachschlagewerk nennt Schwangerschaft und Stillzeit in einem Atemzug, die Ampelliste trifft zur Stillzeit keine Aussage zu Salbei. Wir folgen der vorsichtigeren Angabe. Die vollständige Liste mit allen vier Stufen findest du in unserer Anwendungswelt Schwangerschaft, im Abschnitt über die nicht empfohlenen Öle – die Übersicht auf der Elternseite ist bewusst eine Auswahl und führt diese Mischungen nicht. Sprich die Anwendung ätherischer Öle in Schwangerschaft und Stillzeit vorab mit Ärztin, Arzt, Hebamme oder Heilpraktikerin ab. Zur Einordnung: Die Ampelliste ist eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine behördliche Bewertung – sie ist aber die vorsichtigere Angabe.
Uns liegt keine widerspruchsfreie Altersfreigabe vor, deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung. Salbei ist bei uns ein Öl für Erwachsene. Wir sagen offen, woran das liegt: Die Verdünnungstabelle unserer Fachquelle stuft Salbei deutlich milder ein als unser eigenes Buch. Unser Buch verlangt auf der Haut ausnahmslos eine Verdünnung und zieht die Altersgrenze weit nach oben. Die mildere Zeile übernehmen wir nicht, und wir sagen auch, warum: Sie widerspricht der Epilepsie-Angabe derselben Quelle, sie widerspricht der roten Schwangerschafts-Ampelstufe, und sie widerspricht unserem eigenen Buch. Auffällig ist außerdem, dass in derselben Tabelle Muskatellersalbei und Spanischer Salbei bei „50 : 50" stehen, also verdünnt – ausgerechnet die thujonreichste der drei Arten nicht. Bei einem solchen Widerspruch entscheiden wir uns für die vorsichtigere Angabe: Auf der Haut wird Salbei bei uns ausschließlich verdünnt angewendet, und für Kinder nennen wir gar keine Dosierung. Auch aus dem Küchenkraut oder aus Salbeitee folgt hier nichts: Das ätherische Öl ist ein Destillat des blühenden Krauts mit 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon. Das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt. Und unabhängig vom Alter gilt: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet.
Nein – nicht dieses Öl. Salbei mit der Artikelnummer 36543 gehört zur regulären Linie, und reguläre Öle wenden wir ausschließlich aromatisch oder verdünnt auf der Haut an: nicht in Wasser, nicht in Kapseln, nicht in Speisen. Für die Küche gibt es eine eigene Produktlinie: Sage+ mit der Artikelnummer 564210 ist ein anderes Produkt in einer anderen Produktkategorie und steht bei uns auf der Seite zur Plus-Linie. Ein Hinweis zur Quellenlage, weil er die häufigste Verwirrung erklärt: Unsere Fachquelle behandelt das reguläre Öl und die Einnahme-Fassung in ein und demselben Kapitel und nennt dort Kapsel-Dosierungen – für Artikel 36543 gelten sie nicht. Und noch eine Fehlannahme, die bei diesem Öl besonders nahe liegt: Salbei ist als Küchenkraut und als Tee vielen vertraut. Daraus folgt für dieses Fläschchen nichts. Im Fläschchen steckt das Destillat des blühenden Krauts, dessen prägender Bestandteil Thujon ist – unsere Fachquelle nennt 18 bis 43 Prozent Alpha-Thujon und 5 bis 9 Prozent Beta-Thujon. Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet, in Schwangerschaft und Stillzeit bleibt er weg.
Salbei gibt es in genau einem Gebinde: Artikelnummer 36543, 15 ml. In der deutschen Preisliste (Stand 1. April 2026) liegt der Preis bei 50,87 Euro inklusive Mehrwertsteuer (32,5 PV) – das sind 3,39 Euro je Milliliter. Ein 5-ml-Fläschchen oder einen fertigen Roll-on davon gibt es nicht; Sage+ (564210, 5 ml) ist ein anderes Produkt aus der Plus-Linie und keine kleinere Fassung dieses Öls. Weil das Öl unverdünnt in der Flasche ist, reicht es lange: 15 ml sind rund 300 Tropfen, und für den Diffuser sind es 1 bis 3 Tropfen, auf der Haut 1 Tropfen auf 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl, was 1 Prozent ergibt. Bevor du bestellst, gehört die Gegenprobe zur Kaufentscheidung dazu: Bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck wird Salbei nicht angewendet. In der Schwangerschaft ist er stark abgeraten, in der Stillzeit meiden wir ihn ebenfalls. Für Kinder liegt uns keine widerspruchsfreie Altersfreigabe vor, deshalb nennen wir für sie auch keine Dosierung. Wer nach einem ersten Öl für den Einstieg sucht, ist mit Lavendel oder Zitrone besser bedient – Salbei ist ein Öl für bewusste, gezielte Momente und für Menschen, die schon wissen, was sie tun.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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