
Ölmischung aus mehreren ätherischen Ölen – kein einzelner botanischer Name
Warm, blumig und leicht krautig, mit erdig-holziger Tiefe und einem frischen, leicht spritzigen Kopf. Eine Ölmischung von Young Living aus zwölf ätherischen Ölen im 15-ml-Fläschchen, unverdünnt – und eine, bei der die Sicherheitshinweise die Seite anführen: In der Schwangerschaft ist sie stark abgeraten.

Duftprofil
Warm, blumig und leicht krautig, mit einer erdig-holzigen Tiefe aus Idaho Blaufichte und Sandelholz und einem frischen, leicht spritzigen Kopf aus Bergamotte und Grüner Minze – weniger süß, mehr elegant (die Einordnung als Herznote im Feld daneben ist unsere eigene; eine Herstellerangabe zur Duftnote liegt uns nicht vor)
Duftnote
Herznote
Gewinnung
Verschnitt fertiger Einzelöle: Die meisten Bestandteile werden per Wasserdampfdestillation gewonnen, die Zitrusnoten Orange und Bergamotte kaltgepresst; der Jasmin ist ein Absolue – eine per Lösungsmittel gewonnene Blütenessenz und streng genommen kein klassisches ätherisches Öl
Pflanze
Keine einzelne Pflanze: Muskatellersalbei (Salvia sclarea), Spanischer Salbei (Salvia lavandulifolia), Geranie (Pelargonium graveolens), Koriander (Coriandrum sativum), Vetiver (Vetiveria zizanioides), Orange (Citrus sinensis), Bergamotte (Citrus aurantium bergamia), Ylang Ylang (Cananga odorata), Königlich Hawaiianisches Sandelholz (Santalum paniculatum), Jasmin (Jasminum officinale), Idaho Blaufichte (Picea pungens) und Grüne Minze (Mentha spicata)
Herkunft
Zu den Anbau- und Herkunftsländern dieser Mischung liegt uns keine belegte Angabe vor – sie wird nicht an einem Ort geerntet, sondern aus fertigen Einzelölen verschnitten
Anwendungsarten

Lady Sclareol ist eine Ölmischung von Young Living – kein Einzelöl, und deshalb trägt sie auch keinen eigenen botanischen Namen. Auf dem Etikett steht unter dem Produktnamen wörtlich „Essential Oil Blend" und „15 ml", die deutsche Preisliste führt den Artikel 33305 unter „Ölmischungen". Ein Trägeröl steht in der belegten Zutatenliste nicht: Es ist also eine unverdünnte Mischung ätherischer Öle, kein fertiger Roll-on und kein Massageöl – für die Haut wird sie selbst mit einem Trägeröl verdünnt. Ein Satz gehört ganz an den Anfang, weil er hier die wichtigste Einordnung ist: Der Produktname ist eine Bezeichnung des Herstellers und kein Wirkversprechen. Lady Sclareol ist eine Duftmischung – sie behandelt nichts. Unser eigenes Buch nennt sie „ein weicher Haut- oder Raumduft, kein Mittel gegen eine Beschwerde", und unsere Fachquelle schreibt schlicht: „Es kann auch als Parfüm verwendet werden." Genau so halten wir es auf dieser Seite. Namensgeber ist der Muskatellersalbei (Salvia sclarea): Der Pflanzenstoff Sclareol steckt in seinen Blüten, und die Mischung ist danach benannt – nicht umgekehrt, der Artname der Pflanze ist älter als das Produkt. In der Flasche stecken zwölf ätherische Öle: Muskatellersalbei, Spanischer Salbei (Salvia lavandulifolia), Geranie, Koriander, Vetiver, Orange, Bergamotte, Ylang Ylang, Königlich Hawaiianisches Sandelholz, Jasmin, Idaho Blaufichte und Grüne Minze. Acht davon haben bei uns eine eigene Seite – Muskatellersalbei, Geranie, Vetiver, Orange, Bergamotte, Ylang Ylang, Jasmin und Grüne Minze –, für Spanischen Salbei, Koriander, Königlich Hawaiianisches Sandelholz und Idaho Blaufichte gibt es keine. Mengenangaben nennt keine unserer Quellen; welches dieser Öle den Ton angibt, sagen wir deshalb nicht. Und dann der Punkt, der diese Seite anführt: In der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, steht Lady Sclareol namentlich in der roten Gruppe „stark abgeraten", und beide unserer eigenen Bücher führen sie ebenfalls rot. Was rot heißt, ist eindeutig: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier – die ganze Schwangerschaft über. Die Rezeptur macht das nachvollziehbar, und sie ist hier ungewöhnlich eindeutig: Muskatellersalbei und Vetiver stehen selbst in der roten Gruppe, Jasmin in der orangen („nicht empfohlen"), Grüne Minze in der gelben („mit Vorsicht"); Geranie und Ylang Ylang führen wir ebenfalls in der gelben Stufe, obwohl die Ampelliste sie grün nennt – diesen Widerspruch haben wir an anderer Stelle schon zugunsten der vorsichtigeren Lesart aufgelöst. Orange und Bergamotte stehen grün. Vier Bestandteile – Spanischer Salbei, Koriander, Sandelholz und Idaho Blaufichte – stehen in gar keiner Stufe; das ist ein Schweigen der Quelle und keine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Kein einziger Bestandteil ist damit strenger eingestuft als die Mischung selbst: Lady Sclareol ist so streng wie ihre strengsten Bestandteile, und das ist geprüft, nicht angenommen. Drei weitere Punkte gehören zur Mischung wie ihr Duft. Erstens: Für den Spanischen Salbei vermerkt unsere Fachquelle ausdrücklich, ihn bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck nicht anzuwenden – wer damit lebt, bespricht die Anwendung deshalb vorher ärztlich. Zweitens: Mit Orange enthält die Mischung ein Öl, das in unseren Quellen als lichtempfindlich machend geführt wird, und für den Muskatellersalbei vermerkt unsere Fachquelle dasselbe; nach einem Hautauftrag gehören deshalb 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium dazu, mindestens aber 12 Stunden. Drittens: Für Kinder und Jugendliche liegt uns keine belegte Altersfreigabe vor – unser eigenes Buch nennt Lady Sclareol ausdrücklich kein Öl für Kinder –, deshalb nennen wir für sie auch keine Dosierung. Es gibt sie in genau einem Gebinde: Artikelnummer 33305, 15 ml, 103,33 Euro inklusive Mehrwertsteuer (66 PV) – das sind 6,89 Euro je Milliliter, Stand der deutschen Preisliste vom 1. April 2026. Ein 5-ml-Fläschchen, einen fertigen Roll-on oder eine Plus- beziehungsweise Vitality-Fassung davon gibt es nicht. Und weil die Namen sich ähneln: SclarEssence (Artikelnummer 33317, 15 ml, 57,92 Euro inklusive Mehrwertsteuer) ist ein anderes Produkt mit vier statt zwölf Bestandteilen. Gemeinsam sind den beiden der Muskatellersalbei – und die rote Ampelstufe.
Der Produktname ist eine Bezeichnung des Herstellers und kein Wirkversprechen – das ist der wichtigste Satz dieser Seite. Lady Sclareol ist eine Duftmischung: Sie behandelt nichts. Unser eigenes Buch schreibt genau das und nennt sie „ein weicher Haut- oder Raumduft, kein Mittel gegen eine Beschwerde". Wir beschreiben sie hier trotzdem – damit du sie einordnen kannst, wenn du ihr begegnest.
Zwölf ätherische Öle sind darin: Muskatellersalbei, Spanischer Salbei, Geranie, Koriander, Vetiver, Orange, Bergamotte, Ylang Ylang, Königlich Hawaiianisches Sandelholz, Jasmin, Idaho Blaufichte und Grüne Minze. Acht davon haben bei uns eine eigene Seite – Muskatellersalbei, Geranie, Vetiver, Orange, Bergamotte, Ylang Ylang, Jasmin und Grüne Minze. Mengenangaben zur Rezeptur nennt keine unserer Quellen.
Der Duft ist warm, blumig und leicht krautig: eine erdig-holzige Tiefe aus Idaho Blaufichte und Sandelholz, darüber die blumige Fülle von Ylang Ylang, Geranie und einem Hauch Jasmin, und ein frischer, leicht spritziger Kopf aus Bergamotte und Grüner Minze. Weniger süß, mehr elegant. Das ist eine Beschreibung des Geruchs – eine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung ist sie nicht.
Namensgeber ist der Muskatellersalbei: Der Pflanzenstoff Sclareol steckt in seinen Blüten, und die Mischung ist danach benannt. Nicht umgekehrt – der botanische Artname Salvia sclarea ist älter als das Produkt.
Gemeint ist sie als getragener Duft. Unsere Fachquelle schreibt dazu wörtlich: „Es kann auch als Parfüm verwendet werden." Auf der Haut wird sie dafür verdünnt – die Mischung kommt unverdünnt ins Fläschchen, ein Trägeröl steht nicht in der Zutatenliste. Einen fertigen Roll-on gibt es nicht; wo davon die Rede ist, ist ein selbst befülltes Rollerfläschchen gemeint.
Gewonnen wird gemischt: Die meisten Bestandteile werden per Wasserdampfdestillation hergestellt und danach zur fertigen Mischung verschnitten, die Zitrusnoten Orange und Bergamotte kaltgepresst. Der Jasmin ist die Ausnahme – er ist ein Absolue, also eine per Lösungsmittel gewonnene Blütenessenz und streng genommen kein klassisches ätherisches Öl. Für sehr empfindliche Haut ist das eine Information, keine Warnung.
Und vier Punkte, die zu dieser Mischung dazugehören: In der Schwangerschaft ist sie stark abgeraten, in der Stillzeit meiden wir sie ebenfalls. Für den enthaltenen Spanischen Salbei vermerkt unsere Fachquelle ausdrücklich, ihn bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck nicht anzuwenden. Mit Orange und Muskatellersalbei enthält sie zwei Öle, die als lichtempfindlich machend geführt werden – nach einem Hautauftrag sind 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne einzuplanen, mindestens aber 12 Stunden. Und eine belegte Altersfreigabe für Kinder oder Jugendliche liegt uns nicht vor.
Konkrete Ideen, wie du Lady Sclareol in deinen Alltag integrieren kannst.
Gib 3 bis 5 Tropfen in den Diffuser, wenn es im Raum warm und weich duften soll. Fang am unteren Ende der Spanne an: Wie voll ein Duft im Raum steht, hängt auch von Raumgröße, Gerät und Laufzeit ab. Unsere Fachquelle nennt an dieser Stelle 5 bis 10 Tropfen – wir bleiben bei der niedrigeren Angabe aus unserem eigenen Buch. Weil hier nichts auf die Haut kommt, entfällt die Sonnenregel. Was nicht entfällt: In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt Lady Sclareol weg, auch im Diffuser; wer Epilepsie hat oder mit hohem Blutdruck lebt, bespricht die Anwendung vorher ärztlich. Und wenn Katzen im Haushalt leben, gilt der Hinweis weiter unten.
3–5 Tropfen im Aroma-Diffuser
Für die Haut wird Lady Sclareol verdünnt. Fülle ein leeres 10-ml-Rollerfläschchen mit Trägeröl – zum Beispiel fraktioniertes Kokosöl, Jojobaöl oder V-6 – und gib 3 Tropfen Lady Sclareol hinzu; das ergibt 1,5 Prozent und liegt damit deutlich unter unserer Obergrenze von 3 Prozent für Erwachsene (3 Prozent wären 6 Tropfen auf 10 ml). Einen fertigen Lady-Sclareol-Roll-on gibt es im Sortiment nicht – gemeint ist immer ein selbst befülltes Fläschchen. Aufgetragen wird sparsam, an einer Stelle, die bedeckt bleibt, oder abends: Danach gelten 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium auf den behandelten Stellen, mindestens aber 12 Stunden. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten. Nicht auf gereizte oder verletzte Haut, nichts in Augennähe. In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt diese Anwendung weg; wer Epilepsie hat oder mit hohem Blutdruck lebt, bespricht sie vorher ärztlich.
3 Tropfen auf 10 ml Trägeröl ≈ 1,5 %
Gib 2 bis 4 Tropfen Lady Sclareol zuerst in etwas Sahne, Honig oder einen neutralen Badezusatz, verrühre das gut und gib es dann erst ins warme Badewasser. Ätherisches Öl gehört niemals pur ins Wasser: Es verbindet sich nicht damit, schwimmt oben auf und trifft die Haut dann unverdünnt. Statt Sahne oder Honig geht auch etwas Trägeröl oder eine Handvoll Salz als Träger. Weil im Bad die ganze Haut Kontakt bekommt, gilt die Sonnenregel hier für den ganzen Körper: danach 12 bis 48 Stunden keine direkte Sonne und kein Solarium, mindestens aber 12 Stunden – ein Abendbad ist deshalb die einfachere Wahl. In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt diese Anwendung weg; wer Epilepsie hat oder mit hohem Blutdruck lebt, bespricht sie vorher ärztlich.
2–4 Tropfen, vorher emulgiert

Unser Tipp
Zwei praktische Dinge, die bei dieser Mischung mehr ausmachen als die Tropfenzahl. Erstens die Uhrzeit: Weil nach jedem Hautauftrag 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne gehören, ist der Abend die einfachere Wahl – oder Stellen, die von Kleidung bedeckt bleiben. Zweitens die Lagerung: In der Mischung stecken zwei kaltgepresste Zitrusöle und ein Absolue, und beide Gruppen vertragen Wärme schlecht. Kühl, dunkel und fest verschlossen aufbewahren, nicht ins Handschuhfach und nicht auf die Fensterbank. Und im Diffuser gilt: lieber unten anfangen. Der Duft trägt weit, weil so viele blumige und holzige Noten zusammenkommen.
Aus unserem eigenen Buch: die fünf Tropfen zuerst mit einem Esslöffel Sahne oder einem neutralen Badeöl verrühren und dieses dann ins warme Badewasser geben. Ätherisches Öl gehört nie pur ins Wasser – es verbindet sich nicht damit, schwimmt oben auf und trifft die Haut dann unverdünnt. Weil im Bad die ganze Haut Kontakt bekommt, gilt die Sonnenregel danach für den ganzen Körper: 12 bis 48 Stunden keine direkte Sonne und kein Solarium, mindestens aber 12 Stunden – ein Abendbad ist deshalb die einfachere Wahl. In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt dieses Bad weg; wer Epilepsie hat oder mit hohem Blutdruck lebt, bespricht die Anwendung vorher ärztlich. Und wie alles auf dieser Seite gilt es für Erwachsene: Für Kinder und Jugendliche liegt uns keine Altersfreigabe vor.
Lady Sclareol ist eine Ölmischung, kein Einzelöl – einen eigenen botanischen Namen hat sie deshalb nicht. Auf dem Etikett steht wörtlich „Essential Oil Blend" und „15 ml". Enthalten sind zwölf ätherische Öle: Muskatellersalbei (Salvia sclarea), Spanischer Salbei (Salvia lavandulifolia), Geranie (Pelargonium graveolens), Koriander (Coriandrum sativum), Vetiver (Vetiveria zizanioides), Orange (Citrus sinensis), Bergamotte (Citrus aurantium bergamia), Ylang Ylang (Cananga odorata), Königlich Hawaiianisches Sandelholz (Santalum paniculatum), Jasmin (Jasminum officinale), Idaho Blaufichte (Picea pungens) und Grüne Minze (Mentha spicata). Ein Trägeröl steht nicht darin – die Mischung ist unverdünnt. Mengenangaben nennt keine unserer Quellen. Drei Punkte gehören unmittelbar dazu: Lady Sclareol steht in der Schwangerschafts-Ampelliste, an der wir uns orientieren, namentlich in der roten Gruppe „stark abgeraten" – in der Schwangerschaft raten wir deshalb ab, in der Stillzeit ebenfalls; hier ist die Mischung genauso streng eingestuft wie ihre strengsten Bestandteile Muskatellersalbei und Vetiver. Für den enthaltenen Spanischen Salbei vermerkt unsere Fachquelle ausdrücklich, ihn bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck nicht anzuwenden – wer damit lebt, bespricht die Anwendung vorher ärztlich. Und mit Orange und Muskatellersalbei enthält sie zwei Öle, die als lichtempfindlich machend geführt werden: Nach einem Hautauftrag gehören mindestens 12 Stunden ohne direkte Sonne dazu, bei intensiver Sonne oder Solarium bis zu 48 Stunden. Auf der Haut wird Lady Sclareol immer verdünnt angewendet; unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, das sind 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl. Für Kinder und Jugendliche liegt uns keine Altersfreigabe vor, deshalb nennen wir für sie auch keine Dosierung.
Am einfachsten aromatisch: 3 bis 5 Tropfen in den Aroma-Diffuser – fang unten an, unsere Fachquelle nennt zwar 5 bis 10 Tropfen, wir bleiben bei der niedrigeren Angabe aus unserem eigenen Buch. Für die Haut wird Lady Sclareol verdünnt: 3 Tropfen in ein 10-ml-Rollerfläschchen mit Trägeröl ergeben 1,5 Prozent. Unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml, gerechnet mit 20 Tropfen je Milliliter. Einen fertigen Roll-on gibt es im Sortiment nicht – gemeint ist ein selbst befülltes Fläschchen. Fürs Bad gilt: 2 bis 4 Tropfen zuerst in etwas Sahne, Honig, Trägeröl oder einen neutralen Badezusatz rühren und dieses dann ins Wasser geben, ätherisches Öl gehört nie pur ins Badewasser. Wichtig nach jedem Hautauftrag: Lady Sclareol enthält mit Orange und Muskatellersalbei zwei Öle, die als lichtempfindlich machend gelten – deshalb mindestens 12 Stunden keine direkte Sonne auf den behandelten Stellen, bei intensiver Sonne oder Solarium bis zu 48 Stunden; abends oder unter Kleidung ist die einfachere Wahl, und nach einem Bad gilt das für den ganzen Körper. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle in der Armbeuge testen und 24 Stunden abwarten, nichts in Augennähe, nichts auf gereizte Haut. Wer Epilepsie hat oder mit hohem Blutdruck lebt, bespricht die Anwendung vorher ärztlich – unsere Fachquelle vermerkt das für den enthaltenen Spanischen Salbei. In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt Lady Sclareol ganz weg, auch im Diffuser. Alle Angaben hier gelten für Erwachsene: Für Kinder und Jugendliche liegt uns keine belegte Altersfreigabe vor, deshalb nennen wir für sie auch keine Dosierung. Zur inneren Anwendung liegt uns keine Empfehlung vor, und wir geben auch keine aus.
Nein. Lady Sclareol steht in der uns vorliegenden Schwangerschafts-Ampelliste namentlich in der roten Gruppe – der Stufe „stark abgeraten" –, und beide unserer eigenen Bücher führen sie ebenfalls rot. Rot heißt hier: kein Diffuser, kein Trägeröl, keine Ausnahme aus Neugier, die ganze Schwangerschaft über. Dieselbe Quelle formuliert den Übertrag selbst: Muskatellersalbei ist dort als „verboten" geführt, und Mischungen, die dieses Öl enthalten, sind ebenfalls zu meiden – Lady Sclareol enthält ihn. Daneben führt dieselbe Liste „Salbei" ohne botanischen Namen; den lesen wir wie unsere Salbei-Seite als Salvia officinalis, den Küchen-Salbei, und der ist in Lady Sclareol nicht enthalten. Der enthaltene Spanische Salbei (Salvia lavandulifolia) ist eine andere Art; ob er dort mitgemeint ist, lassen wir offen – für diese Mischung ist die Frage folgenlos, weil sie ohnehin rot geführt wird. Über die Rezeptur wird das nachvollziehbar: Muskatellersalbei und Vetiver stehen selbst in der roten Gruppe, Jasmin in der orangen, Grüne Minze in der gelben; Geranie und Ylang Ylang führen wir ebenfalls in der gelben Stufe. Kein Bestandteil ist strenger eingestuft als die Mischung selbst. Besonders wichtig: Im Netz kursieren Empfehlungen, in den letzten Schwangerschaftswochen mit Muskatellersalbei oder einer Mischung, die ihn enthält, die Geburt einzuleiten – tu das nicht im Eigenversuch. Auch im dritten Trimester bleibt Lady Sclareol tabu; wenn die Schwangerschaft sich zieht, ist das ein Gespräch mit deiner Hebamme und kein Öl-Experiment. Dasselbe gilt vorsorglich bei Kinderwunsch und wenn eine Schwangerschaft möglich wäre. In der Stillzeit meiden wir die Mischung ebenfalls, und wir sagen offen, dass die Beleglage dort dünner ist: Unser eigenes Buch nennt beide Zeiten in einem Atemzug und begründet es mit dem Muskatellersalbei; die Ampelliste trifft zur Stillzeit keine Aussage zu diesem Produkt und benennt dort namentlich nur Pfefferminze und Stress Away, und unsere eigenen Unterlagen sind an diesem Punkt nicht einheitlich – wir folgen der strengeren Angabe. Für einen ruhigen Duft in dieser Zeit sind Lavendel oder Peace and Calming Original die naheliegenderen Öle. Sprich die Anwendung ätherischer Öle in Schwangerschaft und Stillzeit vorab mit Ärztin, Arzt, Hebamme oder Heilpraktikerin ab. Zur Einordnung: Die Ampelliste ist eine privat zusammengestellte Aromatherapie-Übersicht mit Stand Februar 2024 und keine behördliche Bewertung – sie ist aber die vorsichtigere Angabe.
Nein, und hier ist es mehr als eine fehlende Angabe: Unser eigenes Buch sagt ausdrücklich „kein Öl für Kinder" und begründet das mit dem Muskatellersalbei-Anteil; ein zweites führt die Mischung ausdrücklich für nicht schwangere Erwachsene. Eine belegte Altersfreigabe liegt uns nicht vor – weder „ab 6" noch „ab 12" noch sonst eine Zahl –, deshalb nennen wir für Kinder und Jugendliche auch keine Dosierung. Eine Abgrenzung hilft dabei: Lady Sclareol gehört nicht zur KidScents- oder Seedlings-Kinderlinie. Deren Roll-ons sind fertig verdünnt und tragen eigene Altersangaben; Lady Sclareol ist eine unverdünnte Ölmischung im 15-ml-Fläschchen, und die Regeln dieser Kinderlinien lassen sich darauf nicht übertragen. Unabhängig vom Alter gehören vier Punkte dazu: In der Schwangerschaft ist die Mischung stark abgeraten und in der Stillzeit meiden wir sie ebenfalls; für den enthaltenen Spanischen Salbei vermerkt unsere Fachquelle, ihn bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck nicht anzuwenden, weshalb das vorher ärztlich besprochen gehört; sie enthält mit Orange und Muskatellersalbei zwei als lichtempfindlich machend geführte Öle, weshalb nach einem Hautauftrag 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne einzuplanen sind, mindestens aber 12 Stunden; und auf der Haut wird sie ausschließlich verdünnt angewendet, unsere Obergrenze liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl. Das Fläschchen gehört außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt.
Wir behandeln die Mischung so, ja – und eine Entwarnung geben wir ausdrücklich nicht. Vier Gründe: Unser Nachschlage-Digest nennt für Lady Sclareol ausdrücklich eine mögliche Lichtempfindlichkeit; unsere Fachquelle schreibt am Produkt selbst „auf mögliche Lichtempfindlichkeit achten"; der Bestandteil Orange steht in der Tabelle lichtempfindlicher Öle und trägt in seiner eigenen Monografie den Vermerk „photosensitiv"; und für den Muskatellersalbei vermerkt dieselbe Quelle, direkte Sonne oder UV-Strahlung bis zu 12 Stunden nach dem Auftragen zu vermeiden. Praktisch heißt das nach jedem Hautkontakt – auch nach einem versehentlichen: mindestens 12 Stunden keine direkte Sonne auf den betroffenen Stellen, bei intensiver Sonne oder Solarium bis zu 48 Stunden, im Zweifel den ganzen Tag meiden. Am einfachsten ist es, abends aufzutragen oder an Stellen, die von Kleidung bedeckt bleiben; nach einem Bad gilt die Regel für den ganzen Körper. Zwei Dinge sagen wir dabei genau: Die Bergamotte in dieser Mischung ist nach Angabe unserer Fachquelle furocumarinfrei, also gerade um den lichtempfindlich machenden Anteil erleichtert – das mindert ihren Beitrag, hebt die Angabe aber nicht auf, denn die Orange bleibt. Und unser eigenes Buch gibt an dieser Stelle eine Entwarnung, nennt das Risiko „gering" und spricht von „einigen Stunden" – dieser Fassung folgen wir nicht, weil die Sonnenangabe bei uns eine Grenze ist und kein Richtwert. Für Diffuser und Raumduft spielt die Sonnenfrage keine Rolle, weil dort nichts auf die Haut kommt. Eine Entwarnung ist das aber nicht: Auch im Diffuser bleibt Lady Sclareol in Schwangerschaft und Stillzeit weg, für Kinder und Jugendliche liegt uns keine Altersfreigabe vor, und wer Epilepsie hat oder mit hohem Blutdruck lebt, bespricht die Anwendung vorher ärztlich. Wo Haut im Spiel ist, gilt außerdem: nur verdünnt, höchstens 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml Trägeröl.
Lady Sclareol gibt es in genau einem Gebinde: Artikelnummer 33305, 15 ml. In der deutschen Preisliste (Stand 1. April 2026) liegt der Preis bei 103,33 Euro inklusive Mehrwertsteuer (66 PV) – das sind 6,89 Euro je Milliliter. Ein 5-ml-Fläschchen, einen fertigen Roll-on oder eine Plus- beziehungsweise Vitality-Fassung davon gibt es nicht. SclarEssence ist ein anderes Produkt: Artikelnummer 33317, ebenfalls 15 ml, 57,92 Euro inklusive Mehrwertsteuer – das sind 3,86 Euro je Milliliter, also gut die Hälfte. Der Unterschied liegt in der Zusammensetzung: SclarEssence hat vier Bestandteile, Lady Sclareol zwölf, darunter mit Jasmin und Königlich Hawaiianischem Sandelholz zwei sehr teure. Gemeinsam sind den beiden der Muskatellersalbei – und die rote Ampelstufe. Weil die Mischung unverdünnt in der Flasche ist, reicht sie lange: 3 bis 5 Tropfen für den Diffuser, 3 Tropfen auf ein 10-ml-Rollerfläschchen mit Trägeröl für die Haut, was 1,5 Prozent ergibt; unsere Obergrenze auf der Haut liegt bei 3 Prozent, also 6 Tropfen auf 10 ml. Vier Dinge gehören zur Kaufentscheidung dazu, und sie sind der Grund, warum diese Seite mit den Sicherheitshinweisen anfängt statt mit dem Duft: In der Schwangerschaft raten wir von dieser Mischung ab und in der Stillzeit ebenfalls; für Kinder und Jugendliche liegt uns keine Altersfreigabe vor; für den enthaltenen Spanischen Salbei vermerkt unsere Fachquelle, ihn bei Epilepsie und bei hohem Blutdruck nicht anzuwenden; und nach einem Hautauftrag sind 12 bis 48 Stunden ohne direkte Sonne und ohne Solarium einzuplanen, mindestens aber 12 Stunden. Wer nach einem ersten Öl für den Einstieg sucht, ist mit Lavendel oder Zitrone besser bedient.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ätherische Öle und verwandte Pflanzenauszüge sind keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultiere bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.

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