Naturduft Erleben
Ölmischung

Humility

Ölmischung aus mehreren ätherischen Ölen – kein einzelner botanischer Name

Eine Ölmischung von Young Living im 5-ml-Fläschchen, unverdünnt. Zwei Dinge gehören bei ihr vor den Duft: Mit Vetiver enthält sie ein Öl, das die Schwangerschafts-Ampelliste in der roten Stufe führt, und mit Bergamotte eines, das die Haut vorübergehend lichtempfindlich macht. Der Duft selbst ist erdig-holzig, harzig und schwer blumig, mit einer hellen, leicht krautigen Spitze.

Young Living Humility – Ölmischung

Auf einen Blick

Duftprofil

Herstellerangaben zu Duft und Duftnote liegen uns nicht vor; aus der belegten Zusammensetzung abgeleitet: erdig-holzige Basis aus Vetiver und Schwarzfichte, harzige Mitte aus Weihrauch und Myrrhe, schwere Blütennote aus Rose, Neroli und Ylang Ylang, darüber eine helle, leicht krautige Spitze aus Bergamotte, Koriander und Melisse

Duftnote

Basisnote

Gewinnung

Mischung mehrerer ätherischer Öle – zur Gewinnung der einzelnen Bestandteile nennt unsere Fachquelle im Kapitel zu dieser Mischung keine Angabe; unsere eigene Lagerungsübersicht führt Neroli und Ylang Ylang als extrahierte Öle und Bergamotte als kaltgepresstes Zitrusöl (unsere Einordnung, keine Herstellerangabe)

Pflanze

Keine einzelne Pflanze: Koriander (Coriandrum sativum), Ylang Ylang (Cananga odorata), Bergamotte (Citrus aurantium bergamia), Geranie (Pelargonium graveolens), Melisse (Melissa officinalis), Weihrauch (Boswellia carterii), Myrrhe (Commiphora myrrha), Schwarzfichte (Picea mariana), Vetiver (Vetiveria zizanioides), Neroli – die Blüte der Bitterorange (Citrus aurantium amara) – und Rose (Rosa damascena)

Herkunft

Zu den Anbau- und Herkunftsländern dieser Mischung liegt uns keine belegte Angabe vor

Anwendungsarten

Diffuser
Topisch
Intern
Humility – Ölmischung in der Anwendung

Was Humility besonders macht

Humility ist eine Ölmischung von Young Living – kein Einzelöl, und deshalb trägt sie auch keinen eigenen botanischen Namen. Auf dem Etikett steht unter dem Schriftzug „HUMILITY™" wörtlich „Essential Oil Blend" und „5 ml", die deutsche Preisliste führt den Artikel 36948 in der Kategorie Ölmischungen. Der Name ist eine Produktbezeichnung des Herstellers und kein Wirkversprechen – wir deuten ihn auf dieser Seite deshalb nicht aus und sagen auch nicht, was die Mischung bei jemandem auslösen soll. Was hier steht, ist die Zusammensetzung, der Duft, der Preis je Milliliter und die Sicherheitslage. Und die gehört bei dieser Mischung nach vorn. Erstens die Ampel: Mit Vetiver (Vetiveria zizanioides) enthält Humility ein Öl, das die Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der roten Stufe „stark abgeraten" führt. Myrrhe steht dort in der orangen Stufe „nicht empfohlen", Ylang Ylang, Geranie und Rose in der gelben „mit Vorsicht"; Bergamotte, Weihrauch und Neroli stehen in der grünen Stufe „sicher" – das ist eine Aussage über diese drei Öle und keine über die Mischung; zu Koriander, Melisse und Schwarzfichte sagt die Liste gar nichts. Acht der elf Bestandteile sind damit eingestuft, fünf davon strenger als die Mischung selbst. Humility selbst steht in keiner der vier Stufen. Das ist keine Entwarnung, sondern eine Lücke: Wer die Ampel abliest, bekommt hier schlicht kein Signal. Wir halten uns deshalb an die strengere Lesart und lassen Humility in Schwangerschaft und Stillzeit weg. Dass eine Mischung mit einem rot geführten Bestandteil überhaupt nicht eingestuft ist, ist ein Widerspruch, der fachlich geprüft gehört; entschieden ist das nicht, und wir entscheiden es hier auch nicht – wir tragen den Befund offen und stufen die Mischung nicht selbst hoch. Zweitens die Sonne: Mit Bergamotte enthält Humility ein Zitrusöl, das unsere Quellen namentlich als lichtempfindlich machend führen, und unsere Fachquelle vermerkt „mögliche Lichtempfindlichkeit" für die Mischung selbst. Nach jedem Hautauftrag gehören deshalb mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium dazu, bei intensiver Sonne oder UV bis zu 48 Stunden. In der Flasche stecken elf ätherische Öle: Koriander (Coriandrum sativum), Ylang Ylang (Cananga odorata), Bergamotte (Citrus aurantium bergamia), Geranie (Pelargonium graveolens), Melisse (Melissa officinalis), Weihrauch (Boswellia carterii), Myrrhe (Commiphora myrrha), Schwarzfichte (Picea mariana), Vetiver (Vetiveria zizanioides), Neroli – die Blüte der Bitterorange (Citrus aurantium amara) – und Rose (Rosa damascena). Neun der elf haben bei uns eine eigene Seite: Ylang Ylang, Bergamotte, Geranie, Melisse, Weihrauch, Myrrhe, Vetiver, Neroli und Rose; für Koriander und Schwarzfichte gibt es keine. Mengenangaben nennt keine unserer Quellen; welches Öl den Ton angibt, sagen wir deshalb nicht. Ein Trägeröl steckt nicht darin – und an diesem Punkt arbeitet die Seite gegen eine verbreitete Fehlannahme: Unsere Fachquelle nennt im Kapitel zu Humility zwar fraktioniertes Kokosnussöl, schränkt aber im selben Satz ein, es sei „nur im Roll-On enthalten" – und einen Humility-Roll-on führt die deutsche Preisliste nicht. Für unser 5-ml-Fläschchen ist damit kein Trägeröl belegt. Praktisch heißt das zweierlei: Humility steht unverdünnt in der Flasche und wird für die Haut selbst verdünnt, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent. Und eine Frage nach einer Kokosnussallergie stellt sich für dieses Gebinde nicht, weil kein Kokosöl darin ist. Zum Duft, weil er das ist, was von der Mischung tatsächlich ankommt: Vetiver und Schwarzfichte legen eine dunkle, erdig-holzige Basis, Weihrauch und Myrrhe eine warme, harzige Mitte, darüber liegt eine schwere, süße Blütennote aus Rose, Neroli und Ylang Ylang, und Bergamotte, Koriander und Melisse setzen eine helle, leicht krautige Spitze obenauf. Das ist eine Beschreibung des Geruchs und unsere eigene Einordnung aus der belegten Zusammensetzung; eine Duftnote gibt der Hersteller nicht an, auch die Einordnung als Basisnote unter „Auf einen Blick" ist unsere. Beim Diffuser bleibt eine Frage offen, und wir schreiben sie lieber hin, als sie zu glätten: Unsere Fachquelle empfiehlt Humility im eigenen Kapitel ausdrücklich zum Vernebeln, in ihrer allgemeinen Liste der für Luftbefeuchter und Zerstäuber geeigneten Mischungen steht Humility dagegen nicht – und mit Myrrhe enthält die Mischung ein Harzöl, das wir auf unserer eigenen Myrrhe-Seite nicht in den Ultraschall- oder Wasser-Diffuser geben, weil es das Gerät verstopfen kann. Wie hoch der Myrrhe-Anteil in Humility ist, sagt keine unserer Quellen, und ab welchem Anteil das Problem beginnt, ebenfalls nicht. Wir führen den Diffuser deshalb als möglich, aber mit Vorbehalt, und nennen die direkte Inhalation als den Weg, der ohne Gerät auskommt. Ein Stück Produktgeschichte gehört noch dazu: Unsere Fachquelle datiert die Formel auf das Jahr 1995 und nennt dieselbe Jahreszahl ein zweites Mal in der Signatur am Kapitelende – es ist eine Angabe dieser Quelle, keine des Herstellers. Diese Fachquelle ist das „Nachschlagewerk für ätherische Öle" von Seeds of Thyme und Pro-Vita-Oleum, ein Buch, das ausdrücklich nicht von Young Living stammt und auch nicht von dort unterstützt wird; alle Angaben zu Zusammensetzung, Anwendung und Warnzeile auf dieser Seite stammen von dort. Es gibt Humility in genau einem Gebinde: Artikelnummer 36948, 5 ml, 49,30 Euro inklusive Mehrwertsteuer (31,5 PV) – das sind 9,86 Euro je Milliliter und rund 0,49 Euro je Tropfen, Stand der deutschen Preisliste vom 1. April 2026. Ein größeres Fläschchen, einen fertigen Roll-on oder eine Fassung aus der Plus-Linie gibt es davon nicht. Bei einem 5-ml-Fläschchen ist der Milliliterpreis die ehrlichere Zahl als der Flaschenpreis – wer sie vor dem Kauf kennt, entscheidet besser.

Elf ätherische Öle in einer Flasche: Koriander, Ylang Ylang, Bergamotte, Geranie, Melisse, Weihrauch, Myrrhe, Schwarzfichte, Vetiver, Neroli (die Bitterorangenblüte) und Rose. Neun davon haben bei uns eine eigene Seite – Ylang Ylang, Bergamotte, Geranie, Melisse, Weihrauch, Myrrhe, Vetiver, Neroli und Rose; für Koriander und Schwarzfichte gibt es keine. Mengenangaben nennt keine unserer Quellen; welches Öl den Ton angibt, sagen wir deshalb nicht.

Der Duft: eine dunkle, erdig-holzige Basis aus Vetiver und Schwarzfichte, darüber die warme, harzige Mitte von Weihrauch und Myrrhe, dazu eine schwere, süße Blütennote aus Rose, Neroli und Ylang Ylang, und obenauf eine helle, leicht krautige Spitze von Bergamotte, Koriander und Melisse. Diese Beschreibung leiten wir aus der belegten Zusammensetzung ab, eine Herstellerangabe zum Duft liegt uns nicht vor – und eine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung ist sie nicht. Auch die Einordnung als Basisnote unter „Auf einen Blick" ist unsere Ableitung.

Der Name ist eine Produktbezeichnung des Herstellers und kein Wirkversprechen. Wir deuten ihn auf dieser Seite nicht aus und schreiben der Mischung auch nichts zu, was sie bei jemandem auslösen soll. Im Sortiment steht Humility in der Reihe der Emotionsmischungen; das ist auch der Lebensbereich, dem wir diese Seite zuordnen.

Zwei ihrer Bestandteile haben eine lange kulturgeschichtliche Spur: Weihrauch wird von unserer Fachquelle als heiliges Salböl des Nahen Ostens beschrieben und seit Jahrtausenden in religiösen Zeremonien verwendet, und Myrrhe wird in der Bibel im Zusammenhang mit einer Salbungsformel genannt (Exodus 30,22–27). Beides wird traditionell so eingesetzt – als Kulturgeschichte, nicht als Wirkung.

Ein Trägeröl ist nicht enthalten: Humility steht unverdünnt in der Flasche. Unsere Fachquelle nennt zwar fraktioniertes Kokosnussöl, schränkt es aber im selben Satz auf die Roll-on-Fassung ein – und einen Humility-Roll-on führt die deutsche Preisliste nicht. Für die Haut wird die Mischung deshalb selbst verdünnt, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent. Eine Frage nach einer Kokosnussallergie stellt sich für dieses Gebinde nicht, weil kein Kokosöl darin ist.

Vier Punkte gehören zu dieser Mischung wie ihr Duft: Sie enthält mit Vetiver ein Öl, das die Schwangerschafts-Ampelliste rot führt, während die Mischung selbst in keiner der vier Stufen steht – eine Lücke, keine Entwarnung. Sie macht die Haut vorübergehend lichtempfindlich, nach einem Hautauftrag sind mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne einzuplanen, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Eine belegte Altersfreigabe liegt uns nicht vor, deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung. Und beim Diffuser ist wegen des Myrrhe-Anteils eine Frage offen, die wir auf dieser Seite als offen führen.

4 Anwendungen für Humility

Konkrete Ideen, wie du Humility in deinen Alltag integrieren kannst.

Direkt aus der Flasche inhalieren

Öffne die Flasche, halte sie einige Zentimeter unter die Nase und nimm zwei, drei ruhige Atemzüge – zum Beispiel für einen ruhigen Tagesabschluss, vor dem Journaling oder für einen bewussten Morgen. Das ist bei dieser Mischung der unkomplizierteste Weg zum Duft: kein Gerät, kein Hautkontakt, deshalb auch keine Verdünnung und keine Sonnenregel. Und es ist der Weg, der die offene Diffuser-Frage umgeht. Wer das Fläschchen nicht mitnehmen möchte, gibt stattdessen 1 Tropfen auf ein Taschentuch.

direkt aus der Flasche inhalieren

Im Aroma-Diffuser – möglich, aber mit Vorbehalt

Gib 3 bis 5 Tropfen in den Diffuser. Fang am unteren Ende der Spanne an: Wie voll ein Duft im Raum steht, hängt auch von Raumgröße, Gerät und Laufzeit ab, und die Blüten- und Harznoten dieser Mischung tragen weit. Unsere Fachquelle nennt für den Diffuser 5 bis 10 Tropfen; wir bleiben darunter. Der Vorbehalt gehört dazu und wird hier nicht weggelassen: Humility enthält Myrrhe, ein zähflüssiges Harzöl, das wir als Einzelöl ausdrücklich nicht in den Ultraschall- oder Wasser-Diffuser geben, weil es das Gerät verstopfen kann – wie hoch der Anteil in dieser Mischung ist, sagt keine unserer Quellen. Unsere Fachquelle rät selbst dazu, ein Öl vor dem Vernebeln auf seine Zähflüssigkeit zu prüfen. Also: niedrig dosieren, das Gerät danach ausspülen, und wenn es zäh läuft, lieber die direkte Inhalation nehmen. Weil hier nichts auf die Haut kommt, entfällt die Sonnenregel.

3–5 Tropfen im Aroma-Diffuser

Verdünnt auf Nacken oder Fußsohlen

Gib 1 Tropfen Humility in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl – zum Beispiel fraktioniertes Kokosöl, Jojobaöl oder V-6 – und massiere die Mischung ein. Das ergibt rund 1 Prozent und bleibt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Unsere Fachquelle nennt als Auftragestellen Schläfen, Nacken und Fußsohlen; die Schläfen lassen wir bewusst weg, weil das Gesicht sich schlecht vor Sonne schützen lässt und rund um die Augen ohnehin nichts aufgetragen wird. Fußsohlen sind die unkomplizierteste Stelle. Nach dem Auftragen mindestens 12 Stunden keine direkte Sonne und kein Solarium auf den behandelten Stellen, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten. Nicht auf gereizte oder verletzte Haut.

1 Tropfen auf 1 TL (5 ml) Trägeröl ≈ 1 %

Roller für die Tasche (10 ml)

Fülle ein leeres 10-ml-Rollerfläschchen mit Trägeröl (fraktioniertes Kokosöl oder V-6) und gib 4 Tropfen Humility hinzu – das ergibt 2 Prozent und bleibt unter unserer Obergrenze von 3 Prozent für Erwachsene. Kurz schwenken, dann über den Nacken oder die Fußsohlen rollen. Trag ihn abends auf oder an Stellen, die von Kleidung bedeckt bleiben: Nach dem Hautauftrag gelten mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Nichts in Augennähe.

4 Tropfen auf 10 ml Trägeröl ≈ 2 %

Sabrina und Dominik

Unser Tipp

Ein Wort zur Aufbewahrung, das bei diesem Fläschchen mehr zählt als bei den meisten: Humility enthält mit Bergamotte ein kaltgepresstes Zitrusöl und mit Neroli und Ylang Ylang zwei Öle, die unsere Lagerungsübersicht als extrahierte Absolues führt. Beide Gruppen vertragen keine höheren Temperaturen – also nicht über 38 Grad, dunkel und in der braunen Originalflasche, Deckel fest schließen. Das sonnige Fensterbrett und das Auto im Sommer sind die falschen Plätze. Und ein zweiter praktischer Punkt: Trag die Mischung abends auf oder an Stellen, die von Kleidung bedeckt bleiben – nach dem Hautauftrag gelten mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden.

Beliebte Mischungen mit Humility

Harzig-warmer Raumduft

Ein reines Diffuser-Rezept. Der Weihrauch steckt selbst in der Mischung und verlängert deren harzige Mitte, statt einen fremden Ton hineinzubringen – das Ergebnis wirkt ruhiger und weniger blumig als Humility allein. Diese Kombination bleibt im Diffuser und kommt nicht auf die Haut, damit entfällt hier auch die Sonnenregel. Der Vorbehalt aus der Diffuser-Anwendung gilt aber unverändert: Humility enthält Myrrhe, also niedrig dosieren, das Gerät danach ausspülen – und wenn das Öl zäh läuft, lieber direkt aus der Flasche inhalieren.

Humility3 Tropfen
Weihrauch2 Tropfen

Blüten-Roller (10 ml)

Für die Haut: die Tropfen in ein 10-ml-Rollerfläschchen geben und mit fraktioniertem Kokosöl auffüllen. Das ergibt 2 Prozent und bleibt unter unserer Obergrenze von 3 Prozent. Das Neroli steckt selbst in der Mischung und macht die Blütennote feiner, ohne die Sonnenfrage zu verschärfen – Neroli ist das destillierte Blütenöl der Bitterorange und steht nicht auf der Liste lichtempfindlich machender Öle. Die Karenz bleibt trotzdem: Humility selbst enthält Bergamotte. Also abends auftragen oder an bedeckten Stellen, danach mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Auf Nacken oder Fußsohlen rollen, nichts in Augennähe.

Humility3 Tropfen
Neroli1 Tropfen

Sicherheitshinweise

  • In Schwangerschaft und Stillzeit lassen wir Humility weg – das ist der wichtigste Absatz dieser Seite. Der Grund ist ein Widerspruch, den wir offenlegen statt ihn zu glätten: Humility selbst steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, in keiner ihrer vier Stufen – weder in einer Freigabe noch in einer Warnung. Das ist keine Entwarnung, sondern eine Lücke. Acht ihrer elf Bestandteile sind dagegen eingestuft, und der strengste steht rot: Vetiver führt dieselbe Liste als „stark abgeraten", Myrrhe als „nicht empfohlen", Ylang Ylang, Geranie und Rose als „mit Vorsicht"; Bergamotte, Weihrauch und Neroli stehen in der grünen Stufe „sicher" – das ist aber eine Aussage über diese drei Öle und keine über die Mischung. Fünf Bestandteile sind damit strenger eingestuft als die Mischung selbst. Zu Koriander, Melisse und Schwarzfichte sagt die Liste gar nichts – auch das ist eine Lücke, und sie betrifft drei weitere Öle. Was die rote Stufe bedeutet, ist eindeutig: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier, die ganze Schwangerschaft über. Dass eine Mischung mit einem rot geführten Bestandteil überhaupt nicht eingestuft ist, ist ein offener Punkt, den wir hier nicht im Alleingang entscheiden: Wir tragen den Befund offen und stufen die Mischung nicht selbst hoch. Bis das fachlich geprüft ist, gilt bei uns der vorsichtigere Weg – Humility bleibt in Schwangerschaft und Stillzeit im Schrank, und die Anwendung ätherischer Öle in dieser Zeit gehört vorab mit Hebamme, Ärztin oder Arzt besprochen. Zur Einordnung der Quelle: Diese Ampelliste ist eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine wissenschaftliche oder behördliche Bewertung – sie ist aber die vorsichtigere Angabe, und der folgen wir. Eine produktspezifische Angabe zur Stillzeit liegt uns überhaupt nicht vor; auch keiner der elf Bestandteile wird in den Stillzeit-Hinweisen unserer Quellen genannt. Das ist wieder eine Lücke und keine Unbedenklichkeit.
  • Humility macht die Haut vorübergehend lichtempfindlich – eine Entwarnung zur Sonne geben wir hier ausdrücklich nicht. Unsere Fachquelle vermerkt es an der Warnzeile der Mischung selbst („mögliche Lichtempfindlichkeit"), und mit Bergamotte steht ein Bestandteil auch einzeln namentlich auf der Liste lichtempfindlich machender Öle. Nach jedem Hautkontakt – auch versehentlichem – gilt deshalb: mindestens 12 Stunden keine direkte Sonne auf den betroffenen Stellen, bei intensiver Sonne oder Solarium bis zu 48 Stunden, im Zweifel den ganzen Tag meiden. Am einfachsten ist es, die Mischung abends aufzutragen oder an Stellen, die von Kleidung bedeckt bleiben. Ehrlich dazugesagt: Wie hoch der Bergamotte-Anteil ist, wissen wir nicht – Mengenangaben zur Rezeptur liegen uns nicht vor. Wir führen die Angabe deshalb konservativ. Im Diffuser spielt sie keine Rolle, weil kein Hautkontakt entsteht.
  • Eine belegte Altersfreigabe liegt uns nicht vor, und wir erfinden hier keine – deshalb nennen wir für Kinder und Jugendliche auch keine Dosierung. Humility kommt in den Altersregeln, an denen wir uns sonst orientieren, an keiner Stelle vor und gehört weder zur KidScents- noch zur Seedlings-Kinderlinie; deren Roll-ons sind fertig verdünnte Produkte mit eigener Zweckbestimmung, und ihre Regeln lassen sich auf eine unverdünnte Ölmischung im 5-ml-Fläschchen nicht übertragen. Dazu kommt: Mit Vetiver enthält Humility ein Öl, das unsere eigene Vetiver-Seite in der roten Stufe führt. Wenn du die Mischung im Zusammenhang mit Kindern einsetzen möchtest, sprich das vorher mit Kinderärztin, Kinderarzt oder Hebamme ab. Das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt.
  • Auf der Haut nur verdünnt. Humility ist unverdünnt in der Flasche – ein Trägeröl ist für dieses 5-ml-Gebinde nicht belegt. Unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, gerechnet mit 20 Tropfen auf 1 Milliliter, also höchstens 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl. Alle Rezepte auf dieser Seite liegen bei 1 bis 2 Prozent und damit darunter; für die Mischung selbst nennt keine unserer Quellen eine Verdünnungsangabe, die Zahlen hier sind unsere eigene Rechnung unter der Hausgrenze. Die Verdünnungstabelle unserer Fachquelle übernehmen wir dafür ausdrücklich nicht: Sie gilt laut ihrer eigenen Überschrift für Einzelöle, nicht für Mischungen, und ihre strengste Stufe ergäbe ein Vielfaches unserer Obergrenze. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten. Nicht auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe.
  • Beim Diffuser führen wir eine offene Frage, statt sie stillschweigend zu entscheiden. Unsere Fachquelle empfiehlt Humility im eigenen Kapitel ausdrücklich zum Vernebeln; in ihrer allgemeinen Liste der Mischungen, die sich für Luftbefeuchter und Zerstäuber eignen, steht Humility dagegen nicht. Und mit Myrrhe enthält die Mischung ein Harzöl, für das unsere eigene Myrrhe-Seite ein klares Nein zum Ultraschall- oder Wasser-Diffuser vermerkt, weil es das Gerät verstopfen kann. Wie hoch der Myrrhe-Anteil in Humility ist und ab welchem Anteil das Problem beginnt, sagt keine unserer Quellen. Deshalb: niedrig dosieren, das Öl vor dem Vernebeln auf seine Zähflüssigkeit prüfen – dazu rät unsere Fachquelle selbst –, das Gerät danach ausspülen. Wer das umgehen möchte, nimmt die direkte Inhalation aus der geöffneten Flasche. Das ist eine Geräte- und keine Gesundheitsfrage, aber sie gehört genannt, und sie ist bei uns fachlich noch nicht entschieden.
  • Nicht zur inneren Anwendung. Humility gehört zur regulären Linie – reguläre Öle wenden wir ausschließlich aromatisch oder verdünnt auf der Haut an, nicht in Wasser, nicht in Kapseln, nicht in Speisen. Eine Plus- beziehungsweise Vitality-Variante von Humility, also die Produktlinie, die bei Young Living für die Küche gedacht ist, führt die deutsche Preisliste (Stand 1. April 2026) nicht. Unsere Fachquelle beschreibt an benachbarter Stelle das Auftragen von Öl im Mund; auf diese Mischung ist das nicht übertragbar, und wir geben es hier auch nicht weiter.
  • Eine Lücke, die wir offenlegen statt sie als Entwarnung zu lesen: Zu Humility steht in keiner unserer Quellen eine Kontraindikation über die zitierte Warnzeile hinaus – keine Personengruppe, keine Wechselwirkung mit Medikamenten, keine Angabe zu Epilepsie, Bluthochdruck oder Blutverdünnern. Bei einer Mischung aus elf Ölen ist das auffällig wenig; für andere Mischungen liefert dieselbe Quelle sehr wohl solche Hinweise. Wir melden es deshalb als Prüfergebnis, nicht als Unbedenklichkeitsbescheinigung. Wer regelmäßig Medikamente nimmt oder Vorerkrankungen hat, bespricht die Anwendung ätherischer Öle vorher ärztlich. Ätherische Öle ergänzen eine ärztliche Behandlung, sie ersetzen sie nicht.
  • Lagerung – hier genauer als bei den meisten Ölen: Humility enthält mit Bergamotte ein kaltgepresstes Zitrusöl und mit Neroli und Ylang Ylang zwei Öle, die unsere Lagerungsübersicht namentlich als extrahierte Absolues führt. Beide Gruppen vertragen keine höheren Temperaturen: nicht über 38 Grad, dunkel und in der braunen Originalflasche aufbewahren, Deckel fest schließen. Licht ist der zweite Feind – unsere Übersicht nennt es für alle Öle ausdrücklich. Die Zeile für Öle mit Trägerölen gilt hier nicht: Humility steht dort nicht und hat kein Trägeröl.
  • Leben Katzen im Haushalt, gilt bei ätherischen Ölen grundsätzlich Vorsicht: nur in Räumen diffundieren, die das Tier jederzeit verlassen kann, und nichts auf das Tier auftragen. Fang auch sonst im Diffuser sparsam an – wer eine Duftfahne als zu intensiv empfindet und mit Unwohlsein reagiert, beendet die Anwendung, lüftet gut und dosiert beim nächsten Mal niedriger. Ätherische Öle gehören nie in Augen, Ohren, Nase oder Mund.
  • Augenkontakt vermeiden – rund um die Augen wird nichts aufgetragen; unsere Fachquelle schreibt das für diese Mischung ausdrücklich hin. Brennt Öl auf der Haut, hilft ein fettes Pflanzenöl (zum Beispiel Oliven- oder Kokosöl); Wasser verschlimmert es, weil Öl und Wasser sich nicht verbinden, und Milch ist ebenfalls ungeeignet. Ist etwas ins Auge geraten, gilt dasselbe: nicht mit Wasser spülen, sondern ein fettes Pflanzenöl verwenden. Ruf zusätzlich den Giftnotruf 030 19240 an und folge dessen Anweisungen.

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Humility in der Praxis

Entdecke, in welchen Lebensbereichen Humility eine Rolle spielen kann.

Häufige Fragen zu Humility

Was steckt in Humility?

Humility ist eine Ölmischung, kein Einzelöl – einen eigenen botanischen Namen hat sie deshalb nicht. Auf dem Etikett steht wörtlich „Essential Oil Blend" und „5 ml". Enthalten sind elf ätherische Öle: Koriander (Coriandrum sativum), Ylang Ylang (Cananga odorata), Bergamotte (Citrus aurantium bergamia), Geranie (Pelargonium graveolens), Melisse (Melissa officinalis), Weihrauch (Boswellia carterii), Myrrhe (Commiphora myrrha), Schwarzfichte (Picea mariana), Vetiver (Vetiveria zizanioides), Neroli – die Blüte der Bitterorange (Citrus aurantium amara) – und Rose (Rosa damascena). Mengenangaben nennt keine unserer Quellen; welches Öl den Ton angibt, sagen wir deshalb nicht. Ein Trägeröl ist nicht enthalten: Unsere Fachquelle nennt zwar fraktioniertes Kokosnussöl, schränkt es aber im selben Satz auf die Roll-on-Fassung ein, und einen Humility-Roll-on führt die deutsche Preisliste nicht. Die Mischung ist also unverdünnt, auf der Haut wird sie selbst verdünnt – unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, das sind 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl. Drei Punkte gehören unmittelbar dazu: Mit Vetiver enthält Humility ein Öl, das die Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, in der roten Stufe „stark abgeraten" führt, während die Mischung selbst in keiner der vier Stufen steht – eine Lücke, keine Entwarnung; wir lassen Humility in Schwangerschaft und Stillzeit deshalb weg. Mit Bergamotte enthält sie ein Öl, das die Haut vorübergehend lichtempfindlich macht: nach einem Hautauftrag mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Und eine belegte Altersfreigabe liegt uns nicht vor, deshalb nennen wir für Kinder auch keine Dosierung.

Wie wende ich Humility an?

Am unkompliziertesten direkt aus der geöffneten Flasche: zwei, drei ruhige Atemzüge, ganz ohne Gerät und ohne Hautkontakt – damit entfallen Verdünnung und Sonnenregel. Im Aroma-Diffuser sind es 3 bis 5 Tropfen, allerdings mit einem Vorbehalt, den wir nicht weglassen: Humility enthält Myrrhe, ein zähflüssiges Harzöl, das als Einzelöl bei uns nicht in den Ultraschall- oder Wasser-Diffuser gehört, weil es das Gerät verstopfen kann; wie hoch der Anteil in der Mischung ist, sagt keine unserer Quellen. Also niedrig dosieren, vorher auf Zähflüssigkeit prüfen, danach das Gerät ausspülen – oder gleich direkt inhalieren. Für die Haut wird Humility verdünnt, denn sie ist unverdünnt in der Flasche: 1 Tropfen in 1 Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl ergibt rund 1 Prozent, für einen 10-ml-Roller sind es 4 Tropfen, also 2 Prozent. Unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, das sind 6 Tropfen auf 10 ml. Aufgetragen wird auf Nacken oder Fußsohlen – die Schläfen, die unsere Fachquelle zusätzlich nennt, lassen wir bewusst weg, weil sich das Gesicht schlecht vor Sonne schützen lässt und rund um die Augen ohnehin nichts aufgetragen wird. Wichtig nach jedem Hautauftrag: Humility enthält Bergamotte und wird von unserer Fachquelle selbst als möglicherweise lichtempfindlich machend geführt – deshalb mindestens 12 Stunden keine direkte Sonne auf den behandelten Stellen, bei intensiver Sonne oder Solarium bis zu 48 Stunden. Abends auftragen oder an bedeckten Stellen ist deshalb die einfachere Wahl. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten, nicht auf gereizte oder verletzte Haut. Zur inneren Anwendung liegt uns keine Empfehlung vor, und wir geben auch keine aus: Humility gehört zur regulären Linie, eine Plus- beziehungsweise Vitality-Fassung gibt es nicht.

Ist Humility in der Schwangerschaft oder Stillzeit geeignet?

Wir lassen Humility in Schwangerschaft und Stillzeit weg. Der Hintergrund gehört dazu, weil er ein Widerspruch ist: Die Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, führt Humility in keiner ihrer vier Stufen – weder in einer Freigabe noch in einer Warnung. Das ist eine Lücke, keine Entwarnung. Acht ihrer elf Bestandteile sind dagegen eingestuft, und der strengste steht rot: Vetiver führt dieselbe Liste als „stark abgeraten", Myrrhe als „nicht empfohlen", Ylang Ylang, Geranie und Rose als „mit Vorsicht"; Bergamotte, Weihrauch und Neroli stehen in der grünen Stufe „sicher" – das ist aber eine Aussage über diese drei Öle und keine über die Mischung. Fünf Bestandteile sind damit strenger eingestuft als die Mischung selbst. Zu Koriander, Melisse und Schwarzfichte sagt die Liste gar nichts. Rot heißt dort: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier, die ganze Schwangerschaft über. Dass eine Mischung mit einem rot geführten Bestandteil überhaupt nicht eingestuft ist, ist ein offener Punkt, den wir nicht im Alleingang entscheiden – wir stufen die Mischung deshalb nicht selbst hoch, legen den Befund aber offen und halten uns bis zur fachlichen Klärung an die strengere Lesart. Eine produktspezifische Angabe zur Stillzeit liegt uns überhaupt nicht vor, und auch keiner der elf Bestandteile wird in den Stillzeit-Hinweisen unserer Quellen genannt; auch das ist eine Lücke und keine Unbedenklichkeit. Sprich die Anwendung ätherischer Öle in Schwangerschaft und Stillzeit vorab mit Hebamme, Ärztin oder Arzt ab. Zur Einordnung: Diese Ampelliste ist eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine wissenschaftliche oder behördliche Bewertung – sie ist aber die vorsichtigere Angabe. Unabhängig davon gilt für alle: Humility macht die Haut vorübergehend lichtempfindlich, nach einem Hautauftrag sind mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne einzuplanen, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden, und auf der Haut wird die Mischung nur verdünnt angewendet, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent.

Ist Humility für Kinder geeignet?

Uns liegt dazu keine belegte Altersfreigabe vor, und wir erfinden hier keine – deshalb nennen wir für Kinder und Jugendliche auch keine Dosierung. Humility kommt in den Altersregeln, an denen wir uns sonst orientieren, an keiner Stelle vor. Eine Abgrenzung hilft: Humility gehört nicht zur KidScents- oder Seedlings-Kinderlinie. Deren Roll-ons sind fertig verdünnte Produkte mit eigenen Altersangaben; Humility ist eine unverdünnte Ölmischung im 5-ml-Fläschchen, und die Regeln dieser Kinderlinien lassen sich darauf nicht übertragen. Dazu kommt ein konkreter Punkt: Mit Vetiver enthält Humility ein Öl, das unsere eigene Vetiver-Seite in der roten Stufe der Schwangerschafts-Ampelliste führt, und die Mischung selbst steht in keiner der vier Stufen – eine Lücke, keine Entwarnung. Wenn du Humility im Zusammenhang mit Kindern einsetzen möchtest, sprich das vorher mit Kinderärztin, Kinderarzt oder Hebamme ab. Unabhängig vom Alter gilt: Auf der Haut wird Humility nur verdünnt angewendet, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl; und die Mischung macht die Haut vorübergehend lichtempfindlich – nach einem Hautauftrag sind mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt.

Kann ich Humility im Diffuser verwenden?

Möglich ja, aber mit einem Vorbehalt, den wir nicht weglassen. Unsere Fachquelle empfiehlt Humility im eigenen Kapitel ausdrücklich zum Vernebeln; in ihrer allgemeinen Liste der Mischungen, die sich für Luftbefeuchter und Zerstäuber eignen, steht Humility dagegen nicht. Und mit Myrrhe enthält die Mischung ein zähflüssiges Harzöl, für das unsere eigene Myrrhe-Seite ein klares Nein zum Ultraschall- oder Wasser-Diffuser vermerkt, weil es das Gerät verstopfen kann. Wie hoch der Myrrhe-Anteil in Humility ist und ab welchem Anteil das Problem beginnt, sagt keine unserer Quellen – diese Frage ist bei uns fachlich noch nicht entschieden, und wir schreiben sie deshalb hin. Praktisch heißt das: 3 bis 5 Tropfen, also am unteren Ende, das Öl vor dem Vernebeln auf seine Zähflüssigkeit prüfen (dazu rät unsere Fachquelle selbst) und das Gerät danach ausspülen. Wer das umgehen möchte, inhaliert direkt aus der geöffneten Flasche – zwei, drei ruhige Atemzüge, ohne Gerät. Weil im Diffuser nichts auf die Haut kommt, entfällt dort die Sonnenregel; sie gilt aber unverändert für jeden Hautauftrag, weil Humility Bergamotte enthält: mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Auf der Haut wird die Mischung außerdem immer verdünnt angewendet, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl. Und unabhängig von der Anwendungsart lassen wir Humility in Schwangerschaft und Stillzeit weg, weil mit Vetiver ein rot geführtes Öl darin steckt und die Mischung selbst in keiner Ampelstufe steht.

Was kostet Humility – und gibt es eine größere Flasche?

Humility gibt es in genau einem Gebinde: Artikelnummer 36948, 5 ml. In der deutschen Preisliste (Stand 1. April 2026) liegt der Preis bei 49,30 Euro inklusive Mehrwertsteuer (31,5 PV) – das sind 9,86 Euro je Milliliter und rund 0,49 Euro je Tropfen. Ein größeres Fläschchen, einen fertigen Roll-on oder eine Fassung aus der Plus-Linie gibt es davon nicht. Bei einem 5-ml-Fläschchen ist der Milliliterpreis die ehrlichere Zahl als der Flaschenpreis. Weil Humility unverdünnt in der Flasche ist, reicht sie dafür lange: Für den Diffuser sind es 3 bis 5 Tropfen, für die Haut 1 Tropfen auf einen Teelöffel (etwa 5 ml) Trägeröl, was rund 1 Prozent ergibt; unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml. Drei Dinge gehören zur Kaufentscheidung dazu, und sie stehen hier bewusst vor dem Preis-Argument: Mit Vetiver enthält die Mischung ein Öl, das die Schwangerschafts-Ampelliste rot führt, während Humility selbst in keiner der vier Stufen steht – wir lassen die Mischung in Schwangerschaft und Stillzeit deshalb weg. Nach einem Hautauftrag sind wegen der enthaltenen Bergamotte mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen, bei intensiver Sonne bis zu 48 Stunden. Und beim Diffuser führen wir wegen des Myrrhe-Anteils eine offene Frage: niedrig dosieren, vorher auf Zähflüssigkeit prüfen, danach ausspülen – oder direkt aus der Flasche inhalieren. Wer diese drei Punkte kennt, kann die Entscheidung informiert treffen.

Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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